Fußball | Regionalliga Chemie Leipzig arbeitet mit Hochdruck an der Flutlicht-Lösung

Im Alfred-Kunze-Sportpark haben die Spieler und Fans der BSG Chemie Leipzig schon so manchem Gegner das Fürchten gelehrt. Was fehlt, ist eine Flutlichtanlage. Und die ist bitter nötig, um die Auflagen des NOFV zu erfüllen. Zurzeit arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck an einer Lösung.

Eckfahne im Alfred-Kunze-Sportpark
Wann geht es weiter im Alfred-Kunze-Sportpark? Noch ruht der Ligabetrieb. Im Sommer 2022 könnte eine Flutlicht-Anlage stehen. Bildrechte: imago images/Picture Point

Es werde Licht: Bei der BSG Chemie Leipzig arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck an der Umsetzung zum Bau einer Flutlichtanlage im Alfred-Kunze-Sportpark. Die ist nötig, um in der kommenden Saison die Spielberechtigung in der Regionalliga Nordost  zu erhalten.

Mitte März weitere Gespräche

Doch der Termin ist bei allem Engagement nicht zu stemmen, was handfeste Gründe hat. Bisher ist der Nordostdeutsche Fußballverband den Leutzschern mit einer Sondergenehmigung entgegengekommen. Anfang Februar dieses Jahres hatten sich BSG-Vertreter bereits mit NOFV-Präsident Herrmann Winkler und dem Spielausschuss-Vorsitzenden Uwe Dietrich zusammengesetzt, um an einer Problemlösung zu arbeiten. Wie Chemies Mediensprecher René Jacobi dem MDR sagte, gibt es nunmehr einen konkreten Termin für eine weitere Besprechung zum Thema "Flutlicht". Mitte März werden sich Heiko Rosenthal, Bürgermeister der Stadt Leipzig für Umwelt, Ordnung und Sport, NOFV-Präsident Winkler und BSG-Vorstandsvorsitzender Frank Kühne dazu austauschen.

Bauantrag im April - Mindestens eine halbe Million

Anders sieht es bei Chemie Leipzig aus. Die Grün-Weißen sind Pächter des Areals im Leutzscher Holz, Eigentümer ist die Stadt. Zudem liegt das Gelände in einem Naturschutzgebiet, was spezielle Prüfungen und Genehmigungen erfordert. Nach dem positiven Bescheid zur Bauvoranfrage im Herbst 2020 soll die Beantragung der Baugenehmigung im April erfolgen. Wie René Jacobi einschätzte, könnte die Flutlicht-Anlage nach dem Nehmen aller Hürden im Sommer 2022 fertiggestellt sein: "Mindestens 500.000 Euro sind dafür notwendig."

Aktion "Flutlicht für Leutzsch"

Bisher hat die Chemie-Gemeinde dank der beispielhaften Aktion "Flutlicht für Leutzsch" 400.000 Euro gesammelt. So richtig ins Rollen kam die Initiative Ende Oktober 2018 beim Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn (0:3). Zuvor hatten die Grün-Weißen als Oberligist sensationell Jahn Regensburg mit 2:1 vom Platz geschickt. Gegen Paderborn wurde vom Deutschen Fußball-Bund eine Flutlichtanlage gefordert, die für ein erquickliches Sümmchen aus England herangekarrt werden musste.

Fans von Chemie Leipzig beim ersten Spiel unter Flutlicht im Alfred-Kunze-Sportpark
Flutlicht-Premiere in Leutzsch am 30. Oktober 2018 beim DFB-Pokalspiel zwischen Chemie Leipzig und dem SC Paderborn. Bildrechte: imago/Picture Point LE

Mobile Anlage oder Markranstädt

Aktuell würden die Leutzscher im Ligabetrieb, so denn ein Flutlicht-Spiel ansteht, eine mobile Anlage in Erwägung ziehen. Als Ausweichstadion stellte die Betriebssportgemeinschaft einen Antrag auf Sondergenehmigung für das "Stadion am Bad" in Markranstädt. Dort gibt es eine Flutlichtanlage, deren Leuchtkraft den Viertliga-Ansprüchen genügt. Letztendlich muss aber der Verband entscheiden – und da ist man in Leutzsch guter Hoffnung auf einen positiven Bescheid.

jmd/pm

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Lukas Aigner (Chemnitzer FC)
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Doch kein Auswärtsdreier für den FC Energie Cottbus in Chemnitz: Lukas Aigner trifft in der Regionalliga-Partie kurz vor Schluss (90.+5) für den Chemnitzer FC.

Mi 20.10.2021 21:08Uhr 00:59 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-chemnitzer-fc-energie-cottbus-tore-100.html

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 06. März 2021 | 16:15 Uhr

16 Kommentare

Hannchen vor 33 Wochen

Gestern Abend habe ich meinen Freund Lokland abstandsgemäß getroffen. In der Causa "Flutlicht für Leutzsch" hat er bei Jens Spahn offene Türen eingerannt, da dieser versicherte das durch Corona nicht jeder machen kann was er will. Schämie wird wohl zwangsabsteigen, und Lokland lässt da nicht locker, das steht fest.

oldie68 vor 33 Wochen

Gerechtigkeit sowie BAK auch Chemie die Lizenz entziehen! Es wurde versucht den Bau der Flutlicht Anlage auf die lange Bank zu schieben . Jetzt wo die Kacke am dampfen ist wird losgelegt!
Wie sagte schon Gorbatschow, wer zu letzt kommt den bestraft das Leben.
LIZENZENTZUG JETZT !

Chemieschwein vor 33 Wochen

Nur mit dem Unterschied das Inter gar kein Stadion hat.. Mal sehen was passiert, was der Verband zulässt und was nicht .. Ihr werdet und nie wieder los 😁.. Es sei denn, das wir höherklassiger spielen als Ihr 🇳🇬.. Soviel Hassliebe muss sein gg