Fußball | Regionalliga Eisele, Bürger und Stauffer verlassen Carl Zeiss Jena

Mit diesem Trio hätte der FC Carl Zeiss Jena gern verlängert, aber Fabian Eisele, Leon Bürger und Lucas Stauffer wollen ihr Glück bei anderen Vereinen suchen. Auch ein junges Stürmertalent verlässt die Thüringer.

Fabian Eisele, FC Carl Zeiss Jena
Bildrechte: IMAGO / osnapix

Der Aderlass beim FC Carl Zeiss Jena geht weiter. Wie der Regionalligist am Dienstag (24.05.2022) bekanntgab, werden mit Fabian Eisele, Lucas Stauffer und Leon Bürger drei tragende Säulen der Mannschaft den FCC verlassen. Das Trio wolle sich in der kommenden Saison einer neuen Herausforderung stellen.

Top-Knipser Eisele spielte zwei Jahre bei den Thüringern, erzielte in der abgelaufenen Saison insgesamt 25 Tore für Jena. Er wird mit Energie Cottbus in Verbindung gebracht. Abwehrspieler Stauffer kam ebenfalls 2020 nach Jena und bestritt in der abgelaufenen Saison 33 Regionalligaspiele. Mittelfeldmann Bürger schloss sich dem FCC im vergangenen Jahr an, stand insgesamt in 31 Viertligaspielen auf dem Platz.

Tobias Werner: "Hätten sie gern in Jena gesehen"

Jena hatte sich um die drei Spieler bemüht, hätte sie gern in der neuen Saison im Paradies gesehen. Sportdirektor Tobias Werner erklärte: "Wir hätten die Spieler gern auch in der kommenden Saison in Jena gesehen und hatten entsprechende Angebote unterbreitet. Wir bedauern, aber respektieren ihre Entscheidung, sich sportlich verändern zu wollen. Dafür wünschen wir den Jungs alles Gute und viel Erfolg in ihren neuen Clubs."

Mit Silas Hagemann verlässt den Regionalligisten zudem ein 19-jähriger Stürmer. Der gebürtige Homburger spielte seit vier Jahren für den FCC. Werner: "Auch ihm wünschen wir natürlich alles Gute, Gesundheit und Erfolg auf seinem weiteren Weg."

pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 24. Mai 2022 | 17:45 Uhr

24 Kommentare

Lok vor 4 Wochen

Moin und danke für die ausführliche Antwort.
Neben Berger und Sievers ist Sirch weg, und den wird man besonders vermissen und wahrscheinlich nicht auf gleichem Niveau ersetzen können.
Nattermann, Lucenka, Mehmedovic und Schlicht gehen auch bzw. werden nicht verlängert.
Klar freut man sich auch bei Lok, wenn man oben mitspielen kann. Einen 4. Platz würde ich persönlich schon für ambitioniert halten, einfach auch aufgrund der, teilweise wirtschaftlich deutlich besser aufgestellten, Konkurrenz.
Viktoria, Altglienicke und BAK sind ja regelmäßig oben dabei, beim BFC muss man schauen, ob die noch hoch gehen, Chemnitz, Cottbus und Jena sind auch stets ambitioniert, Babelsberg bewegt sich im Etat wie wir, und meist gibt es noch eine "Überraschungsmannschaft". Meuselwitz, Luckenwalde und Chemie muss man auch im Auge haben, nicht für ganz oben, aber schon im ersten Drittel. Bleibt auf alle Fälle spannend.

MikeS vor 4 Wochen

Punkte verloren hin und her. Wenn man die Sache trotz Platz 2 und Pokalsieg nüchtern betrachtet, hatte diese Mannschaft nie das Zeug zum Drittligisten. Einzelne (Bürger, Stauffer) sicherlich schon, aber der Rest ist und war nur Regionalliga-Personal. Wenn man hoch will muss es klare Respekt-Distanz zwischen Trainer und Truppe geben und da muss es eben auch mal rauchen, ohne dass gleich einer sich beim Vorstand ausweint. Dafür ist Patz n.m.M. ein zu lieber, netter Kerl. Profiliga ist halt nicht Amateurfussball ....

AufmerksamerBeobachter vor 4 Wochen

Lok verbessert sich qualitativ und sie behalten Spieler, die diese Saison bessergeworden sind. Der Torwart ist kein gleichwertiger Ersatz, der hält 20% mehr als Sievers und killt auch Elfer. Der wird mal ein richtig Guter.

Mit Ogbidi, Abderachmane, Pipliča, Zihane und Pfeffer steht das eingespielte Gerüst.

Da kann nur einer der ersten 4 Plätze das Ziel sein, bzw bis zum Schluß ganz Oben mitzuspielen.

oder habe ich übersehen, wer alles bei Lok geht, außer Berger?

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