Fußball | Regionalliga Carl Zeiss Jena beschließt Maßnahmen zur Schuldenreduzierung

Um seine Schulden in Höhe von 1,5 Millionen Euro auf Null zu reduzieren, hat der FC Carl Zeiss Jena seine Budgetplanungen für die kommende Saison abgeschlossen und umfassende Entscheidungen getroffen. Das teilte der Verein am Montag in einer Maßnahmenkatalog mit.

Chris Förster, Geschäftsführer FC Carl Zeiss Jena 1 min
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Der FCC peilt in seinem Zukunftskonzept einen Platz unter den Top 50 im deutschen Fußball an. Um dieses Ziel zu erreichen, soll der Verein mit einem ausgeglichenen Haushalt arbeiten. Bislang hatte der belgische Investor Roland Duchatelet den Verein finanziell am Leben erhalten. "Dies wird er zukünftig nicht mehr leisten. Das fordert uns heraus, ist aber auch eine Chance, um wieder mehr auf eigenen Füßen zu stehen und sich neu auszurichten", wird Vereinspräsident Klaus Berka in der Mitteilung zitiert.

Investor Roland Duchatelet, Geschäftsführer Chris Förster und Präsident Klaus Berka (Jena)
Nach dem Klassenverbleib im Mai 2019: v.l.n.r. Investor Roland Duchatelet, Geschäftsführer Chris Förster und Präsident Klaus Berka Bildrechte: imago images / Karina Hessland

2022/23 als Übergangssaison

Bereits in der vergangenen Woche wurden auf der Gesellschafterversammlung die Weichen gestellt. So soll die kommende Spielzeit zunächst eine Übergangssaison sein, wobei mit einem Defizit im mittleren sechsstelligen Bereich geplant wird, erklärt FCC-Geschäftsführer Chris Förster. Abgedeckt werde dieses Defizit durch die Einzahlung von JENARENA in die Kapitalrücklage der Spielbetriebs GmbH.

Steigerung der Einnahmen

Die beschlossenen Maßnahmen umfassen vor allem die Steigerung der Einnahmen. So wird die EAS Betriebsgesellschaft ab dem 1. Juli die Vermarktung übernehmen, wobei dadurch 30 Prozent mehr an Erlösen eingenommen werden sollen. Ebenfalls geplant ist, dass die Mitgliederanzahl auf 5.000 anwächst und mehr Geld über die Fan-Artikel eingenommen werden soll. Auch die Ticketpreise werden angepasst, was z.B. die Rabattstruktur der Dauerkarten betrifft.

Kosten reduzieren: Kader verkleinern - Aus für 2. Mannschaft

Zudem sollen die Kosten gesenkt werden. Dabei wird der Mannschafts-Etat des FCC, "der auch in der kommenden Saison ein siebenstelliger sein wird, (…) durch eine Verschlankung des Trainer- und Betreuerteams, eine Verkleinerung des Kaders und Gehaltsanpassungen bewerkstelligt." Der Spielbetrieb der 2. Mannschaft wird zudem eingestellt. Der bereits begonnene Prozess der Zusammenlegung der Geschäftsstellen von FC Carl Zeiss Jena e.V. und Spielbetriebs GmbH zu einer gemeinsamen Geschäftsstelle soll fortgeführt werden.

red/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 25. April 2022 | 17:45 Uhr

29 Kommentare

Chili Palmer vor 8 Wochen

[Kurz vor der aktuellen Saison dem Lizenz-Entzug von der Schippe gesprungen] Lizenz ist vielleicht etwas übertrieben; Teilnahmeerlaubnis für die Regio trifft es ein bisschen besser... Warten wir doch mal ab, bis die tatsächlichen Absteiger feststehen. Ich habe da so ein Gefühl, denn eins ist klar: Die Flutlicht-Sache stinkt gewaltig!

Der alleswissende Besserwisser vor 8 Wochen

Sorry, aber die "B..." als Quelle zu nutzen??? Wtf! Das ist mehr als gewagt!!!

Jeder zweite Artikel dieses Blattes ist doch falsch und Effekt-Hascherisch....

Teilweise ist der Schreiberling der Artikel nicht mal live vor Ort bei den Spielen und schreibt große Artikel! Aber diesen reißerischen Mist zu glauben ist vollkommen weltfremd!

Da kann ich auch Bodo Boeck oder Eyck Gallei Märchen glauben...!!!

Der alleswissende Besserwisser vor 8 Wochen

Das ein "Chemie-Anhänger", der ja in Kenntnis der Insolvenz-Geschichten des FC Sachsen und seiner Nachfolger-Vereine hier große Reden schwingt, ist schon beschämend!

Kurz vor der aktuellen Saison dem Lizenz-Entzug von der Schippe gesprungen und hier die große Klappe. Das passt zum Niveau aus dem Unterholz!

Bitte abtreten und Bilder für deinen Verein kaufen, dass die zu Geld kommen, eh man sich mit richtigen Vereinen anlegt. Danke!

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