Stanley Ratifo
In den vergangenen fünf Jahren trug Stanley Ratifo das Trikot des 1. CfR Pforzheim. Ab Sommer streift der gebürtige Hallenser das grün-weiße Trikot der BSG Chemie Leipzig über. Bildrechte: IMAGO / Pressefoto Baumann

Fußball | Regionalliga Afrika-Cup-Teilnehmer Stanley Ratifo zieht es zur BSG Chemie Leipzig

31. Mai 2024, 15:00 Uhr

Die BSG Chemie Leipzig hat sich den vierten Neuzugang für die kommende Saison gesichert. Vom 1. CfR Pforzheim kehrt ein aktueller mosambikanischer Nationalspieler zurück nach Mitteldeutschland.

Ein gebürtiger Hallenser geht ab Sommer für Regionalligist Chemie Leipzig auf Torejagd. Die Grün-Weißen sicherten sich für zunächst zwei Jahre die Dienste von Angreifer Stanley Ratifo, der in der vergangenen fünf Jahren für den Baden-Württemberger Oberligisten 1. CfR Pforzheim 157 Pflichtspiele (39 Treffer, 16 Vorlagen) bestritten hat.

Ratifo 5 min
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Länderspielerfahrung gegen Salah, Ayew & Co.

Ratifo, der über den Nachwuchs von Chemies Ortsrivalen 1. FC Lok Leipzig, Halle-Ammendorf, Pommern Greifswald, den Halleschen FC, Auerbach und den 1. FC Köln nach Pforzheim gekommen war, hat darüber hinaus seit 2017 mittlerweile 22 Länderspiele für Mosambik absolviert. Das Highlight dabei: im vergangenen Januar nahm der 29-Jährige für das Heimatland seines Vaters am Afrika-Cup in der Elfenbeinküste teil, wo er unter anderen gegen Ägyptens Superstar Mohamed Salah und Ghanas Jordan Ayew auf dem Rasen stand.

Laut BSG-Mitteilung überzeugte nicht zuletzt der bisherige Chemie-Akteur Lucas Surek, der mit Ratifo eng befreundet ist, den Offensivmann von seinem neuen fußballerischen Kapitel in Leipzig-Leutzsch. "Ich freue mich über die Wertschätzung, die mir in den bisherigen Gesprächen entgegengebracht wurde. Selbst wenn man im leeren Alfred-Kunze-Sportpark auf dem Platz steht, spürt man die Tradition und die Geschichte, die Stadion und Verein ausstrahlen. Es macht mich stolz, zukünftig ein Teil davon zu sein", wurde Ratifo zitiert.

Ratifo ist "schnell, beweglich, robust"

Der Neuzugang sei "ein Spieler, der kämpft und bis zur letzten Minute alles gibt", sagte Hans Jerke aus der sportlichen Leitung der BSG. "Wir sind überzeugt von seinen sportlichen Fähigkeiten und wissen, dass er unsere Offensive sehr gut ergänzen wird. Er ist schnell, beweglich und trotzdem robust unterwegs. Mit seiner Erfahrung, auch durch die internationalen Spiele, und seiner offenen, angenehmen Art wird er uns sehr viel Freude bereiten."


SpiO/pm

Dieses Thema im Programm: Sport im Osten im MDR AKTUELL Nachrichtenradio | 31. Mai 2024 | 15:40 Uhr

18 Kommentare

Prostheida vor 6 Wochen

Hähä..Marco, du bist der coolste von uns Lokschen. Grüße an die Blau Gelbe Stadt und nach Halle und Magdeburg.
Aber ist schon lustig, das sich ein Ur-Leutzscher hier Lok nennt.

6.Mai-nullzuzwei vor 6 Wochen

Interessant, das Wort "fair" in dem Zusammenhang zu gebrauchen. Wo Marco doch selbst weiß, dass Spieler in der DDR dazu gezwungen wurden zu Lok zu wechseln. Ohne Parteitagsbeschluss sieht halt dünne aus.

ClausBlatt vor 6 Wochen

Da haben sich die Leutzscher ja einen schönen Fisch geangelt. Dabei ist es in Probstheida musikalisch tausendmal vielseitiger, insbesondere seitens der Stadionmusik. Wir haben ein halbes Dutzend Interpreten, die sich unserem Verein musikalisch gewidmet haben und damit große Erfolge erzielt haben in den Charts.

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