Fußball | Regionalliga CFC-Vorstand kündigt Rücktritt an

19. Spieltag

Vorstandsvorsitzender Andreas Georgi und Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Bauch haben nach MDR-Informationen am Mittwochabend ihren Rücktritt beim Chemnitzer FC angekündigt. Auf der Mitgliederversammlung, die Anfang 2019 stattfinden soll, wollen Beide ihre Ämter niederlegen. Auch die Aufsichtsratsmitglieder Norman Löster und Lutz Wienhold planen ihren Rückzug.

Uwe Bauch und Andreas Georgi (Chemnitzer FC)
Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Bauch und Vorstandsvorsitzender Andreas Georgi. (Archiv) Bildrechte: imago/Picture Point

Seit Monaten stehen Andreas Georgi und Uwe Bauch im Streit mit CFC-Insolvenzverwalter Klaus Siemon, der ein Hausverbot gegen die Vorstandchefs erwirken konnte. Nach einem Entscheid des Landgerichts war der Beschluss aufgehoben worden und Georgi sowie Bauch konnten wieder die Logen und den VIP-Bereich des Stadions betreten. Beide Seiten vertraten unterschiedliche Meinungen über die Zukunft des CFC. Ab dem 1. Januar 2019 geht das Spielrecht der Himmelblauen auf die neugegründete Kapitalgesellschaft über.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 22. Dezember 2018 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Dezember 2018, 20:58 Uhr

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21 Kommentare

21.12.2018 14:54 Auch 21

langjährige treue Mitglieder kehren dem CFC den Rücken. Eine sehr traurige Entwicklung!

21.12.2018 12:28 GEWY38 20

Kurt, genau so ist es. Traurig ist nur, dass schon wieder, einige nennen sich sogar Fans des CFC, den Spaten in der Hand haben und ein neues Grab schaufeln wollen. Vielleicht begreift mal jemand in Chemnitz (auch die Stadt) eine Insolvenz ist kein Kindergeburtstag, da geht es knallhart zur Sache. Wer das nicht begreift und zusammen hält, ist weg vom Fenster.

21.12.2018 11:42 CFC-Fan 19

Die letzten mit Format und Stil verlassen den Verein. Mit Charakter und ganz viel himmelblauem Herzblut.
Für Geo und Norman tut es mir persönlich sehr Leid, aber der Ist-Zustand ist einfach unerträglich geworden und die Entscheidung absolut nachvollziehbar!

Danke für euer leidenschaftliches Engagement!!!

20.12.2018 19:06 BSG 18

Die Rußchamser zerlegen sich selbst.
Wer so ein Präsidium hat braucht keine Gegner.

20.12.2018 17:29 Lumpi 17

Es wurde Zeit , daß Sie endlich zurücktreten. Haben lange genug gegen den CFC geschossen. Wer sich gegen eine Sanierung stellt, hat beim Club nichts zu suchen. Nun haben Sie es anscheinend begriffen.
Frage mich was für eine tolle Arbeit die beiden gemacht haben ??

20.12.2018 17:04 Kurt 16

@ Sachse43

Den Club beerdigt haben ganz andere!! Er kehrt nur den Dreckstall aus.

20.12.2018 15:25 HB 15

Herr Siemon macht alles richtig. Er handelt im Sinne der Gläubiger und will das Maximum rausholen. Die Zukunft des Chemnitzer Fußballs nach Abschluss des Insolvenzverfahrens kann und darf hier maximal eine untergeordnete Rolle spielen. Das Interesse in der Stadt am Fußball ist ohnehin gering.

20.12.2018 15:14 Bernd 14

Endlich findet dieser Zustand der Zwietracht ein Ende im Verein. Wenn es ihnen wirklich um den Verein gegangen wäre, dann hätten sie zum Wohle des Vereins diesen Schritt schon eher getan.

20.12.2018 15:07 Heinz 13

Was ist nur los, bei den mitteldeutschen Traditionsclubs? Überall Zank, Streit, Gerichtstermine , Insolvenzverfahren etc . Und meist hausgemacht. Die Dresdner beschäftigen sich monatelang mit Ehrenspielführer. In Chemnitz u. Erfurt prügelt jeder jeden und keiner ist schuld an der Insolvenz. In Halle gibt es keinen Vorstand mehr und bei Lok gibt es anscheinend auch bald richtig Theater. Ich hoffe nur das Zwickau bei seinem Finanzproblem zusammensetzt.
Mensch, rauft euch mal zusammen. Der Verein selbst steht an erster Stelle und nicht irgendein verletztes Ego oder persönliche Befindlichkeiten. Ihr macht euch mit solchen Gebaren selbst kaputt. Ihr selbst, nicht der DFB oder der MDR . Nicht Frau Merkel oder die bösen Schiedsrichter.
Fängt endlich an, gemeinsam für euren Club zu kämpfen. Sonst sind wir hier auch bald im Fußball Dunkeldeutschland.

20.12.2018 14:43 Sachse43 12

Siemon beerdigt den Club!