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V. re.: Der im Januar verstorbene Gerd Schädlich und Christoph Franke beim Zweitliga-Spiel von Dynamo Dresden - Erzgebirge Aue im März 2020. Bildrechte: IMAGO / Steffen Kuttner

Fußball | RegionalligaChemnitzer FC ernennt Trainerduo Schädlich und Franke zu Ehrenmitgliedern

Stand: 06. Mai 2022, 22:19 Uhr

Der Chemnitzer FC hat zwei seiner Erfolgstrainer der jüngeren Vergangenheit zu Ehrenmitgliedern ernannt: Christoph Franke und postum Gerd Schädlich.

Am Rande der Mitgliederversammlung am Freitag hat der Vorstand von Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC die beiden ehemaligen Trainer Christoph Franke und postum Gerd Schädlich zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt.

Das gab der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des CFC, Siegfried Rümmler, bekannt. Man dankt damit beiden für ihre "geleistete Arbeit für den CFC und seinen Vorgängerverein FC Karl-Marx-Stadt". Der 77-jährige Franke hatte bei den "Himmelblauen" 1983 im Nachwuchs angefangen und schaffte mit dem Klub 1999 den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Unter Franke entwickelte sich der spätere Nationalelf-Kapitän Michael Ballack zum Zweitliga-Profi. 2008 gelang dem CFC unter seiner Regie der Aufstieg in die Regionalliga.

V. li.: Christoph Franke (Dresden) begrüßt seinen Trainerkollegen Gerd Schädlich (Aue) Bildrechte: IMAGO

Danach löste ihn Gerd Schädlich ab. Der am 29. Januar dieses Jahres verstorbene Schädlich spielte bereits als Junior beim damaligen FCK, es folgte der Sprung zu den Profis, wo er aber bereits mit 25 seine Spielerkarriere verletzungsbedingt beenden musste, 2011 führte er Chemnitz als Trainer völlig überraschend vor Top-Favorit RB Leipzig in die 3. Liga und blieb insgesamt fünf Jahre bis 2013. Auch bei anderen Ost-Vereinen hinterließen beide ihre Spuren: Gerd Schädlich brachte sowohl den FSV Zwickau als auch den FC Erzgebirge Aue erstmals in die 2. Bundesliga, Christoph Franke sorgte für den Durchmarsch von Dynamo Dresden von Liga vier in Liga zwei innerhalb von nur drei Jahren, er ist nach der Wende bei Dynamo der Coach mit der längsten Amtszeit.

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Fußball | 2. BundesligaGerd Schädlich - Trauer um einen großen Trainer und Menschen

Große Anteilnahme nach dem Tod von Gerd Schädlich: Viele Vereine aus dem Osten drückten ihr Mitgefühl aus. Alte Weggefährten wie Lutz Lindemann und Matthias Heidrich erinnern sich an die Trainerlegende.

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NachrufGerd Schädlich - Der stille Held des Fußballs

Er sah aus wie Tom Selleck. Michael Ballack hatte keine Chance bei ihm. Hans Meyer wollte ihm ein Denkmal bauen. Und Jürgen Klopp holte seine Spieler. Mit Gerd Schädlich ist ein stiller Held gegangen. Ein Nachruf.

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cke

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 08. Mai 2022 | 16:00 Uhr

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