Fußball | Regionalliga Union Fürstenwalde: "Physisch stark, sehr robust" und schwer zu bezwingen

Nach bereits zwei Ausfällen in diesem Jahr steht Wacker Nordhausen nun endlich vor dem ersten Pflichtspiel seit zwei Monaten. Mit Union Fürstenwalde wartet am Freitagabend (7. Februar, 19 Uhr, im Liveticker auf sport-im-osten.de) auf dem Kunstrasen des heimischen Albert-Kuntz-Sportparks ein harter Brocken auf die Thüringer.

Jubel nach dem 0:1 von Darryl Geurts, Union Fürstenwalde.
Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Es könnte leichtere Auftaktpartien für die aufgrund der Insolvenz nahezu völlig neu zusammengewürfelte Mannschaft von Wacker Nordhausen geben. Mit Union Fürstenwalde reist ein unangenehmer und erfolgreicher Kontrahent in den Albert-Kuntz-Sportpark.

Zuletzt den BFC Dynamo düpert

Das Team von Cheftrainer Matthias Mauksch steht mit aktuell 30 Punkten (inklusive der noch nicht abgezogenen drei Siege aus der Erfurt-Partie) nach 20 Spielen auf Rang sechs der Regionalliga. Der schwache Saisonstart mit nur einem Remis aus den ersten vier Spielen ist lange vergessen. Unter anderem holte Fürstenwalde jeweils einen Punkt gegen die beiden absoluten Spitzenteams Lok Leipzig (2:2) und Energie Cottbus (3:3). Die letzte Niederlage - das 2:3 in Auerbach - datiert von Ende November 2019. Im März wartet zudem das Halbfinale im Brandenburger Landespokal bei Oberligist FSV Luckenwalde.

Am vergangnen Wochenende düpierten die Brandenburger daheim den BFC Dynamo mit 3:0 - dreifacher Torschütze war Rechtsaußen Luca Schulz. Ein perfektes Jubiläum für Mauksch bei dessen 100. Pflichtspiel auf Unions Trainerbank.

Überdurchschnittliche Offensivqualität

Matthias Peßolat, der Wacker gemeinsam mit Tino Berbig interimsmäßig trainiert, warnte auf der offiziellen Homepage der Nordhäuser vor einem "physisch sehr starken Gegner", der eine "sehr solide Saison" spielt. Fürstenwalde habe eine "sehr robuste, taktisch disziplinierte und zweikampfstarke Mannschaft, die auch sehr gute Standards schlagen kann und dafür die nötige Größe mitbringt. Da müssen wir echt auf der Hut sein. Es wird auf alle Fälle eine Riesenaufgabe für uns."

Insbesondere in der Offensive hat Matthias Mauksch die Qual der Wahl und überdurchschnittliche Viertliga-Qualität im Kader. Bester Scorer ist der frühere Erfurter Darryl Geurts auf Linksaußen mit bereits acht Toren und vier Vorlagen. Auf der anderen Seite überzeugte nicht erst zuletzt BFC-Matchwinner Schulz (6 Tore, 4 Assists). Im Angriffszentrum sind der Finne Kimmo Hovi (8 Tore) oder Nils Stettin (5 Tore) potenzielle Zielspieler.

Zuletzt aktualisiert: 06. Februar 2020, 17:05 Uhr

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