Fußball | Regionalliga Daniel Berlinski wird Coach beim Chemnitzer FC

Nach dem Weggang von Patrick Glöckner wurde tagelang über einen Nachfolger diskutiert. Der steht nun fest und heißt: Daniel Berlinski. Der muss die Mammutaufgabe bewältigen, mit einem umgekrempelten Kader die Rückkehr in Liga 3 zu schaffen.

Daniel Berlinski im MDR-Interview (Trainer des Chemnitzer FC) 2 min
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Daniel Berlinski soll den Chemnitzer FC zurück in die 3. Liga führen. Der 34-Jährige übernimmt den Trainerjob von Patrick Glöckner, der neuer Trainer bei Drittligist SV Waldhof Mannheim ist. Am Montagvormittag (20.07.2020) wurde der "Neue" in Chemnitz offiziell vorgestellt.

Erfüllt Anforderungsprofil zu 100 Prozent

"Wir sind der Meinung, dass er unser Anforderungsprofil zu 100 Prozent erfüllt. Daniel ist ein junger, engagierter Trainer, der Ambitionen hat. Er lässt attraktiven, offensiven und mutigen Fußball spielen", sagte CFC-Sportdirektor Armin Causevic. Berlinski hat "Lust und Bock auf die Aufgabe". Es gehe jetzt darum, die Mannschaft schnell kennenzulernen und den Kader zu komplettieren. Bereits am 8. August steht mit dem Landespokal-Halbfinale bei Inter Leipzig das erste Pflichtspiel an.

Daniel Berlinski vom Chemnitzer FC
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Verbleib vom Co-Trainer ungewiss

Berlinski war bis Sommer 2019 zwei Jahre Trainer bei Regionalligist SV Lippstadt 08, verließ den Verein nach Aufstieg und dem geschafften Klassenerhalt auf eigenen Wunsch. Nach einem Jahr "Fußball-Pause" steigt der A-Lizenz-Inhaber nun beim CFC in ein spannendes Unterfangen ein. Dabei muss er sich wohl einen neuen Co-Trainer suchen, da Christian Tiffert dem bisherigen Coach Glöckner wohl nach Mannheim folgen wird. Berlinski würde Tiffert gern halten. "Ich würde mich freuen wenn Christian weitermacht, denn er kennt die Strukturen im Verein sehr gut."

Daniel Berlinski 18 min
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red

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Vorschau Wacker - Jena
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"Wir haben das erste Pflichtspiel gewonnen, sind dominant aufgetreten - das war okay" - so da Fazit von Jena-Coach Dirk Kunert nach dem 2:0 seiner Elf in Nordhausen.

Sa 08.08.2020 16:43Uhr 02:38 min

https://www.mdr.de/sport/fussball_pokal/video-interview-dirk-kunert-carl-zeiss-jena-100.html

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Nach dem verlorenen Thüringenpokal-Halbfinale gegen Jena schätzt Nordhausen-Trainer Seeland das Spiel ein - und schaut positiv nach vorn.

Sa 08.08.2020 16:34Uhr 00:56 min

https://www.mdr.de/sport/fussball_pokal/video-nordhausen-trainer-seeland-interview-100.html

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Juli 2020 | 17:45 Uhr

7 Kommentare

Heinz K. vor 2 Wochen

Nun macht euch doch nicht heiß..... weg ist weg und das eigentliche Warum und weshalb ist nebensächlich! Das ist leider heute Profifussball: Egal ob in MD, Dresden , Aue oder sonst wo - im Vordergrund steht immer das persönliche Ego, der Akteure. Vom Präsidenten bis zum Zeugwart. Immer! Und, wer das nicht wahrhaben will und noch meint...... " bei uns, in meinem Verein ist das noch wie früher....... alles anders"....... der belügt sich selbst.

BSG der Echte vor 2 Wochen

Statement vom 8.7.: " Da ist nullkommanull dran... So würde ich mich niemals verabschieden... Eine ganz dubiose Sache. Ärgere mich darüber sehr ... " .... Rheuma Kay, wie soll man dass sonst auffassen? Profesionnelle Führung.... Sehr guter Witz, wirklich. Ihr seid putzig.Deshalb ja auch insolvent. Und klar , in der Betonstadt gibt es sicher viele Spender.....Eben weil die nix anderes haben....

rheumakay vor 2 Wochen

Ich hab mir gerade nochmal das Statement des Vereins durchgelesen. Formulierungen wie “erstunken“ oder “erlogen“ finde ich da nicht. Stattdessen den lapidaren Hinweis, dass man sich äußern wird, sobald es Neuigkeiten gibt. Professionelle Führung eben.
Dass Chemnitzer so fleißig Geld spenden, liegt unter anderem daran, dass sie es einfach haben. Weil sie dafür hart arbeiten - und nicht nur rumhartzen wie der gemeine Wismut-Fanboy, der ja sonst nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht.