Fussball | Regionalliga Lok Leipzig geht gegen NOFV-Urteil nach Ortsderby in Berufung

Keine Zuschauer ausgerechnet beim Stadtderby gegen die BSG Chemie Leipzig? Gegen dieses NOFV-Urteil will sich Fußball-Regionalligist 1. FC Lok Leipzig nach MDR-Informationen wehren.

Eckfahne mit Logo Emblem Lok Leipzig
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Fußball-Regionalligist 1. FC Lok Leipzig wird nach MDR-Informationen gegen das Urteil des Nordostdeutsche Fußballverbandes (NOFV) nach dem Ortsderby in Berufung gehen. Das Verbandsgericht hatte den Verein nach Vorkommnissen beim Stadtduell am 7. Mai bei der BSG Chemie Leipzig bestraft.

Derby-Einnahmen bis zu 100.000 Euro

Unter anderem gab es, weil gegen Bewährungsauflagen verstoßen wurden, einen kompletten Zuschauerausschluss für das kommende Derby am 15./16. Oktober gegen die BSG Chemie. Ohne Einnahmen aus dem Spiel des Jahres würden den Blau-Gelben bis zu 100.000 Euro entgehen. "Dieses Urteil ist in unseren Augen unverhältnismäßig", so der Verein gegenüber "Sport im Osten".

Auch Chemie droht Geisterspiel gegen Lok

Zudem gab es Geldstrafen von 7.000 Euro für den 1. FC Lok und von 8.000 Euro für Chemie. Die Leutzscher kamen ansonsten mit Bewährung davon: Ihnen droht bei einem "schwerwiegenden Wiederholungsfall" bis zum 30. Juni 2023 ein Geister-Heimspiel gegen Lok.

Bei der Partie im Mai hatten Lok-Anhänger mit Leuchtraketen für eine Spielunterbrechung von fast 17 Minuten gesorgt. Fans der Grün-Weißen leisteten sich körperliche Auseinandersetzungen mit der Polizei, mehrere Personen waren dabei verletzt worden.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 06. Juli 2022 | 21:45 Uhr

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