Stadion Chemnitz
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"Wer nicht spurt, wird platt gemacht" Chemnitz: In der CFC-Fanszene dominieren die Rechtsextremisten

Mit der Trauerfeier für den verstorbenen Neonazi Thomas H. hat sich die Fanszene des Chemnitzer FC bundesweit in die Schlagzeilen katapultiert. Dem Anschein nach hat die gesamte Südkurve an der Trauerbekundung teilgenommen. CFC-Sportvorstand Sobotzik sendete einen Hilferuf, danach gab sich Prominenz aus Politik und Sport beim CFC die Klinke in die Hand. Die Fußballverbände haben Hilfe angeboten. Was ist bisher geschehen? Und: Wie rechtsextremistisch ist die Chemnitzer Fanszene tatsächlich?

von Peer Vorderwülbecke und Alexander Küpper

Stadion Chemnitz
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Chemnitz Hochburg rechtsextremer Fußballfans

Gordian Meyer-Plath, 2012
Meyer-Plath: "klar rechtsextremistisch organisierte  und ideologisierte Fußballfanstrukturen" Bildrechte: imago images / Robert Michael

Der sächsische Verfassungsschutz lässt keinen Zweifel: Chemnitz ist in Sachsen die Hochburg, wenn es um rechtsextreme und gewaltbereite Fußballanhänger geht.  "Mit den Gruppierungen 'Kaotic' und 'NS-Boys' existieren klar rechtsextremistisch organisierte und ideologisierte Fußball-Fanstrukturen" analysiert Sachsens Verfassungsschutzpräsident Gordian Meyer-Plath die Situation in Chemnitz. "Kaotic" und die "NS-Boys" werden deshalb auch vom Verfassungsschutz beobachtet, als einzige Gruppen in der sächsischen Fan-Szene. "NS" steht offiziell übrigens für "New Society". Der Chemnitzer FC hat schon vor Jahren reagiert, die "NS-Boys" haben seit 2006 Stadionverbot, "Kaotic" seit 2012, darüber hinaus ist die Gruppe mit einem Erscheinungsverbot im Stadion belegt. Wie kann es sein, dass rechtsextremistisches Gedankengut die Kurve dominiert?

NS-Boys immer noch im Stadion

"Die jüngsten Ereignisse sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Teil einer ungefähr 30 Jahre langen Tradition extrem rechter Vorfälle aus der Fanszene des Chemnitzer FC" sagt der Autor und Hooligan-Experte Robert Claus und spielt damit auf die Hooligan-Gruppe mit dem eindeutigen Namen Hooligans-Nazis-Rassisten an - kurz "HooNaRa". Sie sei in den 90er- und 2000er-Jahren deutschlandweit eine der wichtigsten Hooligan-Gruppen in Deutschland gewesen, so Claus. "Die Gruppe hat sich zwar 2007 aufgelöst, aber die Personen und die Netzwerke existieren immer noch". Und dass die "NS-Boys" offensichtlich immer noch im Stadion sind, sieht man unschwer auf ihrer Facebook-Seite, deren Profilfoto das Bild eines Hitler-Jungen ist. Hier finden sich regelmäßig Fotos von Heimspielen. 2258 Follower hat die Seite. Die Fahne am Stadionzaun sei für die "NS-Boys" deshalb auch gar nicht so wichtig, meint Robert Claus: "Es sind ja die Menschen in der Szene, die andere Personen unter Druck setzen können, die Fans bedrohen, die sich gegen Rassismus im Stadion aussprechen. Dafür braucht es keine Zaunfahne, dafür braucht es vor allem Muskelkraft."

CFC-Fans trauern um Hooligan
Die Fan-Choreo für den Neonazi Thomas Haller in der Chemnitzer Südkurve. Bildrechte: Harry Härtel

Fan Müller: "Die meisten sind rechts offen" in der CFC-Südkurve

Darüber reden will in der Fanszene verständlicherweise kaum jemand. Frank Müller (Name von der Redaktion geändert, Anm. der Red.) steht seit vielen Jahren beim CFC in der Südkurve. Er war bereit, sich gegenüber dem MDR zu äußern. "Das sind sehr viele Rechte leider, die meisten sind leider rechts offen", sagt er. "Man sieht es an der Kleidung, die sie tragen und an dem, was sie schreien." Auch rassistische und antisemitische Beleidigungen wie 'Juden Dynamo' oder 'Schiri, du Zigeuner' gehören laut Müller zum Alltag in manchen Bereichen der Südkurve. Natürlich seien nicht alle in der aktiven Fanszene Rechtsextremisten. Müller selbst würde sich eher links verorten. Wer in der Südkurve "nicht der rechten Hegemonie entspricht, wird platt gemacht". Als Müller sich einmal über den Ruf "Juden Dynamo" beschwert, stehen nach der Halbzeit zehn Leute um ihn herum, drangsalieren ihn und machen ihm unzweifelhaft klar: Du hast hier nichts zu melden.

