Fußball | Regionalliga Neuzugang für Carl Zeiss Jena: Halili von Leutzsch ins "Paradies"

Herber Verlust für Chemie Leipzig: Abwehrspieler Burim Halili wechselt die Seiten und schließt sich in der kommenden Saison Ligakonkurrent FC Carl Zeiss Jena an.

Burim Halili 28, Chemie
Verlässt die Chemiker Richtung Jena: Burim Halili. (Archiv) Bildrechte: imago images/Picture Point

Sein Auftritt im Sachsenpokal-Viertelfinale gegen den FSV Zwickau (0:1) war der letzte im Trikot der BSG Chemie Leipzig. Wie die Leutzscher am Mittwoch (5. Mai) bekanntgaben, wird Burim Halili die Grün-Weißen verlassen und wechselt in der kommenden Regionalliga-Saison ins "Paradies" zu Ligakonkurrent FC Carl Zeiss Jena.

Sofort Stammspieler

Der 23-jährige Innenverteidiger kam Ende Januar 2020 vom FC Rot-Weiß-Erfurt zu den Chemikern und wurde dank seiner exzellenten Leistung sofort Stammspieler. Insgesamt absolvierte er Corona-bedingt "nur" 20 Spiele für den Tabellen-Dritten der Nordost-Staffel, war aber fast immer über die komplette Spieldauer auf dem Platz. Nur im Landespokal-Spiel gegen Reichenbach (4:0) durfte er nach 78 Minuten früher vom Feld. Da war die Partie bereits entschieden.

Lockruf: Profibedingungen in Jena

In der Pressemitteilung erläuterte Halili seine Entscheidung: "Ich habe mich dazu entschieden, den Verein schweren Herzens zu verlassen und nach Jena zu wechseln. Der Grund ist, dass ich dort unter Profibedingungen arbeiten und mich weiterentwickeln kann und somit meinem Ziel, ins Profigeschäft zu kommen, näher komme." Dennoch sei er "Chemie unendlich dankbar für anderthalb schöne Jahre", in denen er nach einer "erfolglosen Zeit in Erfurt wieder zu alter Stärke gefunden und sich weiterentwickelt habe".

Sehr lobende Worte fand er für das Umfeld im Leutzscher Holz: "Dies alles wäre niemals möglich gewesen ohne die Mannschaft, das Trainerteam, die Funktionäre im Verein und natürlich die Fans. Auch wenn ich nur 20 Spiele absolviert habe, hatte ich doch in jedem Spiel Spaß vor diesen tollen Fans zu spielen, die bedingungslos hinter dem Verein stehen. Deswegen wünsche ich dem Verein alles Gute für die Zukunft, dass er sich weiterentwickelt und sich in der Liga stabilisiert. Bis bald, Chemiker!“

jmd/pm

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Ein perfekter Hinrundenabschluss für die Sachsen: Der Chemnitzer FC zeigte bei Aufsteiger Tasmania Berlin einen dominanten Auftritt und sackte den achten Saisondreier der Saison ein.

Sport im Osten So 28.11.2021 15:45Uhr 06:00 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 05. Mai 2021 | 19:00 Uhr

26 Kommentare

megaboss vor 30 Wochen

Danke Lok für die netten Grüße.
Wenn Du Dich so gut auskennst, dann kannst Du ja mal schreiben wer oder was sich hinter dem Pseudonym Hannchen verbirgt.
Danke

Hannchen vor 30 Wochen

Da hat Marco völlig Recht, auch die Loksche wird wieder zu glorreichen Zeiten zurückkehren. Sicherlich werden wir bereits nächstes Jahr mit dem Aufstieg in Liga 3 den ersten Schritt ins internationale Geschäft gehen können. Für Jena wird es schwer, aber nicht unmöglich. Viele Grüße vom Tor 1.

Lok vor 30 Wochen

Mensch megaboss, dass Du da immer noch auf Hannchen anspringst. Warum sollte ein Lokist behaupten, dass Jena nicht aufsteigen kann? Durch Euren Investor und insbesondere durch Eure Alleinstellung in der Stadt habt Ihr doch ganz andere Möglichkeiten als Lok oder Chemie. Davon abgesehen wird es zwischen den Traditionsvereinen wenig Neid geben, alle hatten ihre großen, ruhmreichen und besonderen Stunden, egal ob Jena, Lok, Magdeburg, Dresden, BFC und wie sie alle heißen. Den Troll völlig zu ignorieren, das wäre mal eine Sache, dann läuft er von selbst ins Leere. Beste Grüße nach Jena.