Fußball | Regionalliga Chemnitz will Fürstenwalder Erfolgsserie stoppen

Am Sonntag (6. September) kommt es im Stadion an der Gellertstraße zum Aufeinandertreffen zwischen dem Chemnitzer FC und dem FSV Union Fürstenwalde (16 Uhr im MDR-Livestream und auf der SpiO-App). Der Blick auf die Tabelle verrät: Die "Himmelblauen" empfangen ein Spitzenteam. Fürstenwalde rangiert mit neun Zählern auf dem dritten Rang, Chemnitz (15. Platz) hat fünf Punkte weniger auf dem Konto. CFC-Coach Daniel Berlinski möchte deshalb mit seiner Mannschaft eine Korrektur vornehmen und die Siegesserie der Fürstenwalder brechen.

Schimmel könnte im CFC-Kader stehen

Felix Schimmel (Chemnitzer FC)
Felix Schimmel musste in Babelsberg mit Verdacht auf Gerhirnerschütterung vorzeitig vom Platz. (Archiv) Bildrechte: imago images/Picture Point

Kein einfaches Unterfangen, denn personell sieht es beim CFC nicht rosig aus. Neben dem Langzeitverletzten Robert Zickert ist der Einsatz von Lukas Eigner nach seinem Muskelfaserriss "eher unwahrscheinlich", sagte Berlinski bei der Pressekonferenz. Zudem zog sich Lukas Knechtel im Babelsberg-Spiel (2:2) einen Mittelhandbruch zu und muss operiert werden. Auch er fällt aus. Leichte Entwarnung gibt es für Felix Schimmel, der mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in Babelsberg in der 25. Minute ausgewechselt werden musste und durch Knechtel ersetzt wurde. "Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er am Wochenende im Kader stehen wird", meinte Berlinski bezüglich der Personalie Schimmel.

CFC-Coach Berlinski: "Müssen das Publikum auf unsere Seite ziehen"

Daniel Berlinski
CFC-Coach Daniel Berlinski. (Archiv) Bildrechte: imago images/HärtelPRESS

Die Partie wird vor deutlich mehr Zuschauern ausgetragen als in den zwei CFC-Heimspielen zuvor. Am Freitag (4. September) waren bereits 1.000 personalisierte Tickets über den Ladentisch gegangen, der Verkauf läuft noch bis Sonntag. Berlinski erhofft sich von mehr Zuschauern mehr Schub für seine Elf: "Wir müssen mit unsere Art und Weise auf dem Platz das Publikum auf unsere Seite ziehen. Damit jeder Zweikampf abgefeiert wird und die Jungs dadurch noch einmal gepusht werden."

Drei Siege in Folge für die "Macht von der Spree"

Matthias Maucksch (Trainer Union Fürstenwalde)
Schwimmt mit seinem Team derzeit auf einer Erfolgswelle: Union-Trainer Matthias Maucksch. (Archiv) Bildrechte: imago images/Ed Gar

Für Gegner Fürstenwalde hat der 34-jährige Chemnitzer Coach viel Lob übrig: "Ich glaube, dass sie sich sehr viel Mut angespielt haben." Berlinskis Respekt vor der Mannschaft von Matthias Maucksch ist nicht unbegründet. Nach der Auftaktniederlage beim Berliner AK (2:3) zog die "Macht von der Spree", wie sich die Fürstenwalder gern bezeichnen, die Zügel an und putzten drei Mannschaften in Folge.

So musste der FC Carl Zeiss Jena (3:1) genauso dran glauben wie der FSV Luckenwalde (2:1). Zuletzt gelang ein 2:1 gegen den Bischofswerdaer FV. In den zwei Regionalliga-Begegnungen zwischen Chemnitz und Fürstenwalde bisher (Saison 2018/19) haben die Sachsen klar die Nase vorn. Beide Partien wurden gegen die Brandenburger gewonnen (3:2, 4:2).

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 06. September 2020 | 19:30 Uhr