Fanforscher Claus: "In Chemnitz fehlt das Gegengewicht"

Robert Claus bei einer Lesung in Chemnitz
Robert Claus: "Rechte Gruppierungen gibt es in fast allen Stadien in Deutschland." Bildrechte: MDR/Anett Linke

"Rechte Gruppierungen gibt es in fast allen Stadien in Deutschland", weiß der Fanforscher Robert Claus aus seiner Arbeit. "Aber in Chemnitz fehlt das Gegengewicht". Plakate oder Zaunfahnen von Faninitiativen, die sich gegen Rassismus oder Rechtsextremismus positionieren, sucht man in der Südkurve vergeblich. "An anderen Standorten im deutschen Fußball gibt es das", sagt Claus, "in Chemnitz fehlt das. Neonazis werden dort von einem Teil der Fans geduldet und üben somit das Macht- und Gewaltmonopol in der Kurve aus."

GmbH will "Bollwerk gegen Rechtsextremismus" sein

Wenn man den Blick schweifen lässt im Stadion an der Gellertstraße, dann sieht man durchaus Banner mit politischen Botschaften: "Toleranz - Weltoffenheit - Fairness" kann man da lesen. Oder "Gewalt gegen demokratisch gewählte Politiker ist Gewalt gegen uns alle". Der Verein hatte diese Bekenntnisse schon im vergangenen Herbst im Stadion angebracht, nach den Ausschreitungen in Chemnitz Ende August, zu denen ja die Hooligan-Gruppe "Kaotic" als erste aufgerufen hatte. Die neu gegründete Chemnitzer FC Fußball GmbH verpflichtet sich in ihrem Gesellschaftervertrag sogar dazu "ein Bollwerk gegen Rechtsradikalismus zu sein" und wendet sich "gegen jede Form von politischem Extremismus".

Sportvorstand Sobotzik: "Wir brauchen Hilfe"

Chemnitzer Fans haben Plakate im Gästeblock aufgehängt Darauf steht ''Siemon ausgliedern''.
Protestplakat von CFC-Fans gegen Insolvenzverwalter Siemon. Bildrechte: imago/Hentschel

Vor diesem Hintergrund hatte es viele überrascht, dass Insolvenzverwalter Klaus Siemon in einer ersten Reaktion die Trauerbekundung für den Neonazi Thomas H. noch als ein "Gebot der Mitmenschlichkeit" verteidigt hatte. Dem anfänglich schlechten Krisenmanagement sind mittlerweile klare Aussagen des Insolvenzverwalters gefolgt. Siemon betonte mehrfach, das Naziproblem angehen zu wollen. Möglicherweise ist auch das einer der Gründe, warum der harte Kern der Fanszene hinter dem Südkurven-Tor den Insolvenzverwalter regelmäßig mit Schmähgesängen beleidigt und "Siemon raus" skandiert. Der Verein und die neue GmbH haben sich also klar positioniert - konkrete Maßnahmen wurden noch nicht benannt. "Das ist ein gesellschaftliches Problem", klagte Sportvorstand Thomas Sobotzik auf der Pressekonferenz nach der Trauerfeier für Thomas H. "Wir brauchen Hilfe".

