Fußball | Benfizspiel Chemie-Fans mit Rad und für guten Zweck zum Benefizspiel

Am Freitag kommt es zum zweiten Teil des besonderen Benefizspiels zwischen der BSG Chemie Leipzig und der SG Eintracht Frankfurt. Für zwei Leipziger Grund genug, um eine ganz besondere Art der Anreise zu realisieren und um für einen guten Zweck Geld zu sammeln. Am Donnerstagmorgen startete die Reise gen Frankfurt am Main.

Zwei Männer sind mit dem Rennrad auf einer Landstraße unterwegs. 1 min
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MDR aktuell 17:45 Uhr Do 05.09.2019 17:45Uhr 00:57 min

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Hoffnung auf 400 Euro Spenden

Rund 400 Kilometer liegen zwischen den zwei befreundeten Klubs BSG Chemie Leipzig und der SG Eintracht Frankfurt. Für Frederick Schreiber und Simon Yacoub, Leipziger Judokas und Chemie Leipzig-Anhänger, keine zu große Strecke, um etwas für den guten Zweck zu unternehmen.

Unter dem Motto "Radeln für das Myelin-Projekt" wollen die beiden pro zurückgelegten Kilometer mindestens 1 Euro einnehmen. 400 Euro würden also letztendlich an das Myelin Projekt (myelin.de) gehen, das Geld für die Multiple-Sklerose-Forschung sammelt. Bisher wurden schon über 250 Euro gespendet. Für alles was über den 400 Euro bei diesem Spendenprojekt rumkommt haben die beiden auch schon einen Plan: "Alle Spenden darüber hinaus gehen an andere gemeinnützige Vereine, wie zum Beispiel den Verein für die Knochenmarkspende."

BSG Chemie Leipzig
Simon Yacoub (li.) und Frederick Schreiber (Mitte). Bildrechte: Ingo Hahne
BSG Chemie Leipzig
Frederick Schreiber. Bildrechte: Ingo Hahne

Sportlich haben die beiden schon anderweitig auf sich aufmerksam gemacht: Yacoub war unter anderem als Judoka für Palästina bei Olympia 2016 in Rio am Start. Und auch in Schreibers Leben nimmt der Sport eine große Rolle ein. So legte er schon einmal eine 1.500 Kilometer-Tour nach Schweden zurück und spielte in seiner Jugend beim FC Sachsen Leipzig.

Mit Jubiläumstrikot nach Frankfurt

Im Rahmen der Kampagne "Flutlicht für Leutzsch" reist die BSG am Freitag zum befreundeten Verein Eintracht Frankfurt. Nach dem Benefizkick im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark ist es die zweite Partei gegen die SGE zugunsten des dauerhaften Stadionlichts. Im letzten Aufeinandertreffen gingen beide Teams mit einem 1:1 auseinander.

Im Gepäck haben die Leutzscher auch neue historische Trikots. Der Verein äußerte sich im Vorfeld begeistert zum Trikot: "Dieses Trikot spricht jedem Fußballnostalgiker direkt aus der Seele."

tw

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 05. September 2019 | 17:45 Uhr