Fußball | Regionalliga Chemnitzer FC verlängert mit Cheftrainer Tiffert

Planungssicherheit beim Chemnitzer FC: Wie der Regionalligist am Donnerstag (28. April) mitteilte, wurde der Vertrag mit Cheftrainer Christian Tiffert um zwei Jahre verlängert. Der 40-Jährige hatte das Amt als Chefcoach erst im März interimsweise übernommen.

Christian Tiffert (Trainer Chemnitzer FC)
CFC-TRainer Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Der Chemnitzer FC setzt auch in der kommenden Saison auf die Qualitäten von Christian Tiffert als Cheftrainer. Nach Angaben des Regionalligisten wurde der Vertrag mit 40-Jährigen bis zum 30. Juni 2024 verlängert. Tiffert hatte das Amt am 1. März 2022 zunächst interimsmäßig von Daniel Berlinski übernommen, der damals von den "Himmelblauen" beurlaubt worden war.

In der Pressemitteilung betonte Tiffert, dass er froh sei, dass die Verantwortlichen ihm das Vertrauen entgegengebracht hatten, um "die ersten Schritte als Cheftrainer gehen zu können. Jetzt kommen noch weitere Schritte dazu, und ich bin bereit dafür." Zudem freue er sich, "die sportliche Zukunft des Clubs mitgestalten zu können." Unter der Leitung von Tiffert ging der CFC in neun Punktspielen bislang fünfmal als Sieger vom Platz. Zudem schaffte er mit der Mannschaft den Einzug ins Sachsenpokal-Finale.

Klare Struktur und immense Erfahrung

Das überzeugte auch Marc Arnold, Geschäftsführer Sport des Chemnitzer FC: "Christian Tiffert besitzt in seiner Ansprache eine klare Struktur und übermittelt zielgerichtet, was er sehen möchte. Damit gibt er seine immense Erfahrung an die Spieler weiter und bringt die Mannschaft geschlossen hinter sich."

Tiffert trifft auf Ex-CFC-Coach Bergner

Die Karriere von Christian Tiffert beim Chemnitzer FC ist durchaus ungewöhnlich. 2019 kam er zunächst als Hospitant zum CFC. Nach dem Trainerwechsel von David Bergner zu Patrick Glöckner übernahm Tiffert den Posten des Co-Trainers. Diese Aufgabe begleitet der A-Lizenz-Inhaber auch unter der Leitung von Daniel Berlinski. Brisant: Am Freitag (29. April) trifft Tiffert in seinem ersten Spiel als CFC-Chefcoach ausgerechnet in Meuselwitz auf den Ex-Chemnitz-Coach Bergner, bei dem er einst hospitierte.

jmd/pm

Videos aus der Regionalliga

Spieler auf dem Feld
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Spieler von Lok Leipzig am Ball.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alle anzeigen (116)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Saschsenspiegel | 28. April 2022 | 19:00 Uhr

20 Kommentare

Zwickauer1 vor 22 Wochen

Chemie sind genau solche Amateure wie Rußchams.
Da geht keiner mehr auf Arbeit.
Aber so naiv kann nur einer aus Rußchams sein. Frag mal in Eilenburg oder Rathenow oder in Auerbach so machen.
Das sind waschechte Amateure.

Zwickauer1 vor 22 Wochen

Trainer ist überall undankbar und wird nicht schlecht bezahlt.
JE ist immerhin der dienstälteste Trainer in der 3.Liga in Zwickau geworden.
Es zählen Ergebnisse und das ist in Rußchams nicht anders. Da wurde der Trainer ohne Not und mit guten Ergebnissen freigestellt.
Und wenn bei Tiffi die Erwartungen nicht eingehalten werden wird er der nächste Trainer sein der gehen kann.
Also die Trainernummer bei Zwickau ziehen ist ziemlich mau.

Zwickauer1 vor 22 Wochen

Ich bin Realistisch und bin dankbar für jedes Jahr in der 3.Liga.
Jedoch kenne ich die Gesetze des Fußball . Wenn Zwickau in die Regionalliga kommt dann ist das so und auch verdient.
Rußchams weiß doch davon ein Lied zu singen.

Aktuelle Meldungen aus der Regionalliga