Fußball | NOFV NOFV gibt Zusammensetzung für Regional- und Oberliga bekannt

Am Freitag hat der NOFV die aktuellen Zusammensetzungen für die Regionalliga Nordost und die Oberliga Süd bekannt gegeben. 19 Klubs haben die Zulassung für die 4. Liga bekommen. Bischofswerda spielt zunächst in Bautzen.

Logo Nordostdeutscher Fußballverband (NOFV)
Logo Nordostdeutscher Fußballverband (NOFV) Bildrechte: NOFV

Der Nordostdeutsche Fußballverband hat nach einer Präsidiumssitzung am Donnerstag (25. Juni) die Einteilungen der Regionalligen und der Oberligen bekannt gegeben. 19 Vereine haben die Zulassung für die Regionalliga Nordost bis jetzt bekommen. Da Lok Leipzig in die 3. Liga aufsteigen und Klubs wie Zwickau oder Chemnitz noch in die Regionalliga absteigen könnten, ist das Teilnehmerfeld vorläufig. Der NOFV geht allerdings höchstens von 21 Klubs aus. Da es in der 3. Liga noch zwei Absteiger aus Mitteldeutschland geben kann, im ungünstigsten Fall, wären dann 21 Vereine erreicht.

Tor durch Ronny König
Zwickau und Chemnitz kämpfen noch um den Klassenerhalt in der 3. Liga. Bildrechte: imago images / HärtelPRESS

Bischofswerda zieht zunächst nach Bautzen um

Wacker Nordhausen hat sich aufgrund der Insolvenz am Donnerstagabend aus der Regionalliga zurückgezogen. Aus den Oberligen kommen Tennis Borussia Berlin und der FSV Luckenwalde dazu. Absteiger gibt es aufgrund des Saisonabbruchs nicht. Das Tabellen-Schlusslicht Bischoswerdaer FV bleibt drin, muss die ersten Heimspiele aber in Bautzen im Stadion an der Müllerwiese ausrichten. Der "Volksbank-Sportpark" an der Wesenitz weist derzeit kein Tribünendach und keine 400-Lux-Flutlichtanlage auf. Präsidnet Jürgen Neumann sagte der "Sächsischen Zeitung": "Wir arbeiten an einer Lösung, spätestens zur Rückrunde sollen die Heimspiele wieder in Bischofswerda ausgetragen werden."

Stadionansicht an der Müllerwiese in Bautzen
Das Stadion an der Müllerwiese in Bautzen Bildrechte: imago images / Picture Point

Auflagen für Trio

Der Berliner AK, Union Fürstenwalde und der SV Lichtenberg 47 müssen bis zum 30. Dezember Auflagen erfüllen. Bis dahin starten sie unter Vorbehalt. Im Gegensatz zu Bedingungen, die vor der Saison zu erfüllen sind, sind Auflagen auch noch während der laufenden Spielzeit zu erfüllen.

Einteilung Regionalliga Nordost

VSG Altglienicke
FC Energie Cottbus
FSV Union Fürstenwalde*
Hertha BSC II
BFC Dynamo
Berliner AK 07*
FC Viktoria 1889 Berlin
VfB Auerbach 1906
ZFC Meuselwitz
SV Lichtenberg 47*
BSG Chemie Leipzig
FSV Optik Rathenow
VfB Germania Halberstadt
SV Babelsberg 03
Bischofswerdaer FV 08**
Tennis Borussia Berlin (Aufsteiger OL Nord)
FSV 63 Luckenwalde (Aufsteiger OL Süd)
FC Carl Zeiss Jena (Absteiger 3. Liga)
1. FC Lokomotive Leipzig (offen wg. Relegation)
evtl. weiterer Absteiger aus 3. Liga
evtl. weiterer Absteiger aus 3. Liga

*Die Vereine erhalten die Zulassung unter der Bedingung der Erfüllung von Auflagen bis 30.12.2020.
**Der Bischofswerdaer FV erhält die Zulassung für das Stadion Bautzen als Spielort.

Start Mitte August?

Der Verband hofft darauf, am 14. August in die neue Spielzeit zu startet. Angestrebt wird ein Anpfiff mit Zuschauern, unter Berücksichtigung eines Hygiene-Konzepts.

Einteilung Oberliga Süd

Pichinot Kammlott
Wacker Nordhausen startet in der Oberliga Süd: Dort kommt es dann zum Derby gegen RW Erfurt. Bildrechte: imago images / Karina Hessland

FC Carl Zeiss Jena II
FC Einheit Rudolstadt
FC International Leipzig
FC Eilenburg
VFC Plauen
FC Merseburg
SG Union Sandersdorf
VfB 1921 Krieschow
FC Grimma
VfL Halle 96
FSV Wacker Nordhausen
FC Oberlausitz Neugersdorf
FSV Martinroda
FC Rot-Weiß Erfurt (Absteiger)
Ludwigsfelder FC (aus OL Nord)
SV Blau-Weiß Zorbau (Aufsteiger Sachsen-Anhalt)
FC An der Fahner Höhe (Aufsteiger Thüringen)

Einteilung Oberliga Nord

Greifswalder FC
F.C. Hansa Rostock II
FC Hertha 03 Zehlendorf
TSG Neustrelitz
MSV Pampow
Sp. Vg. Blau-Weiß Berlin*
SC Staaken
Torgelower FC Greif
SV Tasmania Berlin
1. FC Lok Stendal
SV Victoria Seelow
Charlottenburger FC Hertha 06
Brandenburger SC Süd 05
FC Strausberg
Rostocker FC (Aufsteiger Mecklenburg-Vorpommern)
RSV Eintracht 1949 Teltow (Aufsteiger Brandenburg)
SFC Stern 1900 (Aufsteiger Berlin)

Logo FSV Lok Altmark Stendal
Logo FSV Lok Altmark Stendal Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

* Blau Weiß 90 Berlin wird die Zulassung unter der Bedingung der Erfüllung einer Auflage bis 30.06.2020 erteilt.

Einteilung Frauen-Regionalliga Staffel Süd

FC Phoenix Leipzig
FF USV Jena II
Magdeburger FFC
1.FFV Erfurt
SV Eintracht Leipzig-Süd
Bischofswerdaer FV
RB Leipzig II

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red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 25. Juni 2020 | 16:55 Uhr

2 Kommentare

Kampfbahn1 vor 12 Wochen

Der LV Sachsen meldet tatsächlich keinen Aufsteiger(Kamenz hat verzichtet). @ MDR Redaktion: Zum Logo Lok Stendal, OL Staffel Nord. Der FSV Lok Altmark Stendal hatte 2002 Insolvenz angemeldet und wurde aus dem Vereinregister gelöscht. Stattdessen übernahm der 1.FC Lok Stendal die Rechtsnachfolge. Sportlich wird es wohl ohnehin eine schwierige Saison, da 6 Stammspieler den Verein verlassen haben und der Kader überwiegend mit Nachwuchs- und Perspektivspielern aufgefüllt wird. Das Thema Corona im Halbprofi und Amateursport hinterlässt seine Spuren. Aber vielleicht erdet das ja mal den Fußballsport.

Dreissiger vor 12 Wochen

Warum steigt keine Mannschaft aus Sachsen in die Oberliga auf, darf oder will keine?