Djamal Ziane (LOK, 13) nach dem Schlusspfiff auf dem Weg in die Kabine
Bildrechte: imago/Björn Draws

Fußball | Regionalliga Effiziente Lok entführt drei Punkte aus Berlin

3. Spieltag

Zwei Chancen, zwei Tore - viel effizienter als Lok Leipzig bei Viktoria Berlin kann man kaum spielen. Der fast optimale Saisonstart für die "Loksche" ist durch das 2:0 (1:0) in Berlin perfekt.

Djamal Ziane (LOK, 13) nach dem Schlusspfiff auf dem Weg in die Kabine
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In der ersten Hälfte hatten die Hausherren eine Vielzahl an Chancen, konnten aber keine davon nutzen. So schoss Rudolf Ndualu in der 11. Minute nur an die Oberkante der Latte, Falcao traf aus fünf Metern den Ball nicht richtig (21.) und kurz vor der Pause klatschte der Abschluss des Brasilianers an den Pfosten (44.). Ganz anders die Leipziger, die ihre einzige Gelegenheit durch den Kopfball von Djamal Ziane nach Ecke von Aykut Sokat gleich verwerteten (14.).

Viktoria - Lok 1 min
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Lok Leipzig in Überzahl souveräner

In der zweiten Hälfte bekam Lok noch mehr Oberwasser, nachdem Christoph Menz wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen hatte (58.). Das 2:0 durch einen Freistoß des starken Soyak, der an Freund und Feind ins lange Ecke segelte, zog den Berlinern endgültig den Zahn (75.). Die Gäste spielten die Partie souverän runter und können sich über einen tollen Start mit sieben Punkten aus drei Partien sowie Tabellenplatz drei freuen.

Trainerstimme

Björn Joppe (Lok): "Wir freuen uns über die drei Punkte, keine Frage. Aber wir haben auch viel Demut dabei. Heute hat die bessere Mannschaft verloren. Die erste Hälfte sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und waren nicht griffig genug. Wir wussten natürlich, was auf uns zukommt. Viktoria ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Wir hatten in der ersten Hälfte fünf, sechs Mal viel Glück. Wir haben dann in der zweiten Hälfte umgestellt und nur noch wenig zugelassen. Solche Spiele entscheiden die Standards." 

Benedetto Muzzicato (Viktoria): "Man hat gesehen, in welche Richtung es gehen soll. Dass wir eine klare Spielidee haben. Dass wir eine junge Truppe haben, die sich für den Aufwand im Moment noch nicht belohnt. Die Jungs wissen selber, wie viele Chancen sie hatten. Im DFB-Pokal gegen Bielefeld wollen wir sie besser nutzen."

cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. August 2019 | 16:25 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. August 2019, 17:30 Uhr

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8 Kommentare

06.08.2019 15:05 Chili Palmer 8

@7: Realistisch betrachtet muss es vielmehr heißen, die Möchtegern-Amateure in der Profiliga. Das aber nur am Rande. Und by the way, bei euch turnen ja teilweise Menschen rum, deren monatliches Salär sich nun wirklich nicht hinter den bei uns in Probstheida getätigten Zahlungen verstecken muss. Dabei verrät dir ein wacher Blick auf die bisherigen Ergebnisse, wer mit der "übergestülpten" Rolle etwas besser zurecht zu kommen scheint.
Bevor ihr im nächsten Frühsommer wieder die Schuld bei allen anderen suchen werdet: Mit Unentschiedenspielen steigt man ab. Da können wir dann auch in aller Gemütlichkeit unseren Rückzug aus dem Profitum vollziehen, sofern sich bis dahin nicht Sponsoren finden, welche den finanziellen Unterbau für den aktuell eingeschlagenen Weg weiterhin stemmen.

05.08.2019 20:55 Gomez 7

@1: Die Möchtegernprofis in der Amateurliga. Wie lange sowas gut geht - schaut euch um - ihr seid die nächsten.

05.08.2019 14:40 Chemieschwein 6

@loko .. gibts die rote Karte nicht , geht das anders aus ... egal 3 punkte zum südfriedhof , dann isses halt so ... wenn Ihr das profitum bezahlen könnt , dann isses halt so ... mal sehen wie lange noch ...wir können das nicht und wissen das auch ...

04.08.2019 17:30 Lokschl*mpe 5

anscheint läuft es endlich mal bei Lok, jetzt werden auch Spiele wie das heute mal gewonnen

04.08.2019 17:17 Loksche 4

Wir sind die größten der Welt. LOK

04.08.2019 17:17 Ragin Heri 3

Glück muß man auch mal haben. Lok!

04.08.2019 16:51 Lokist 2

Klasse Lok. Guter Saisonstart. Das lässt hoffen. So kann es weitergehen.

04.08.2019 16:24 Loko 66 1

Schau mal Chemie so wird das gemacht