Fußball | Aufstiegsspiele NRW-Landesregierung untersagt Lok Leipzigs Aufstiegsrückspiel in Verl

 SC Verl - 1. FC Union Berlin, die Sportclub Arena einen Tag vor dem Spiel, die Werbebanden werden überklebt
Die Austragung des geplanten Aufstiegsrückspiels in Verl am 30. Juni wurde untersagt. Bildrechte: imago images/Matthias Koch

Das Aufstiegsrückspiel zur 3. Liga zwischen dem SC Verl und dem 1. FC Lok Leipzig darf wegen des Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh nicht wie geplant am 30. Juni in Verl stattfinden. Das teilte die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen dem SC Verl nach Angaben von Sportvorstand Raimund Bertels am Mittwoch (24. Juni) mit. Bertels bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Neuen Wesfälischen".

SCV-Sportvorstand Bertels: "Gemeinsame Lösung finden"

"Jetzt versuchen wir eine gemeinsame Lösung zu finden", sagte Bartels der Deutschen Presse-Agentur. Sein Club stünde deswegen mit dem Deutschen Fußball-Bund und Lok Leipzig in engem Austausch. Am Donnerstag soll in Leipzig zunächst das Hinspiel (17 Uhr live im MDR FERNSEHEN) zwischen den Drittliga-Anwärtern der Regionalligen Nordost und West stattfinden.

Bertels wollte auf Nachfrage von reviersport.de zumindest ein kleines Fünkchen Hoffnung auf eine Austragung in Verl zu einem späteren Zeitpunkt noch nicht aufgeben: "Wir probieren alles." Verl gehört zum Kreis Gütersloh, für den NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag wieder strenge Corona-Einschränkungen verhängt hatte.

DFB: "Aktuell noch keine konkreten Antworten möglich"

Der DFB teilte auf MDR-Anfrage am Mittwochnachmittag (24. Juni) mit: "Fest steht, dass am Dienstag nicht in Verl gespielt werden kann. Zu allen weiteren Fragen sind aktuell noch keine konkreten Antworten möglich. Abstimmungen zwischen DFB, Klubs und Behörden laufen auf Hochtouren", sagte Verbandssprecher Jochen Breideband.

---
red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 24. Juni 2020 | 17:45 Uhr

20 Kommentare

Gerd Mueller vor 12 Wochen

amüsiert gebe ich Chemieferkel Recht - sehe es genau so, denn wird ligatauglich gespielt gibt es Schale + Meistertitel, mehr Gehalt bei mehr Freizeit so wie in der Wirtschaft + dem Handel, Kapital-lismus eben ^^

Chemieschwein vor 13 Wochen

Na und wo iss das Problem?? Die Herren Profis auch in der Regionalliga müssen 3 mal in der Woche 90 min "arbeiten" , für das doppelte, dreifache, vierfache eines Werksarbeiterslohns, die im Schnitt auch noch 40 Wochenstunden schuften müssen? Also mein Mitleid hält sich da so ziemlich in Grenzen..

peter1. vor 13 Wochen

Wo liegt das Problem?
Leipzig steigt auf und der Rest in Supergermany futtert weiter Billigfleisch vom Schalkeboss.
Der wollte ja schon Farbige zurück schicken um Kinder ...usw. Verdient sich an denen aber dumm und dämlich. Zweites mehr als Erstes. Inklusive wohl auch die Herren in ihren 5.000 Euro Büröstühlen. Hier kommt die ganze Verlogenheit dieses Staates zum Ausdruck.
Dritte Liga spielt 5 Wochen "englisch" ,1.und 2. sonnen sich über die Woche. Bist du unten treten noch alle auf dich. Es lebe der Föderalismus,oder er geht unter.