Fußball | Regionalliga Findet Chemie Leipzig gegen Rathenow zurück in die Erfolgsspur?

Nach zwei Niederlagen und einem Remis in den letzten drei Spielen will Chemie Leipzig am Sonntag gegen Abstiegskandidat Optik Rathenow endlich wieder gewinnen - doch die Leipziger haben Personalsorgen.

Spieler von Chemie Leipzig stehen im Kreis.
Bildrechte: IMAGO / Beautiful Sports

In den letzten Wochen bekam Chemie Leipzig in der Fußball-Regionalliga die Grenzen aufgezeigt: Einer 1:2-Heimniederlage gegen Überraschungs-Aufsteiger FSV Luckenwalde folgte eine 0:2-Pleite bei Tabellenführer BFC Dynamo. Die Mannschaft von Trainer Miroslav Jagatic ist nun bereits seit drei Liga-Spielen ohne Sieg - den 4:0-Erfolg im Landespokal gegen Blau-Weiß Leipzig herausgerechnet. Gelingt nun am Sonntag im Heimspiel gegen Optik Rathenow (Anstoß: 13 Uhr) die erhoffte Trendwende?

Immerhin: Die Rathenower sind - theoretisch - ein deutlich leichterer Gegner als Luckenwalde und der BFC. Die Mannschaft von Ewig-Trainer Ingo Kahlisch, der seit 1989 bei den Brandenburgern im Amt ist, steckt erwartungsgemäß im Abstiegskampf: sieben Punkte, Tabellenplatz 17. Immerhin: Am vergangenen Freitag gelang den Brandenburgern ein 2:2-Unentschieden gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC - wenngleich sie sogar hätten gewinnen können, doch die Halbzeitführung noch verspielten.

Die Aufgabe dürfte dennoch keine einfache werden: Vor allem in der Offensive fehlen den Leipzigern, die beim BFC Dynamo lange Zeit harmlos agierten und erst in der Schlussphase über den Kampf ins Spiel fanden, gleich mehrere wichtige Akteure: Lucas Surek (Herzprobleme), Alexander Bury (Schultereckgelenkssprengung), Max Keßler (muskuläre Probleme) und Stephané Mvibudulu (Achillessehnenreizung) stehen Trainer Jagatic zurzeit nicht zur Verfügung.

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mze

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