Maximilian Pommer und Igli Cam
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Fußball | Regionalliga Lok Leipzig verspielt komfortable Führung

13. Spieltag

Der 1. FC Lok Leipzig hat mit 2:4 (2:0) bei der VSG Altglienicke verloren. Nach einer gelungenen ersten Hälfte brachten sich die Messestädter durch defensive Nachlässigkeiten um den Lohn. Durch die Niederlage rutschte die "Loksche" auf den vorletzten Tabellenplatz.

Maximilian Pommer und Igli Cam
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Lok in der ersten Hälfte effizient

Lok war vor 402 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in der ersten Halbzeit effizient. Matthias Steinborn köpfte Leipzig nach einer Ecke von Nils Gottschick in Führung (34.). Lok machte nach dem Tor weiter Tempo und erhöhte durch Maximilian Pommer, der den Ball auf Vorlage von Nicky Adler aus einem Meter über die Linie drückte (2:0/40.). Altglienicke war durch den Rückstand aus dem Tritt gekommen.

Maximilian Pommer erzielt gegen Altglienickes Jonathan Dunkel das Tor zum 0:2
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Leipzig zu nachlässig - VSG eiskalt

Nach der Pause kippte die Partie. Lok ließ die VSG kommen und wurde bestraft. Christian Preiß verkürzte nach Vorarbeit von Christopher Quiring auf 1:2 (47.). Obwohl Leipzig in der Folge zum Abschluss kam, gab es für die 150 mitgereisten Gästefans nichts mehr zu jubeln. Im Gegenteil: Preiß traf zum Ausgleich (64.). Aus Lok-Sicht kam es noch schlimmer, denn Altglienicke konterte erfolgreich: Beim 3:2 umkurvte Quiring den herauseilenden Lok-Torwart Benjamin Kirsten (70.), der beim letzten Gegentor durch Stephan Brehmer auch noch unglücklich aussah (87.).

Benjamin Kirsten, Lok Leipzig 4 min
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Stimmen zum Spiel

Björn Joppe (Lok Leipzig): "Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir verdient verloren. Nach einer 2:0-Führung noch 2:4 zu verlieren, ist eine Vollkatastrophe. In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft die Vorgaben gut umgesetzt. Wir wollten Nadelstiche setzen und haben gut verteidigt. Mit dem Standard zum 1:0 haben wir Sicherheit in unser Spiel bekommen. In der Kabine habe ich den Jungs mitgegeben, die ersten zehn Minuten hellwach zu sein. Mit dem Anschluss war das über den Haufen geworfen. Die Mannschaft wurde unsicher und hat Alibi-Zweikämpfe geführt. Es ist einfach eine große Enttäuschung."

Nach einer 2:0-Führung noch 2:4 zu verlieren, ist eine Vollkatastrophe.

Björn Joppe Pressekonferenz VSG - Lok

Andreas Zimmermann (Altglienicke): "Wir wollten als Mannschaft agieren und guten Fußball spielen. Aus meiner Sicht hatten wir einige Chancen, lagen aber zur Pause hinten. In der zweiten Halbzeit haben wir kleinere Änderungen vorgenommen und mutiger gespielt. Mit dem schnellen Tor lief das Spiel in unsere Richtung. Man konnte sehen, dass wir den Sieg wollten. Jetzt müssen wir diese Leistung konstant abrufen, um weitere Spiele zu gewinnen."

fth/cgr

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 21. Oktober 2018 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2018, 15:31 Uhr

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11 Kommentare

23.10.2018 16:38 Chili Palmer 11

@3: Puh, das Erfassen von Mengen scheint bei dir Glückssache zu sein. (Richtiges) Zählen ist jedenfalls ausbaufähig.

22.10.2018 12:08 Micha 10

Es ist einfach nur noch traurig. Bei Lok stimmt nichts mehr. Scholz war nicht der schuldige es ist die Mannschaft. Von denen keiner mehr richtig kämpft die sehen nur das Geld.

22.10.2018 09:31 Winzerla 9

Magdala - Respekt, wieder der Beste Kommentar oben vom Berg !

21.10.2018 22:03 ron 8

Einfach nur Enttäuschung.Was ihr hier anliefert ist schon Arbeitsverweigerung.Bin schon seit zig Jahren Fan.Aber diese Saison ist so erbärmlich.Das muß Mal gesagt werden.Da hat auch der Trainer nicht immer die Schuld.Scholz war auch gut.Die Mannschaft sieht immer noch nicht die Lage wo wir sind.Deshalb kommen auch keine Zuschauer mehr ins Stadion.Eher gehen sie zu Chemie und den Bullen.

21.10.2018 19:53 Lokist 7

Bei allem Respekt vor dem Gegner - aber wer selbst solche Spiele vergeigt ... das dürfte mehr als eng werden.
Liebe kennt keine Liga ( Sarkasmus aus).

21.10.2018 19:05 Blumenfreund 6

Trotzdem, wer zur Halbzeit 2:0 führt, muss das Ergebnis auch irgendwie nach hause bringen. Wenn Lok dann noch 2:4 verliert, ist auch der Trainer Teil des Problems. Altglienicke die Fußballhochburg?

21.10.2018 19:00 Chemieschwein 5

34 ?? ziemlich viele für so einen Profiverein … macht mal bitte so weiter 1. wollen wir auch was zu lachen haben , 2. Ein Ortsderby nächstes Jahr braucht kein Mensch .. und in Krieschow oder Zorbau isses auch schön .. da fühlt sich der Herr Kirsten bestimmt wohler.. da gibt's vielleicht n paar klatschen weniger ..

21.10.2018 18:34 Nordlicht 4

Das ist bitter, aber die Tabellle lügt nicht. Es fehlt die Qualität, da kann Joppe nichts dran ändern. Die Mannschaft ist falsch zusammengestellt wurden und spielt nun gegen den drohenden Abstieg! Enttäuschend und bitter für alle Lokfans!

21.10.2018 18:03 Magdala 3

Habe gerade die Fans im Gästeblock durchgezählt, bin auf 34 gekommen.

Hut ab LOK, da geht was!

21.10.2018 16:48 Gerald 2

Wenn es so weiter geht, wird Chemie den Platz von Lok in der 4. Liga einnehmen!