Fußball | Regionalliga Lok Leipzig braucht neuen Hauptsponsor

Der 1. FC Lok Leipzig braucht einen neuen Hauptsponsor. Offenbar wird der Vertrag mit der ETL-Gruppe am Ende der Saison nicht verlängert. Dessen ungeachtet will der Regionalligist einen Lizenzantrag für die 3. Liga stellen. Das gab Lok-Präsident Thomas Löwe am Freitag bei der Mitgliederversammlung bekannt.

Schild, 1. FC Lokomotive Leipzig
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Positive Tendenz trotz Wernze-Ausstieg

Der 1. FC Lokomotive Leipzig nimmt den Aufstieg ins Visier. Wie Lok-Präsident Thomas Löwe am Freitag bei der Mitgliederversammlung bekannt gab, will der Regionalligist einen Lizenzantrag für den angestrebten Weg in den Profi-Fußball stellen. Daran ändert auch der sehr wahrscheinliche Ausstieg von Hauptsponsor ETL nichts, den Löwe gleich zu Beginn seiner Rede ankündigte. Nach fünf Jahre ende die Zusammenarbeit wohl. ETL-Inhaber Franz-Josef Wernze wurde zum Ehrenmitglied gekürt, konnte krankheitsbedingt aber nicht in Leipzig dabei sein.

Thomas Löwe, Präsident Lok Leipzig
Optimismus bei Lok-Präsident Thomas Löwe Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

Trotz der Situation mit ETL befinde sich der Verein derzeit in sehr guten Gesprächen mit potenziellen Geldgebern und Investoren und habe sich daher in Absprachen mit diesen für den Schritt entschieden, betonte Löwe. Bereits im Vorfeld hatte sich der FCL-Chef auf MDR-Nachfrage optimistisch gezeigt. Man habe sich schon einmal die Unterlagen zuschicken lassen, denn "der Verein entwickelt sich positiv". Momentan rangiert Lok in der Nordost-Staffel auf dem zweiten Platz mit zwei Zählern Rückstand auf den ehemaligen Bundesligisten FC Energie Cottbus.

"Wolf hat Trainer schon im Kopf"

Eine weitere Baustelle ab dem Sommer ist die Trainerposition. Hier soll die Entscheidung bei Sportdirektor und derzeit auch Coach Wolfgang Wolf bereits weit fortgeschritten sein. "Die Sache ist in seinem Kopf schon klar", so Thomas Löwe. Einen Namen gibt es ja vielleicht schon in den nächsten Wochen, wenn klar ist, dass Lok Leipzig das Abenteuer 3. Liga sportlich und finanziell angehen kann und will.

Wolfgang Wolf mit skeptischen Blick am Spielfeldrand
Wolfgang Wolf Bildrechte: Rocci Klein

rei/jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 25. Januar 2020 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. Januar 2020, 09:29 Uhr

6 Kommentare

Mit Sinn und Verstand vor 4 Wochen

Das Beste für Lok:
Gelassen bleiben. Seriös finanzieren, alles weitere ergibt sich.
Resonanz von heute: Fanwünsche aus Brasilien, Holland, Schweiz und bundesweit, wie den Medien zu entnehmen ist - zum möglichen Schritt in Liga 3. Erfreulich!
Freuen wir uns auf eine schöne Rückrunde.
Blaugelbe Grüsse.

Alter Lokfan 76 vor 4 Wochen

Früher hätte Lok groß kotzig gesagt: kein Problem wir haben genug Geld um eine Lizenz zu bekommen, jetzt überlegt man und denkt übern Tellerrand hinaus.Ich hoffe es klappt ,sportlich und finanziell !!!!! Wie schnell es geht sehen wir wieder in Erfurt, ich wünsche Erfurt als Traditionsverein alles alles gute und hoffe noch auf eine Wende !!!!!

Carlo2000 vor 4 Wochen

Es wäre einfach nur Klasse. Ich hoffe es klappt, die 3. Liga ist einfach der Hammer. Viele würden sich auf viele echte Ostderbys im Bruno freuen. Alles Gute LOK