OB-Stellvertreter Schulze: "Man muss an die Ursachen"

Natürlich existiert Rechtsextremismus nicht nur beim Chemnitzer FC in der Fanszene. Aber der CFC dürfe das Problem auch nicht abwälzen auf  Schule oder Polizei, sagt der Hooligan-Experte Claus: "Ein Verein wie der Chemnitzer FC hat natürlich eine enorme Strahlkraft in der Stadt.  Und genau deshalb besteht seine Verantwortung auch darin, diese Strahlkraft zu nutzen und für Demokratie und Menschenrechte einzutreten und den positiven Teil seine Fanszene zu unterstützen." Auch die Stadtspitze will den Verein beim Kampf gegen die rechtsextremistischen Teile der Fanszene unterstützen. Der Chemnitzer Finanzdezernent und derzeitige OB-Stellvertreter Sven Schulze erkennt an, dass die ersten Schritte vom Verein bereits gemacht worden sind, indem er sich gegen Rechtsextremismus öffentlich positioniert: "Aber das reicht nicht. Man muss an die Ursachen, man muss an die Strukturen ran. Das ist nicht mit einer einmaligen Aktion getan."

Verein arbeitet an drastischen Maßnahmen

Im Moment ist öffentlich noch nicht klar, was der Chemnitzer FC gegen den Rechtsextremismus in seiner Fankurve genau tun will. Dem MDR gegenüber wollte sich der Verein in den vergangenen zwei Wochen nicht äußern. Dagegen ist der sächsische Fußballverband schon sehr aktiv geworden. "Wir möchten den CFC unterstützen, weil ich der Auffassung bin, die schaffen das nicht allein", sagte der sächsische Fußballpräsident Hermann Winkler. Ein konkretes Angebot hat er bereits unterbreitet: Da geht es um spezielle Bildungs- und Beratungsangebote für den Verein, um demokratiefeindlichen und rassistischen Tendenzen zu begegnen. Die AG des Sächsischen Fußballverbandes "Fair Play und Gewaltprävention" steht mit seiner Erfahrung zur Seite. Trotzdem muss natürlich auch Initiative vom Verein kommen. Wie der MDR aus verschiedenen Quellen erfahren hat, arbeitet der Chemnitzer FC an zum Teil drastischen Maßnahmen gegen die aktive Fanszene. Neben Stadionverboten sind wohl neue Einlasskontrollen und Überwachungsmaßnahmen geplant.

Verfassungsschutzpräsident Meyer-Plath: "Nicht vor Verantwortung drücken"

Auch Finanzdezernent Sven Schulze fordert eine Null-Toleranz-Politik. Ziel müsse es sein, im Stadion wieder friedlich Fußball schauen zu können: "Da darf man keine Kompromisse eingehen. Und wenn man da einige Fans verliert, die etwas anderes suchen, dann ist das so."

Verfassungsschutzpräsident Gordian Meyer-Plath nimmt den Verein im Kampf gegen die rechtsextremistische Fanszene in die Pflicht: "Ich glaube, dass sich gesellschaftlich relevante Player, wie ein wichtiger Sportverein, sich nicht vor dieser Verantwortung drücken können."

Wenn der Chemnitzer FC tatsächlich drastische Maßnahmen plant und auch umsetzt, dann steht der Verein gemeinsam mit seinen friedlichen Fans vor vielen Herausforderungen. Oder wie es der Verfassungsschutzpräsident formuliert: "Das können schmerzhafte Entscheidungen sein, die dann folgen müssen, aber sie sind absolut notwendig."

Stellungnahme der Sport-im-Osten-Redaktion zu Vorwürfen in den Kommentaren zum Artikel

Den Vorwurf, die Autoren hätten die gesamte Chemnitzer Fanszene in die rechte Ecke gestellt, weist die Redaktion aufs Schärfste zurück.

Wer die Berichterstattung aufmerksam rezipiert, wird fest stellen, dass von einer "Dominanz" gesprochen wurde, die sich in einer akustischen und visuellen Hegemonie ausdrückt. Die ist durch Aussagen und Einschätzungen ausgewiesener Experten eindeutig belegt. Daran gibt es nichts zurückzunehmen.

Zudem kommt ein regelmäßiger Südkurvengänger zu Wort, der die körperliche Dominanz dieser gewaltbereiten rechtsextremen und rechtsradikalen Gruppierungen bestätigt und als Augenzeuge illustriert.

Zu keiner Zeit wird die Behauptung aufgestellt, die gesamte Fanszene des Vereins sei in dieser politischen Ecke zu verorten. Allerdings wird berichtet, dass ein entsprechendes sicht- und hörbares Gegengewicht fehlt. Auch das wird durch diverse Quellen in der Berichterstattung bestätigt. Auch daran hält die Redaktion explizit fest.

