Fußball NOFV wägt Corona-Lagen ab - zeitnahe Entscheidung für das Wochenende

Der Nordostdeutsche Fußballverband schaut sich die Corona-Lage genau an und wird nach dem Treffen der Ministerpräsidenten am Donnerstag mögliche Auswirkungen bekannt geben.

Ein Mund-Nasen-Schutz in einem Tornetz, davor ein Ball und Fußballschuhe
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Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) beobachtet die steigende Infektionslage bezüglich des eigenen Spielbetriebs. "Zur Zeit arbeiten die Ausschüsse daran, wir betrachten die Lage in den einzelnen Landesverbänden und werden zeitnahe Entscheidungen für die Spiele am kommenden Wochenende treffen", sagte NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs am Dienstag auf dpa-Anfrage.

Entscheidungen wohl nach Konferenz am Donnerstag

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In derzeit täglichen Beratungen wird die Lage abgewogen, zudem steht am Donnerstag auch die Ministerpräsidenten-Konferenz (MPK) an. Wahrscheinlich wird eine Entscheidung über die Spiele am kommenden Wochenende nach den Empfehlungen der Landesväter fallen. In den unteren Ligen wird wie teilweise schon in Sachsen ein erneuter Abbruch des Spielbetriebs befürchtet. "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wenn man sieht, was aktuell wieder in der Welt passiert, muss man mit dem Schlimmsten rechnen", sagte Trainer Torsten Thiel vom Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen in der "Märkischen Oder-Zeitung" (Dienstag), "bei uns in der Mannschaft sind zwar alle durchgeimpft, aber irgendwann wird wohl auch das nicht mehr helfen".

dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 16. November 2021 | 16:40 Uhr

23 Kommentare

Soldaten Norbert vor 10 Wochen

Ich hätte gerne geantwortet. Hab es auch versucht. Nur meine Kommentare wurden nicht veröffentlicht. Nur soviel ! Ich wäre dafür, dass entweder alle dürfen, aber natürlich nur getestet - Alle ! Oder eben keiner . Die Spaltung der Gesellschaft durch die Politik darf nicht akzeptiert werden, nur weil mancher meint, er wäre jetzt etwas besseres. Grundrechte, darum heissen sie auch so, gelten für alle Menschen !

Thommi Tulpe vor 10 Wochen

Ich bin doppelt geimpft, würde es dennoch begrüßen (so noch Zuschauer in den Stadien zugelassen sind - was jedem Experten, Virologen, Arzt auf Intensivstationen verständnislos die "Haare zu Berge stehen lässt! - dass jeder Zuschauer vor Eintritt ins Stadion negativ getestet wäre. Logistisches Problem, sicher nicht so umsetzbar, wie es wünshenswert wäre!?
Ich verzichte gerade wegen der "explodierenden" Infektionszahlen und wegen des immer lauter werdenden Warnens der Experten auf den Stadionbesuch.
Das bedeutet keineswegs, dass ich mich mit ("querdenkenden") Impfverweigerern solidarisiere! Das ist eine Entscheidung für mich selber und jene, die für mich oder für die ich ein Risiko darstellen könnten.
So "einfach" ist das!

Thommi Tulpe vor 10 Wochen

B.S.B.
Nachweislich schützt Impfen immer noch eher vor der Infektion, vor allem aber vor einem schweren Verlauf dieser Krankheit, als Nicht-Impfen!
Man muss nicht auf Politiker hören, sollte aber Experten (Ärzten, Pflegepersonal, die eben Erkrankte in den Krankenhäusern behandeln!) Gehör schenken. Meine Meinung!
Leider verspricht die Impfung nicht das, was man sich erhoffte. Aber gerade, weil man (wie Sie selber erwähnen) gute Erfahrungen Israels nutzen könnte, ist es immer noch besser, zumindest zu versuchen, sich und andere mit der Impfung zu schützen, als gar nichts zu tun.
Würde die Politik Experten-Ratschläge/ -Warnungen wirklich ernst nehmen, müsste man konsequenterweise nicht nur das Fußballspielen zumindest vorerst völlig einstellen.
Zumindest für das "normale" Volk schließt man von Experten-Seite einen völligen Lockdown nicht mehr aus. Dieser wiederum würde alle treffen: Geimpfte und Ungeimpfte. Dann herrscht wieder "Gleichberechtigung". Will das jemand?