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Fußball | RegionalligaRot-Weiß Erfurt nach Sieg in Meuselwitz neuer Tabellenführer3. Spieltag

Stand: 20. August 2022, 16:16 Uhr

Rot-Weiß Erfurt hat das "kleine" Thüringen-Duell beim ZFC Meuselwitz gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Fabian Gerber setzte sich bei den Zipsendorfern mit 4:1 (2:0) durch und ist neuer Tabellenführer der Regionalliga Nordost.

Die Gäste aus der Landeshauptstadt starteten mit derselben Elf wie zuletzt beim 5:0-Kantersieg gegen den SV Lichtenberg 47. ZFC-Trainer Heiko Weber tauschte gegenüber dem 3:0-Auswärtserfolg bei Germania Halberstadt dreimal: Für Johannes Pistol, Amer Kadric und Luca Bürger begannen Tim Birkner, Thilo Gildenberg und René Eckardt.

Müller per Eigentor, dann Mergel

In der ersten Halbzeit hatte RWE vor 973 Zuschauern in Meuselwitz klare Chancenvorteile. Nach einem Pass in den Lauf von Romario Hajrulla rettete Jean-Marie Plath im Tor der Gastgeber zur Ecke (9.). Im nächsten Moment ging Erfurt dann in Führung: Nach einem Angriff über die rechte Seite legte Nazzareno Ciccarelli quer auf Hajrulla, ZFC-Verteidiger Felix Müller warf sich in den Ball und bugsierte diesen über die eigene Torlinie zum 0:1 (11.).

Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Erfurt setzte nach, war vor allem bei schnellen Gegenangriffen gefährlich: Ciccarelli und Artur Mergel tanzten auf engstem Raum durch die ZFC-Abwehr, verpassten aber zunächst den Abschluss. Dann zog Mergel ab - ein Verteidiger klärte vor der Linie (21.). Meuselwitz war nur bei Standards gefährlich: Birkner hatte nach einem Freistoß die Riesen-Gelegenheit zum Ausgleich, doch Franco Flückiger im RWE-Tor war bei dessen Schuss aus Nahdistanz auf dem Posten (23.).

Im Gegenzug erhöhte Erfurt: Nach Fehler von Fabian Raithel, der sich verschätzt hatte, stürmte Kay Seidemann in Richtung Tor, legte den Ball quer, Mergel schloss ab zum 0:2 (23.). Kurz vor der Halbzeitpause hatte dann noch der aufgerückte Außenverteidiger Abou Ballo eine Chance für die Gäste, wieder war ein Verteidiger in höchster Not noch zur Stelle (41.).

Weber wechselt dreimal - Bürger trifft sofort

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel dann aber ein ganz anderes. Weber wechselte dreimal, was sich umgehend bezahlt machte: Eine Flanke von Andy Trübenbach nahm der soeben in die Partie gekommene Bürger mit vollem Risiko und traf zum 1:2 (47.).

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Meuselwitz war nun wieder voll drin, kämpfte sich richtig in die Partie hinein. Auch hatten die Gastgeber mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich, doch Pistol und Raithel verpassten. RWE blieb derweil gefährlich bei Kontern, Seidemann und Hajrulla hätten den alten Abstand wieder herstellen können.

Nkoa und Mergel setzten Schlusspunkte

Schließlich war es Salomon Nkoa, der nach einem Eckball per Kopf das 1:3 erzielte (73.). Damit war die Partie vorentschieden. Zwar gaben sich die Meuselwitzer nicht auf, doch sie kamen nicht mehr zurück - und hatten Pech, als Schiedsrichter Patrick Kluge ein Handspiel eines Erfurters im eigenen Strafraum übersah. Stattdessen setzte Mergel in der Schlussminute per Freistoß-Tor den Schlusspunkt.

Stimmen zum Spiel

Fabian Gerber (Trainer Rot-Weiß Erfurt):

Felix Müller (Verteidiger ZFC Meuselwitz):

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mze

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 20. August 2022 | 16:00 Uhr

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