Fußball | FSA Amateur-Fußball auch in Sachsen-Anhalt auf Eis gelegt

Nach den Fußball-Landesverbänden in Sachsen und Thüringen legt nun auch der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) den Spielbetrieb vorläufig auf Eis. Dies hat der FSA-Vorstand am Freitag (19.11.2021) mit großer Mehrheit beschlossen. Die Unterbrechung des Spielbetriebs gilt zunächst für die kommenden beiden Wochen und betrifft alle Spiele bei den Männern, Frauen und im Nachwuchs.

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Neue Vorgaben des Bundes sorgten für Umdenken

Noch am Donnerstag hatten sich FSA-Vertreter für eine Fortsetzung des Spielbetriebs trotz rasant steigender Corona-Infektions-Zahlen ausgesprochen. Sein Umdenken begründet der FSA-Vorstand nun damit, dass der Bund neue Kriterien für das Erreichen bestimmter Schwellenwerte bei der Hospitalisierungsrate von Covid-19-Patienten festgelegt hat. Sachsen-Anhalt liegt derzeit bei 12,1 (in Krankenhäuser eingelieferte Patienten je 100.000 Einwohner). Ein Wert, der deutlich über der höchsten, vom Bund festgelegten Stufe von neun liegt. FSA-Präsident Holger Stahlknecht sagte dazu, für den FSA stehe "der Schutz der Bevölkerung (…) bei dieser Entscheidung im Mittelpunkt".

Nach den bereits beschlossenen Unterbrechungen des Spielbetriebs in Sachsen und Thüringen wird der Ball im Amateurfußball am Wochenende in ganz Mitteldeutschland ruhen.

red/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 19. November 2021 | 17:45 Uhr

7 Kommentare

DER Beobachter vor 8 Wochen

Was macht man mit dem Spielbetrieb, wenn bspw. eine Mannschaft aus dem LK X mit einer Indidenz von 490 gegen eiune Mannschaft aus dem LK Y mit der von 1200 antreten soll...

Gernot vor 8 Wochen

Der Stahlknecht hat mit dem Spielbetrieb wirklich nichts zu schaffen. Das machen Herren Ü70 oder welche, die nie an den Ball getreten haben. Eine Unterbrechung auf Landesebene ist aber nicht so schlimm...... im Sommer hat man die Ligen " umstrukturiert ". Je Staffel gibt es höchstens 14 Teams .

Meiner Meinung nach... vor 8 Wochen

Hospitalisierungsrate. Das war also der Grund für diese Entscheidung. Eigentlich wäre es doch toll gewesen, bis auf den Inzidenzwert von 500 in Sachsen Anhalt zu warten. Die erste Entscheidung zum Weitermachen war schon ein Ding aus dem Tollhaus. Von Einsicht will ich bei den Damen? Und Herren des FSA gar nicht reden. Apropo ist der Presidente nicht der ehemalige Innenminister Stahlknecht? Unfassbar.
Pause bis Frühjahr! Alles andere ist Phantasie. Der Zug ist leider abgefahren.