Alexander Schmitt (Germania Halberstadt)
Bildrechte: imago images / Picture Point

Fußball | Regionalliga Halberstadt knackt 40-Punkte-Marke

30. Spieltag

Germania Halberstadt kann für die nächste Regionalliga-Saison planen. Durch einen insgesamt verdienten Heimsieg über den FC Oberlausitz Neugersdorf knackte die Germania die magische 40-Punkte-Marke.

Alexander Schmitt (Germania Halberstadt)
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Germania Halberstadt hat am Donnerstag einen 2:0-Heimsieg über den FC Oberlausitz Neugersdorf eingefahren. Damit haben die Vorharzer nun 41 Zähler auf ihrem Konto und können die neue Spielzeit in Liga vier planen. Die Gäste indes stecken nach dem 16. Spiel ohne Sieg als Vorletzter weiter ganz tief im Abstiegskampf.

Mittelfeld-Geplänkel vor der Pause

In den ersten 45 Minuten scheuten beide Teams das volle Risiko, sodass sich viel zwischen den Strafräumen abspielte. Nach gut zehn Minuten sorgte Halberstadts Dustin Messing per Seitfallzieher für die gefährlichste Aktion des Spiels, FCO-Torwart Jiri Havranek war jedoch zur Stelle (12.). Auf der anderen Seite prüfte Bocar Djumo aus etwa 16 Meter den Germania-Schlussmann Fabian Guderitz. Weitere nennenswerte Aktionen sahen die 410 Zuschauer bis zum Pausenpfiff nicht mehr.

Halberstadt erhöht das Tempo - FCO zu harmlos

Alexander Schmitt (Germania Halberstadt)
Alexander Schmitt traf aus 16 Metern zur Führung (Archiv). Bildrechte: imago images / Picture Point

Nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren das Tempo. Lohn war die 1:0-Führung nach 54 Minuten durch Alexander Schmitt, welcher aus 16 Metern per Flachschuss traf. Nur 60 Sekunden später hatte Havranek im FCO-Tor mehr Glück, als er einen Kopfball von Messing noch gerade so aus dem Eck kratzen konnte.

In der Folge gaben sich die Gäste nicht auf, blieben aber bei ihren Versuchen zu ungenau und zielten des Öfteren weit über das Tor (Jakub Moravek/59./76., Lukas Knechtel/68.). Fast hätte Moravek für den Auslgeich gesorgt, doch aus 18 Metern verfehlte sein Schuss das Gehäuse nur um Zentimeter. Halberstadt überstand diese leichte Drangperiode der Gäste und erhöte durch Dennis Blaser eine Viertelsunde vor dem Ende auf 2:0, der aus 12 Metern zunächst an Havranek scheiterte, im Nachstochern jedoch einnetzte und damit für den Endstand sorgte.

Das sagten die Trainer

Thomas Hentschel (Neugersdorf): "Zunächst Glückwunsch an Halberstadt an einen klar verdienten Sieg. Wir haben anfangs mit einer Fünferkette versucht, eine stabile Defensive zu halten. Das ging auch relativ lange gut. Allerdings hatten wir selbst mit unserer Offensivleistung zu wenig Aussicht auf Erfolg. Halberstadt hat das angenommen, was wir angeboten hatten. Die Führung fiel symptomatisch in unserer Situation. Ein Schuss, der nicht abgefälscht war und wir sind völlig indisponiert. Später mussten wir dann aufmachen und entsprechend Räume bieten. So hat Germania den Sieg sicher nach Hause gebracht. Die Chance auf den Klassenerhalt schwindet damit weiter."

Maximilian Dentz coacht seine Truppe von der Linie aus
Germania-Trainer Maximilian Dentz kann als Trainer auf eine tolle Zwischenbilanz blicken (Archiv). Bildrechte: Torsten Zettl

Maximilian Dentz (Halberstadt): "Wir haben die Fünferkette von Neugersdorf überrascht zur Kenntnis genommen und versucht, entsprechend mit einem 4-4-2 dagegen zu halten. Uns wurde aber klar, dass wir für einen Erfolg Geduld brauchen und ein anderes System. Das es die junge Truppe geschafft hat, nach 30 Minuten auf 4-1-3-2 umzustellen, um nach der Führung in einem 4-1-4-1 zu verwalten ist ungewöhnlich. Es macht mich stolz, dass sie das beherrscht haben. Wir haben sensationell die 40 Punkte vor Ostern geknackt und stehen im Pokal-Halbfinale."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 20. April 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. April 2019, 22:10 Uhr

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1 Kommentar

19.04.2019 10:32 oberlausitzer 1

Man soll in Neugersdorf einen Neuanfang beginnen. Mit einer neuen Mannschaft, mit einem neuen Präsidium und vor allem mit einem neuen Sportdirektor. Er trägt die Schuld für das was hier passiert ist.Vielleicht bleiben dann gute Spieler für länger in Neugersdorf (Merkel, Blaser).