Fußball | Regionalliga Mehrheit für Quotientenregelung - Lok bald Meister?

Eine Mehrheit der Fußball-Regionalligisten hat sich einem Bericht zufolge in einer Videokonferenz für die Quotientenregelung ausgesprochen. Damit könnte Lok Leipzig bald zum Meister gekürt werden.

Maik Salewski Torjubel
Wäre Meister nach der Quotienten-Regelung: Lok Leipzig. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Eine Mehrheit der Fußball-Regionalligisten hat sich Medienberichten zufolge in einer Videokonferenz für die Quotientenregelung ausgesprochen. Demnach sei die Mehrheit der Nordost-Staffel dafür, die Saison nicht zu Ende zu spielen und mit Hilfe der Quotientenregelung zu werten. Damit könnte Lok Leipzig bald zum Meister gekürt werden. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) wollte sich auf MDR-Anfrage dazu nicht äußern.

Final-Four-Turnier scheint vom Tisch

Weiterhin sei ein mögliches Final-Four-Turnier mit Lok Leipzig, Energie Cottbus, VSG Altglienicke und Hertha BSC II inzwischen vom Tisch, da ein solches Event zeitlich nicht mehr umsetzbar sei. Cottbus und Altglienicke hatten sich allerdings gegen eine Quotientenregelung ausgesprochen und für eine sportliche Lösung offen gezeigt. Zugleich hatten sie angekündigt, im Falle einer Entscheidung am Grünen Tisch rechtliche Schritte zu prüfen.

Selbst wenn Lok Leipzig Meister werden würde, wäre die Aufstiegsfrage damit noch lange nicht geklärt. Zum einen haben die Sachsen bislang keine Drittliga-Lizenz erhalten, zum anderen stünde wohl noch ein Aufstiegsspiel gegen einen Verein aus der Regionalliga West an.

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mze/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 13. Mai 2020 | 10:40 Uhr

18 Kommentare

Gerald vor 8 Wochen

Mit diesem Bruno-Plache-Stadion wird es keine geben! Es sei denn, die Lok-Fans nehmen sich die Eisernen aus Berlin als Vorbild und helfen mit das Stadion zu renovieren!

Horst Schlaemmer vor 8 Wochen

Dann gehöre ich mal wieder nicht zu ALLE. Die Altglienicker und die Probstheidaer sind jeweils unbedeutende Kicker-Truppen am südöstlichen Stadtrand einer City. Falls einem von beiden tatsächlich mit Glück der Aufstieg in Liga 3 gelingt, wird das jeweils nur ein kurzes Intermezzo bleiben. Sportlich kommt da von beiden nichts. Aber unsportlich durchaus was: Fangruppen von Lok Leipzig sind bereits bekannt für Ausschreitungen und rechtsextreme Äußerungen. DAS WILL ICH NICHT!!!

Nappel vor 8 Wochen

Warum Fürstenwalde so ruhig ist, liegt doch auf der Hand. Die Unioner wollen gar nicht aufsteigen, weshalb sie keine Lizenz beantragt haben. Deshalb ist es aus ihrer Sicht richtig, sich nicht in diese von eigenen Ansprüchen gelenkten Diskussion zu beteiligen. Es schaut doch eh Jeder (nachvollziehbarer Weise) auf seinen eigenen Vorteil. Fair Play wird hinten angestellt. Das zieht sich durch alle Ligen und Vereine.