Fußball | Regionalliga Nordhausen-Präsident Kleofas: "Haben Fehler gemacht"

Nach langem Schweigen hat sich der Präsident des insolventen Regionalligisten Wacker Nordhausen zu Wort gemeldet. Die Sponsorensuche sei vergeblich gewesen, so Nico Kleofas. In der Regionalliga will er aber bleiben.

Nico Kleofas
Bildrechte: imago images / Karina Hessland

Präsident Nico Kleofas hat sein wochenlanges Schweigen zur Situation beim insolventen Regionalligisten FSV Wacker Nordhausen beendet. "Wir wussten, dass wir neue Sponsoren brauchen. Die haben wir leider nicht gefunden. Am Ende fehlte das Geld für drei Monatsgehälter. Ja, wir haben Fehler gemacht", sagte Kleofas der "Thüringer Allgemeinen" (Montag).

Erstes Ziel: Klassenerhalt

Wacker hatte Mitte Dezember Insolvenz für die Spielbetriebs-GmbH anmelden müssen. Ziel des Klubs ist es nun, den Abstieg trotz des Abzugs von neun Punkten zu vermeiden und eine neue Mannschaft aufzubauen. Hauptsponsor Carlo Knauf wird an Bord bleiben, wie Kleofas bestätigte. Der Verein Wacker Nordhausen sei von der Insolvenz nicht betroffen, sondern eben "nur" die Spielbetriebs-GmbH.

dpa/cke

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 20. Januar 2020 | 12:40 Uhr

9 Kommentare

Nordhausen55 vor 28 Wochen

Heinz K, Sie scheinen sich ja über und ind Nordhausen bestens aus zukennen.
Unternehmen Sie doch etwas, Sie Klug........er !
Glaube nicht das Sie sich über Nordhausen bestens auskennen.

Nordhauser RWE-Fan vor 28 Wochen

NDHler,
das wir mit einen blauen Auge davonkommen haben wir vor 2 Jahren auch gedacht. Ihr werdet die Klasse halten, vielleicht auch weil wir in die Oberliga müssen. (Hab ich nichts dagegen. Wenn dann endlich vernünftige Leute vernünftig wirtschaften)
Was wollt ihr dann? Regionalliga als maximales Ziel oder wieder ein Angriff auf die 3. Liga? Wenn ich euren (noch?) Chef sprechen höre von wegen es fehlten am Ende 3 Monate Gehälter für die Spieler...da frage ich mich wo ist mit den restlichen Millionen?
Ich frage mich auch wie mit der Stadionmiete im Rückstand sein könnnen mit einen Profi an der Spitze? Solche Leute bringen den Fußball in Verruf.

Chemieschwein vor 28 Wochen

Bei Neugersdorf kam die Auflage mit dem Stadionumbau dazu + Flutlicht , die Übergangszeit war abgelaufen und der FCO nicht in der Lage das finanziell zu stemmen .Bei Bautzen werden wohl die Sponsoren nen Riegel davorgeschoben haben ... Ein Vorteil den Chemie hat .. 3000+ Zuschauer , 1700 Mitglieder , 1600 Dauerkarten verkauft , sonst währen kleinere Brötchen backen angesagt und ehrlich gesagt ist es uns viel wichtiger das der Verein als solcher erhalten bleibt und wenn es sein muss in der Landesliga .. so einen Wahnsinn unbedingt bei uns Profifußball zu etablieren , wie bei den ganzen Insolvenzlern ala CFC RWE NDH und denen die am Rande des Ruins wirtschafteno wie Jena und Probstheida , den gibt es bei uns nicht und wird es auch nie wieder ( FC Sachsen) geben ..

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