Fußball | Regionalliga Chemnitzer FC verlängert mit Co-Trainer Tiffert

Erst vor wenigen Tagen wurde mit Daniel Berlinski der neue Cheftrainer des CFC präsentiert. Nun steht auch fest, mit welchem Co er in die Saison gehen wird. Christian Tiffert sei seine absolute Wunschlösung gewesen.

Christian Tiffert
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Christian Tiffert wird auch in der kommenden Saison als Co-Trainer des Chemnitzer FC an der Seitenlinie stehen. Wie der Verein am Samstag (25. Juli) mitteilte, wurde der Vertrag des 38-Jährigen verlängert. Sportdirektor Armin Causevic bezeichnet Tiffert als Wunschlösung: "Er bringt eine enorme fachliche Kompetenz und Erfahrung mit. Zudem war es uns wichtig die Strukturen im Trainerteam beizubehalten", heißt es in einer Vereinsmitteilung.

CFC-Trainerteam komplett

Neben Tiffert wurde auch der Vertrag von Torwarttrainer Marcel Höttecke verlängert. Somit scheint das Trainerteam, mit dem neuen Chefcoach Daniel Berlinski an der Spitze, für die neue Regionalliga-Saison komplett. Berlinski hatte sich bereits bei seinem Antritt für Tiffert ausgesprochen und ihn ebenfalls als Wunschlösung bezeichnet: "Er kennt die Strukturen und Abläufe im Verein. Das wird mir und den vielen neuen im Team von Beginn an bei der Eingewöhnung helfen. Ich freue mich sehr, dass ich mit ihm in Zukunft zusammenarbeiten kann."

Auch Tiffert, der in den vergangenen Wochen mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wurde, ist froh, dass seine Arbeit in Chemnitz geschätzt wird. Er brenne darauf, nach der kurzen Pause, wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen, so Tiffert.

Über Christian Tiffert

Christian Tiffert kam 2019 als Hospitant zum Chemnitzer FC. Unter Patrick Glöckner wurde er zum Co-Trainer ernannt. Als Fußballprofi absolvierte er 225 Bundesliga- 155, Zweitliga und 34 Drittligaspiele.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 25. Juli 2020 | 10:40 Uhr

2 Kommentare

Dreissiger vor 1 Wochen

Sehr wichtige Personalie und richtige Entscheidung von Tiffert, in Chemnitz etwas Neues aufzubauen. Jakubov bleibt auch. An dem können sich viele seiner ehemaligen Mitspieler eine Scheibe abschneiden, die haben den Abstieg verbockt und verabschieden sich jetzt mit schleimigen Worten.
Aber halt, in Chemnitz haben ja die Fans den Abstieg verschuldet...

AufmerksamerBeobachter vor 1 Wochen

Das hängt sicher auch mit der chaotischen Entwicklung bei Mannheim zusammen. Dorthin wollte ihn P. Glöckner doch mitnehmen. Es sah Ende der Saison so aus, als gäbe es beim Waldhof nur 3,4 Veränderungen im Kader und man hätte die Mission Aufstiegsregion in der Tabelle realistischerweise angehen können. Die Mannschaft ist jedoch regelrecht zerfallen und wurde ausverkauft. Das wird kompliziert dort und wenn Mannheim zur Winterpause den Trainer tauscht, wäre schnell wieder Schluß dort, auch für den Co.

So hat sich die Situation beim CFC erstmal konsolidiert. Trainerteam und Hintermannschaft inkl. Torwart sind unter Vertrag. Bleibt die Aufgabe, Mittelfeld und Angriff mit einer Spielidee aus der Abwehr heraus auszustatten.

Viele Gegentore wird es in dieser Saison beim CFC nicht geben, da lege ich mich fest.