Fußball | Regionalliga Nordost Duelle der Drittliga-Absteiger Jena und Chemnitz im Livestream

Die Siege im Landespokal dürften dem FC Carl Zeiss Jena und dem Chemnitzer FC Selbstvertrauen gegeben haben. In der Regionalliga spielen beide Teams am Mittwoch auswärts, warten da noch auf den ersten Dreier. Auf sport-im-osten.de und in der "SpiO"-App gibt es beide Spiele im Livestream.

Daniel Berlinski
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Der zweite Spieltag der Regionalliga Nordost endet am Mittwoch mit den Gastspielen der frisch gebackenen Landespokalsieger Chemnitzer FC und FC Carl Zeiss Jena. Der CFC reist zum VfB Auerbach, Jena gastiert beim am Wochenende ebenfalls im Pokal erfolgreichen FSV Union Fürstenwalde. Auf sport-im-osten.de und in der "SpiO"-App können Sie beide Partien im Livestream verfolgen.

Auerbach und Chemnitz noch ohne Punkte

Volkhardt Kramer
Auerbach-Manager Volkhardt Kramer Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Fußball mit Zuschauern fühlt sich gut an. In der Regionalliga funktioniert das mit begrenzter Zahl und Abstandsregelung bisher ganz gut. Auch am Mittwoch sollen Fans die Auftritte der Drittliga-Absteiger aus Jena und Chemnitz live verfolgen dürfen. In Auerbach, wo der CFC (Anstoß 19:00 Uhr) gastiert, sind für die Partie 1.000 Menschen in der Arena zu Vogtlandweide zugelassen. 300 Tickets gingen an die Himmelblauen. Der Verein rechnet mit einem "ausverkauften" Haus. "Wer also mit Sicherheit eine Karte haben möchte, der sollte den Vorverkauf nutzen", erklärte Manager Volkhardt Kramer, der zudem darauf hinwies, dass im Vorfeld die Kärtchen mit den persönlichen Daten ausgefüllt werden sollten, "um Schlangen am Eingang zu vermeiden“.  Sportlich stehen beide Teams unter Druck, Auerbach leistete sich in Bischofswerda eine 0:2-Niederlage, der CFC vergeigte den Auftakt beim 1:2 gegen Viktoria Berlin. Immerhin durfte man in Chemnitz nach dem Pokalsieg gegen Eilenburg aufatmen, das Geld aus dem DFB-Pokal kann der Verein sehr gut gebrauchen.

Duell der Pokalsieger in Fürstenwalde

Rene Eckardt (Jena)
René Eckhardt traf schon beim einzigen Duell in Fürstenwalde vor drei Jahren. Bildrechte: Karina Hessland-Wissel

1.000 Zuschauer dürfen auch die Partie zwischen Union Fürstenwalde und dem FC Carl Zeiss Jena (Anstoß 17:30 Uhr) live verfolgen. Beide Teams holten sich am Wochenende den Pott, dürfen nun im DFB-Pokal gegen Bundesligisten – Fürstenwalde gegen Wolfsburg und Jena gegen Bremen – ran. Das Maucksch-Team hatte im Sommer mit Kimmo Hovi, Tim Häußer, Nils Stettin oder Paul Maurer einige Stammspieler an die Regionalliga-Konkurrenz verloren. Zudem wechselte Luca Schulz nach Rostock. Zum Auftakt beim Berliner AK (2:3) verpasste Union knapp den ersten Punkt. Diesen einen Zähler hat Jena, allerdings gab es beim 1:1 gegen den SV Babelsberg – Endspielgegner von Fürstenwalde im Landespokal – Licht und Schatten. Auch das 8:2 gegen den FSV Martinroda täuscht etwas darüber hinweg, dass die Abstimmung, vor allem in der Defensive, noch nicht richtig funktioniert. Vor dreieinhalb Jahren gab es übrigens das einzige Pflichtspiel in Fürstenwalde zwischen beiden Teams. Der FCC setzte sich 2:1 durch und stieg später in die 3. Liga auf. René Eckhardt war da schon dabei, erzielte auch einen Treffer.

FSV Martinroda - FC Carl Zeiss Jena 1 min
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Sa 22.08.2020 16:53Uhr 00:59 min

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FC Eilenburg - Chemnitzer FC 1 min
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Sa 22.08.2020 16:53Uhr 00:48 min

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rei

Dieses Thema im Programm: MDR+ | Sport im Osten | 26. August 2020 | 17:25 Uhr