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Christian Tiffert, Trainer des Chemnitzer FC, sieht seine Mannschaft auf das "Topspiel" gegen Carl Zeiss Jena gut vorbereitet. Bildrechte: IMAGO/Picture Point

Fußball | RegionalligaChemnitzer FC und Carl Zeiss Jena wollen oben angreifen14. Spieltag

Stand: 27. November 2022, 09:00 Uhr

Mit dem Chemnitzer FC und Carl Zeiss Jena treffen am Sonntag zwei Mannschaften aufeinander, die nach Schwächephasen wieder in die Spur gefunden haben. Nun können sie ins Meisterschaftsrennen eingreifen.

Christian Tiffert brauchte nicht lange zu überlegen, fand schnell klare Worte: Ein "Topspiel" sei die Regionalliga-Partie seines Chemnitzer FC am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr, live im Stream auf sport-im-osten.de und in der SpiO-App) gegen Carl Zeiss Jena. Eine durchaus interessante Charakterisierung, denn beim Blick auf die Tabelle müsste man eher von einem Verfolgerduell sprechen: Der Sechste aus Chemnitz trifft auf den Neunten aus Jena.

Chemnitz gegen Jena: Mehr als ein Verfolgerduell

Jedoch lässt nicht nur die bloße Tradition dieses Duells, sondern auch die gegenwärtige sportliche Entwicklung, die Wahl eines Begriffs von höherer Kategorie zu: Der Trend spricht für beide Vereine. Vor allem Chemnitz ist im Aufwind, aber auch Jena hat sich zuletzt verbessert gezeigt. Die Schwächephase von Tabellenführer Berliner AK hat das Meisterschaftsrennen zudem wieder spannend gemacht. Und beide Ex-Drittligisten sind nun in der Lage, in dieses Rennen einzugreifen.

CFC hat zuletzt fünfmal in Folge gewonnen

Der CFC hat zuletzt fünf Regionalliga-Spiele in Folge gewonnen und ist dabei viermal ohne Gegentor geblieben. Im Landespokal gelang der Einzug in die nächste Runde bei Außenseiter SC Freital unter schwierigen Platzbedingungen zwar erst in der Verlängerung, doch ein Rückschlag sei das nicht gewesen, sagt Trainer Tiffert. Vielmehr habe die Mannschaft ihre Fitness unter Beweis gestellt. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel lobte Tiffert sein Team unablässig, vor allem Einsatz und Moral.

Jena nach Trainerwechsel wieder in der Spur

Auch über den Gegner fand er lobende Worte: Gegen den Berliner AK habe Jena defensiv stabil gestanden, nur wenige Tormöglichkeiten zugelassen. Nach einer Schwächephase hatten die Thüringer den Spitzenreiter klar mit 3:0 geschlagen. Es war ein Einstand nach Maß für den neuen Trainer Henning Bürger, den ehemaligen Bundesligafußballer. Danach folgte ein klarer 5:0-Erfolg im Landespokal bei Thüringen Weida. Auch die Jenaer, die mit nur sieben Gegentoren die besten Defensive der Liga stellen, meldeten damit wieder ihren Anspruch an, oben anzugreifen. Ein "verändertes Spielsystem" machte Tiffert beim Gegner nach dem Trainerwechsel aus, doch seine Mannschaft sei vorbereitet.

CFC muss gesperrten Robert Berger ersetzen

Derweil muss Chemnitz am Sonntag auf Rechtsverteidiger Robert Berger verzichten, der vor zwei Wochen beim Spiel in Babelsberg die Gelb-Rote Karte kassiert hatte. Christian Tiffert ließ am Freitag offen, wer als Ersatz in die Startelf rücken soll: Man habe die Entscheidung noch nicht final getroffen, es gebe "mehrere Optionen". Auch an dieser Stelle sprach das Selbstvertrauen aus ihm. Zu den bisherigen Ausfällen, den Langzeitverletzten Tobias Müller (Leistenoperation) und Dominik Pelivan (Wadenbeinbruch), gesellt sich indes noch ein weiterer Innenverteidiger: Stefan Pribanovic sei laut Tiffert nach einer Kollision im Training vorübergehend ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er habe eine Gehirnerschütterung erlitten und müsse zumindest für dieses eine Spiel ersetzt werden.

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mze

Dieses Thema im Programm:MDR+ | Sport im Osten | 27. November 2022 | 13:55 Uhr

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