Fußball | Regionalliga Stammkräfte Freiberger und Schimmel verlassen Chemnitzer FC

36 Einsätze, elf Treffer und zehn Vorlagen - Kevin Freiberger gehörte in der vergangenen Saison ohne Zweifel zu den Leistungsträgern beim Chemnitzer FC. Nun verlässt der Angreifer den Regionalligisten und kehrt nach Nordrhein-Westfalen zurück. Zudem muss sich mit Felix Schimmel ein weiterer Spieler verabschieden.

Kevin Freiberger
Kevin Freiberger wechselt von Chemnitz nach Gütersloh. Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Regionalligist Chemnitzer FC verliert nach Christian Bickel und Lukas Aigner die nächsten Stammspieler. Torjäger Kevin Freiberger schließt sich in der kommenden Saison dem Oberligisten FC Gütersloh an. Das teilte der CFC am Donnerstag (02.06.2022) bekannt. Der 33-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024.

Zudem verkündetet die "Himmelblauen", dass Außenverteidiger Felix Schimmel den Verein verlässt, der im Gegensatz zu Freiberger kein neues Vertragsangebot erhalten hatte.

Geballte Erfahrung verlässt den CFC

"Kevin und Felix haben in den zurückliegenden zwei Spielzeiten sportlich viel für den Verein gegeben und waren ein wichtiger Teil des Teams. Bei den Vorstellungen zur Zukunft gibt es jedoch unterschiedliche Sichtweisen, weshalb sich die Wege zur neuen Saison trennen werden", begründetet Marc Arnold, Geschäftsführer Sport des Chemnitzer FC, die Trennungen.

In Gütersloh freut man sich auf Freiberger und die Erfahrung von 79 Drittliga-Einsätzen und 284 Regionalliga-Spielen: "Kevin steht für Tore und Assists. Er hat schon sehr viel erlebt und weiß einfach, worauf es ankommt, wenn man erfolgreich sein will", so FCG-Trainer Julian Hesse über den Neuzugang. In der abgelaufenen Saison, die die Sachsen auf Rang fünf abschlossen, verpasste der vornehmlich auf Rechtsaußen eingesetzte Offensivmann nur zwei Partien und war mit elf Treffern und zehn Vorlagen bester Scorer der Chemnitzer.

Zehnter Abgang in Chemnitz

Nun folgt die Rückkehr in sein Heimat-Bundesland. Vor seinem Engagement in Chemnitz, das 2020 begann, spielte er unter anderem beim VfL Osnabrück und bei Rot-Weiß Essen in seiner Geburtsstadt. Freiberger ist bereits der zehnte Abgang beim CFC. Neben den Eigengewächsen Jasin Jusic und Marius Schreiber haben die "Himmelblauen" bisher nur Abwehrspieler Robert Berger von Lok Leipzig verpflichtet.

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jsc

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 02. Juni 2022 | 08:40 Uhr

16 Kommentare

AufmerksamerBeobachter vor 9 Wochen

>>besonders möchte ich diese Wünsche an Zwickauer 1 senden.<<

Dem möchte ich mich ausdrücklich anschließen!! Vielleicht hilft es ihm zu wissen, dass wir nicht ganz so garstig sind, wie wir manchmal schreiben. .. ich habe mich am Ende sogar für ihn über den Klassenerhalt des FSV gefreut - es ist Fußball, keine absolutistische Religion.

Lok vor 9 Wochen

@Dreissiger
Korrekterweise war es die SG Leipzig-Leutzsch, welche nach der Insolvenz des FC Sachsen im Jahr 2011 in der untersten Spielklasse als neu gegründeter "Nachfolgeverein" gestartet ist, nach relativ kurzer Zeit aber scheiterte.
Die BSG Chemie Leipzig als damals bereits parallel zum FC Sachsen bestehender Verein konnte 2011/12 schon in der Sachsenliga antreten.
Das solltest Du aber wissen und hier nicht Anderen Ahnungslosigkeit vorwerfen.

Rockson da Silva vor 9 Wochen

Arnold hat seine Ideen. Dafür ist er geholt worden. Das Schimmel keinen neuen Vertrag bekommt hat wohl seine Gründe. Und Freiberger naja mit 33 lockt bald die Fußballrente. Bloß nix überstürzen bei der Suche von Spielern. Zeit lassen und Markt sondieren. Nicht wer zuerst los rennt ist der Sieger,wer zuerst ins Ziel kommt hat gewonnen👆 wenn Campulka geht wäre das sehr ärgerlich

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