Fußball | Regionalliga Kenny Verhoene ist neuer Fürstenwalde-Coach

Er war viele Jahre beim FC Carl Zeiss Jena, als Trainer, Sportdirektor und Scout. Am Sonntag kehrt Kenny Verhoene zurück an die Saale, als Übungsleiter von Regionalliga-Konkurrent Union Fürstenwalde.

Kenny Verhoene, Jena
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Kenny Verhoene ist in Mitteldeutschland kein Unbekannter. Von 2015 bis Januar dieses Jahres war er in unterschiedlichen Funktionen beim FC Carl Zeiss Jena tätig. Er arbeitete als Nachwuchstrainer, Sportdirektor und zuletzt im Scouting des Vereins. Und am Sonntag kehrt er als neuer Trainer des FSV Union Fürstenwalde zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Große Herausforderung für Verhoene

Die Brandenburger hatten den 48-Jährigen am Dienstag (23.11.2021) als neuen Cheftrainer der Regionalliga-Mannschaft vorgestellt. Die Stelle war seit einigen Wochen vakant, nachdem Andreas Langer aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten war. Seit Ende Oktober hatte Tom Noack die Mannschaft betreut, er wird nun wieder als Co-Trainer unter Verhoene arbeiten.

"Wir sind davon überzeugt, dass es uns mit Vertrauen und harter Arbeit gelingt, gemeinsam diese schwere Aufgabe zu bewältigen", heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Verhoene freut sich auf die Aufgabe in Fürstenwalde: "Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit einem jungen und hungrigem Team zu arbeiten. Unser Ziel ist bekannt und wir werden alle zusammen alles dafür tun, um es zu erreichen." Aktuell ist Fürstenwalde 17. mit 13 Zählern, holte aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt.

Jena hat heute andere Probleme

An Jena wird Verhoene nicht nur gute Erinnerungen haben. In seiner Zeit als U19-Trainer hatte es verschiedene Vorwürfe gegen den Belgier gegeben. Von der Ultraszene des Vereins hatte es daraufhin auch Drohungen gegen den zwischenzeitlichen Interimstrainer der ersten Mannschaft Verhoene gegeben. Aktuell allerdings haben die Ostthüringer mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Gegen den VfB Auerbach blieb der erwartete Befreiungsschlag aus, es wurde ein glückliches 2:1.

rei

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5 Kommentare

NeuerHeip vor 1 Wochen

In Jena hat man einen erfolgreichen Trainer entlassen.
Das hatte man bei Lok auch schon mal und ist damit auch auf die Nase gefallen. Man wollte damals bei Lok unbedingt Wolfgang Wolf als Trainer haben und zwar schon vor Saisonbeginn. Deswegen musste Joppe gehen.
In Jena scheint es ähnlich zu sein.

FCC1903 vor 1 Wochen

Er freut sich auf ein "junges, hungriges Team". Ein Schelm, wer da Böses denkt. 😂
Ein kleiner Tipp an die jungen Fürstenwalde-Spieler: Am besten, ihr kommt gleich leicht bekleidet zum Training. Das könnte euch Pluspunkte bei der Leibesvisite des neuen Coaches einbringen...

MDR-Team vor 1 Wochen

@Ausdauer: Wir hatten auch einen Knoten im Kopf. Er kehrt zum Auswärtsspiel von Fürstenwalde in Jena natürlich tatsächlich an die Saale zurück. LG