Fußball | Regionalliga Nordhausen-Boss Kleofas bestreitet Fälschungsvorwürfe

Präsident Nico Kleofas vom insolventen Regionalligisten Wacker Nordhausen sieht sich schweren Betrugsvorwürfen ausgesetzt. Jetzt hat er sich erstmals dazu geäußert und jegliche Fälschungen bestritten.

Nico Kleofas (Präsident Wacker Wacker Nordhausen)
Nordhausen-Präsident Nico Kleofas. (Archiv) Bildrechte: imago/Bild13

Präsident Nico Kleofas vom insolventen Regionalligisten Wacker Nordhausen hat zu den Strafanzeigen gegen ihn Stellung bezogen. In der "Thüringer Allgemeinen" (Montagausgabe) bestreitet er die Vorwürfe: "Zu meiner Person äußere ich mich hiermit jedoch in aller Öffentlichkeit und Deutlichkeit, dass ich in den angesprochenen Vorgängen niemals eine Unterschrift und irgendeine Urkunde gefälscht habe."

Vorwurf des Betrugs für Bürgschaften

Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hatte in der vergangenen Woche drei Strafanzeigen gegen den Unternehmer bestätigt. Die erste Anzeige sei bereits Ende 2019 eingegangen, die anderen beiden am vergangenen Mittwoch. Es gehe um den Vorwurf des Betrugs bei Darlehen zwischen 100.000 und 600.000 Euro. Gegen Kleofas steht der Vorwurf im Raum, Unterschriften für Bürgschaften gefälscht zu haben. "Damit hätte er mit der Vortäuschung falscher Tatsachen versucht, an Vermögenswerte zu bekommen", hatte Staatsanwalt Dirk Germerodt bereits am Donnerstag dem MDR gesagt. Das Landeskriminalamt Thüringen sei mit Ermittlungen beauftragt worden.

red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 10. Februar 2020 | 19:30 Uhr

2 Kommentare

Zwickauer vor 26 Wochen

Einst ein gewisser Christoph D.: "Ich tue dies, weil ich ein absolut reines Gewissen habe.". Den Rest der Geschichte kennt man...

Karl Gustav2 vor 26 Wochen

Welch Unsympath!

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