Fußball | Regionalliga NOFV-Präsident Hermann Winkler kritisiert Corona-Politik der Länder

Der Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes, Hermann Winkler, hat die harten Auflagen für Sportvereine und die unterschiedlichen Verordnungen in den einzelnen Bundesländern während der Corona-Pandemie kritisiert. Darüber hinaus begrüßte der 58-Jährige die Zuschauerrückkehr in der Regionalliga Nordost.

Hermann Winkler beim 27. Politischen Aschermittwoch in Bautzen, 2019
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"Enttäuscht bin ich in der Zeit von der Politik, weil es nur mangelnde Unterstützung für den Sport gab. Sport im Freien ist kein Pandemietreiber", sagte Winkler im Interview mit dem "Kicker" (Donnerstagsausgabe, 22. Juli) mit Blick auf die unterschiedlichen Verordnungen in den einzelnen Bundesländern während der Corona-Pandemie. "Wir mussten für die Regionalliga fünf Bundesländer koordinieren, da braucht es von den fünf Landesregierungen einheitliche Regeln. Ansonsten drohen Wettbewerbsnachteile für unsere Teams."

Winkler macht sich für Zuschauerrückkehr stark

Winkler erklärte, dass der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) für die an diesem Wochenende beginnende Saison in der Regionalliga Nordost keine Beschränkungen bei der Zuschauerzahl erlassen habe. "Wir gehen schrittweise so weit, wie wir können und durch die Politik dürfen. Die Vereine sollen das Maximale an Zuschauern ausreizen, was möglich ist", sagte der 58-Jährige. Winkler verwies darauf, dass die Zuschauereinnahmen für die Clubs eine wichtige Säule sind.

 "Vielen Clubs steht das Wasser bis zum Hals

Über einen freiwilligen Rückzug von Vereinen aufgrund der Corona-Pandemie sei ihm nichts bekannt. "Ich weiß aber, dass vielen Clubs das Wasser bis zum Hals steht. Unsere Regionalliga ist eine starke und qualitativ hochwertige Spielklasse mit Medienpräsenz. Da wollen die Vereine drinbleiben", betonte Winkler.

Aufstiegsmodus "nicht ideal"

Dass der Regionalliga-Meister aus dem Nordosten in diesem Spieljahr nicht direkt aufsteigen darf und eine Relegation spielen muss, bezeichnete der NOFV-Präsident als "nicht ideal" und einen schlechten Kompromiss. "Mehr ist derzeit allerdings gesamtdeutsch nicht möglich", erklärte Winkler.

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red/dpa

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1 Kommentar

D1953D vor 13 Wochen

der soll lieber mal seine anstoßzeiten am samsatag kritisieren, erste partie 12 uhr und zwei 13 uhr und das im herrenbereich,da spielt die a jugend jetzt wohl nach den männern ^^ hoffentlich werden diese anstoßzeiten nicht zum altag,es gibt menschen ,die müssen von montag bis freitag arbeiten/montage und die haben nur samsatg vormittag zeit zum einkaufen ;-)