Weil andere Vereine unter Umständen ähnliche Probleme haben, rechtfertigt das nicht, auf eine Berichterstattung über die Chemnitzer Verhältnisse zu verzichten. Zumal die Qualität des Problems laut Verfassungsschutz im sächsischen Maßstab einmalig ist, sich andere Brennpunkte - in Leipzig und Dresden etwa - in den vergangenen Jahren deutlich entspannt hätten, berichtet der Verfassungsschutz.

Zudem wird in der aktuellen Berichterstattung explizit der Wille der aktuellen Vereinsführung inklusive Insolvenzverwalter gewürdigt, das Problem nachhaltig anzupacken.

Schließlich soll und wird durch diese Berichterstattung der sportliche Erfolg der Mannschaft weder geschmälert noch untergraben. Die rein sportliche Berichterstattung ist und bleibt intensiv, ausführlich, sicher auch kritisch, in jedem Falle aber unvoreingenommen. Die entsprechenden Beiträge sind in der MDR Mediathek jederzeit abrufbar.

Die Redaktion wird auch in Zukunft über offenkundige Missstände sowie demokratie- und verfassungsfeindliche Umtriebe im Umfeld von Fußballvereinen berichten, recherchieren und sich selbst der Öffentlichkeit und geäußerter Kritik stellen.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 20. April 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. April 2019, 17:25 Uhr

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104 Kommentare

24.04.2019 14:09 Thomas 104

Danke MDR für diesen Bericht. Allerdings bestätigt dieser lediglich die bereits bekannten Fakten.

An die hier Kommentierenden, die das ganze Problem klein reden wollen: Es geht nicht um die SGD Dresden, es geht nicht um St.Pauli, es geht nicht um Chemie Leipzig, es geht um den CFC. Wenn ihr bestreitet oder verharmlost, dass es dieses Problem gibt und den Boten (MDR) dafür verantwortlich macht, lässt dies tief blicken. Wir haben in Erfurt ein ähnliches Problem, aber wir stehen dazu und arbeiten daran. Rassitische und Antisemitischen Ausfälle gehören bei uns hoffentlich der Vergangenheit an. Das hat alles, genau wie Politik, nichts im Stadion verloren. Hier geht es um Fussball und um die Unterstützung des eigenen Vereins. Liebe CFC- Anhänger. Distanziert euch doch einfach von diesen Idioten. Geht von ihnen weg, zeigt sie bei Straftaten an usw. Aus denen werden ganz schnell Abducker. Sie wollen nämlich ins Stadion. FORZA RWE!

24.04.2019 13:19 Ulf 103

Vielen Dank für die Berichterstattung! Lasst euch nicht unterkriegen von denjenigen, die nur das lesen, was sie lesen wollen und denjenigen, die alles, was ihnen nicht passt als "Lügenpresse" beschimpfen.
Zu St. Pauli: Wenn sie wüssten, welche Themen beim Großteil der "linken Szene" wichtig sind (Demokratie, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz etc.), dann wäre ihnen klar, dass diese dem Rechtsstaat, in dem wir leben, näher sind als diejenigen aus der rechten Ecke, die beim CFC und dessen Fanszene (ich war auch schon mehrfach im Stadion und durfte mich wegen meiner langen Haar beschimpfen lassen) offensichtlich einen nicht unerheblichen Einfluss haben.

24.04.2019 09:54 ST PAULI 102

Immer wieder die selbe Leier. Die Chemnitzer Fanszene gedenkt einem Menschen, der ein Neonazi war. Man kann die Person, die ich persönlich nicht kannte und nicht einschätzen kann, für seine Haltung verurteilen oder auch nicht. Aber was ich nicht verstehe ist, warum deshalb so ein riesen Fass aufgemacht wird.
Am Millerntor werden bei jedem Heimspiel Flaggen mit dem Abbild von Che Guevara, einem kommunistischen Massenmörder, geschwenkt und dieser Person wird damit gehuldigt. Und auch bei den Ausschreitungen zu G20 war das Umfeld von St. Pauli mit involviert. Aber kein Reporter nimmt das Ganze mal kritisch unter die Lupe. Auch im Osten und in Sachsen gibt es Clubs mit einer sehr aktiven, linksextremen Fanszene (siehe Chemie Leipzig). Aber niemanden in den Nachrichten, auch beim MDR, interessiert es.

Politik hat im Sport nichts zu suchen. Weder im Fußball, noch sonstwo.

