Fussball | Regionalliga Chefcoach Glöckner verlässt Chemnitzer FC

Was sich seit Tagen andeutete, ist nun offiziell: Der Chemnitzer FC muss sich um einen neuen Trainer bemühen. Wie der Drittliga-Absteiger mitteilte, wird Chefcoach Patrick Glöckner die Sachsen verlassen. Über die Details vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Trainer Patrick Glöckner bei Mannschaftstraining nach Coronapause
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"Wir bedauern den Entschluss von Patrick sehr, da wir sehr gerne gemeinsam mit ihm den Neustart in der Regionalliga gestaltet hätten. Bis zuletzt haben wir versucht, Patrick von unserem gemeinsamen Weg zu begeistern. Seine Entscheidung und die Offenheit in den zahlreichen Gesprächen respektieren wir und wünschen ihm alles erdenklich Gute!“, wird CFC-Sportdirektor Armin Causevic in der Vereinsmitteilung zitiert.

Glöckner: "Angenehme und wertvolle Zeit"

Glöckner hatte bei den "Himmelblauen" im Sepetmber 2019 das Amt des Cheftrainers von David Bergner übernommen. Unter seiner Leitung holte der CFC einen Sechs-Punkte-Rückstand zum rettenden Ufer auf und blieb zwischenzeitlich neun Heimspiele in Folge unbesiegt. Am Ende der Saison fehlten zwei Tore zum Drittligaverbleib. "Ich hatte eine sehr angenehme und wertvolle Zeit beim CFC, die wir leider nicht mit dem Klassenerhalt krönen konnten. Mir war in den Gesprächen in den vergangenen Tagen immer wichtig, dass alle Seiten glücklich sind und eine gute Perspektive haben. Ich möchte mich bei allen Fans und Mitgliedern des CFC, aber vor allem auch bei den Verantwortlichen im Verein für die gemeinsame Zeit und respektvolle Zusammenarbeit bedanken und wünsche dem Chemnitzer FC nur das Beste", so Glöckner.

Neuer Job beim SV Waldhof?

Wohin der 43-Jährige geht, wurde nicht mitgeteilt. In der vergangenen Woche war er mit dem Drittligisten SV Waldhof Mannheim in Verbindung gebracht worden. Waldhofs Sportchef Jochen Kientz sagte dem "Mannheimer Morgen": "Wir werden sehen. So etwas muss bei uns noch durch den Aufsichtsrat. Es sind noch viele gute Trainer auf dem Markt". In dem Kontrollgremium genieße Kientz allerdings großen Rückhalt. Die Zustimmung gelte als gesichert.

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 16. Juli 2020 | 19:30 Uhr

29 Kommentare

ERZ vor 3 Wochen

Die Führung eines Vereines ist entscheidend. Und nur so viel Geld ausgeben, wie vorhanden ist... Es gibt unzählige Sponsoren für unsere Wismut...das ist nicht nur einer!

Flieg nicht zu hoch....

Dartmeister vor 3 Wochen

Keine Mannschaft, kein Trainer, kein Geld
u. die paar Fans kann man aufteilen.
So funktioniert es nicht. Mit Fussball
aufhören u. auf eine andere Sportart
ausweichen

rheumakay vor 3 Wochen

Das unterschreib ich fast komplett. Wenn ich nur an unseren Einkaufsbeutel denke... Nur das mit den 3 Spielern stimmt nicht. Es sind mittlerweile (bestätigte) 6 Spieler plus die Nachwuchskicker mit Förderverträgen.