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Wechselte vom Berliner AK zu Hertha BSC II: Nader El-Jindaoui Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Fußball | WechselbörseInfluencer El-Jindaoui gibt HFC-Trainer Meyer einen Korb und bleibt in der Regionalliga

Stand: 07. Juni 2022, 13:07 Uhr

Der Hallesche FC wollte ihn, Hertha BSC II hat ihn bekommen: Nader El-Jindaoui wechselt vom Berliner AK zum Regionalliga-Konkurrenten anstatt eine Etage höher zum HFC. Der 25-Jährige ist aber nicht nur auf dem Platz eine Koryphäe, sondern hat bei Social Media Millionen von Follower.

Er hat eine riesige Online-Fangemeinde, begeistert auf wie neben dem Platz: Nader El-Jindaoui. Der 25 Jahre alte Stürmer ist längst zu einer überregionalen Berühmtheit geworden und wechselte vor einigen Tagen von seinem bisherigen Verein Berliner AK zu einem Regionalliga-Konkurrenten aus der Hauptstadt: Das Rennen um den Angreifer, der in der abgelaufenen Saison mit 14 Treffern und zehn Vorlagen in 35 Partien bester Torjäger und Scorer des BAK war, hat Hertha BSC II gemacht.

Nader El-Jindaoui spielte unter Andé Meyer beim Berliner AK, ehe Meyer im Dezember 2021 beim HFC anheuerte. Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

HFC-Trainer Meyer wollte El-Jindaoui

Gut für die junge "Alte Dame", schlecht für Drittligist Hallescher FC. Bereits am 20. Mai dieses Jahres hatte HFC-Trainer André Meyer in der "Bild" gestanden, dass El-Jindaoui sein Wunschspieler sei. Beide kennen sich noch aus gemeinsamen BAK-Tagen. Treffen mit dem begehrten gebürtigen Berliner habe es bereits in Halle gegeben, sagte Meyer damals. "Wir haben auch in dieser Woche wieder telefoniert. Aber es ist für mich schwer einzuschätzen, wo seine Reise hingeht." Seit kurzem ist das Ziel klar – und es liegt zu Meyers Bedauern nicht an der Saale.

"Ich freue mich sehr, meine Familie freut sich auch sehr – auf ein hoffentlich schönes Jahr", sagte El-Jindaoui bei seiner offiziellen Hertha-Vorstellung, die sich selbst Sportgeschäftsführer Fredi Bobic nicht entgehen ließ. Der Angreifer ergänzte: "Ich will mein Bestes geben, ich will vorangehen und den Jungs was beibringen – und hoffentlich auch von ihnen noch was lernen. Hertha BSC ist eine gute Herausforderung für mich."

Internetstar mit Millionen von Followern

El-Jindaoui spielte in der Jugend unter anderem für Energie Cottbus und den Chemnitzer FC. Danach trug er zwei Jahre das Trikot des SV Babelsberg 03. Was ihn ausmacht: Er ist nicht nur auf den Fußballplätzen ein Aktivposten, sondern auch ein begnadeter Influencer. Seit einiger Zeit fährt er zweigleisig mit Fußball und Social Media: Jeweils über eine Million Follower lassen sich über Youtube und Instagram Clips und Bilder aus dem Leben von El-Jindaoui und seiner Frau Louisa in die Timeline spülen.

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jmd

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 06. August 2022 | 14:00 Uhr

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