23.04.2019 22:18 Karl Chemnitz 101

Meine Stadt ist himmelBRAUN!

23.04.2019 17:59 Hobbykicker 100

Ja , diese Aktion mit der Trauerkundgebung für einen Neonazi war richtig Scheiße. Aber so eine Aktion hätte wohl auch in Dresden oder Zwickau passieren können. In Leipzig haben wir ja ein linksradikales Gegengewicht. Die Stadionbesucher sind eben nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Und so lange Leute die gegen den Globalisierungswahn, den viel zu schnellen technischen Fortschritt, heimatverbundene, die keine Luxusreisen oder Luxusautos brauchen, in eine Ecke mit Holocaustleugnern und Hitlerverehrern gestellt werden, wir sich daran auch nix ändern. Unsere Politik versagt einfach jämmerlich.

23.04.2019 16:36 Calimero 99

Lieber MDR,
macht weiter so und berichtet so lange bis das braune Gespenst aus dem Stadion vertrieben wurde. So lange das nicht passiert ist, habt ihr die Aufgabe so detailliert wie nur möglich zu recherchieren und zu berichten.

23.04.2019 12:51 Günter 98

Lieber MDR - Ihr müsst euch nicht wundern, dass so viele Menschen Eure hetzerischen Nachrichten über den sächsischen Fußballverein CFC ablehnen. Auch die Stellungnahme der SPIO-Redaktion kann daran nichts ändern. Der MDR hat nach eigener Ansage ja die Wahrheit mit Löffeln gefressen, ist unfehlbar und das kommt auch oben wieder zum Ausdruck.
Wie durch Nr. 93 beschrieben, scheint es langsam angebracht, gegen derartige Berichterstattungen mit rechtlichen Schritten vorzugehen, da wir alle in die rechte Ecke gestellt werden. Es geht hier immer noch um Fußball, die sportlichen Leistungen werden wie z.B. beim Spiel gegen Hertha II von Euch in keinster Weise anerkannt bzw. gewürdigt. Da war es wohltuend, welche Aussagen der Trainer von Hertha, Herr Covic, in der Pressekonferenz gegenüber dem CFC getätigt hat. Aber das haben scheinbar die Mitarbeiter des MDR nicht mitbekommen, es war ihnen keine Meldung wert.

22.04.2019 22:35 lunatic 97

Ich diese Stellungnahme gut nachvollziehen u. bevorzuge auch weiterhin(neben den lokalen wie fp) auch die ö.-r. Medien u. dazu gehört auch weiterhin der mdr. Wenn man allerdings schon lange Jahre quasi täglich den mdr und auch regelmäßig SpiO verfolgt, dann zweifelt man zwangsläufig an folgender Aussage:"Schließlich soll und wird durch diese Berichterstattung der sportliche Erfolg der Mannschaft weder geschmälert noch untergraben. Die rein sportliche Berichterstattung ist und bleibt intensiv, ausführlich, sicher auch kritisch, in jedem Falle aber unvoreingenommen." Das ist ne reine Schutzbehauptung. Das Märchen von der Unvoreingenommenheit der mdr-Berichterstattung über den CFC darf daher getrost als widerlegt betrachtet werden. Da gibt es wahnsinnig große Unterschiede und Lieblingsvereine des mdr(definitiv nicht der CFC!), ja ich maße mir sogar an zu behaupten, dass beim mdr eine Abneigung gegen den CFC besteht, anders ist das Wie der Berichterstattung nicht zu erklären.

22.04.2019 20:46 Ein CFC Fan 96

Geben wir doch einfach mal zu das wir ein Problem mit einen Teil unserer Fans haben. Ich fühle mich von dem Beitrag des Mdr nicht angesprochen. Ich stehe in der 6c .Und ja auch in unseren Block gibt's Leute die aufs übelste sich auslassen. Aber beim Besuch der letzten beiden Heimspiele konnte ich mich mit einer gewissen Entspannung auf Fussball konzentrieren. Ein Teil der Pappnasen blieb dem Spiel fern. Gut so. Bleibt draußen. Und MDR nicht immer alles auf die Goldwaage legen. Wir sind beim Fussball.

22.04.2019 19:56 Stealer 95

Andrerseits freu ich mich auf's Derby gegen Erfurt. 3.Liga ist uns 2 Nummern zu groß. Regio ist besser für den FCC