Fußball Der "Schwarze Peter" wird 80

Peter Ducke mit Ehefrau Ute, Tochter Nicole und seinem Sohn.
Peter Ducke mit Frau, Tochter und Sohn. Harmonie war ihm beim Fußball nicht wichtig. Er eckte oft an und nahm sich seine Freiheiten: "Ich wollte immer künstlerisch tätig sein." In Georg Buschner, langjähriger Trainer des FC Carl Zeiss und der DDR-Nationalmannschaft, hatte er allerdings auch einen mächtigen Fürsprecher. Trotz seiner Probleme im SED-Staat wäre eine Flucht nie für ihn in Frage gekommen. Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Peter Ducke am Ball
Mit den Thüringern holte Peter Ducke 1963, 1968 und 1970 den DDR-Meistertitel, hinzu kamen drei FDGB-Pokalsiege und die Torjägerkanone 1963. Bildrechte: imago/Werner Schulze
MAnnschaftsfoto FC Carl Zeiss Jena, 1970
Die Meistermannschaft von 1970 mit Peter Ducke (5. v.l. hintere Reihe) und Roland Ducke (1 v.r. mittlere Reihe). Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Peter Ducke mit Ehefrau Ute, Tochter Nicole und seinem Sohn.
Peter Ducke mit Frau, Tochter und Sohn. Harmonie war ihm beim Fußball nicht wichtig. Er eckte oft an und nahm sich seine Freiheiten: "Ich wollte immer künstlerisch tätig sein." In Georg Buschner, langjähriger Trainer des FC Carl Zeiss und der DDR-Nationalmannschaft, hatte er allerdings auch einen mächtigen Fürsprecher. Trotz seiner Probleme im SED-Staat wäre eine Flucht nie für ihn in Frage gekommen. Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Peter Ducke vom Carl Zeiss Jena
Mit dem Ende der Spielzeit 1976/77 endete auch die aktive Karriere von Peter Ducke. Inzwischen lebt er in Großschwabhausen bei Apolda und kümmert sich bis heute um den Fußballnachwuchs. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Peter Ducke
Sie nannten ihn Sturkopf und Rebell, Individualist und Selbstdarsteller - für die meisten aber war er nur der "Schwarze Peter": Peter Ducke, der Ballstreichler, der schwarzhaarige Wunderstürmer vom FC Carl Zeiss Jena. Am 14. Oktober ist er 80 Jahre alt geworden. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Peter Ducke steht vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Schoenebeck.
Hier wurde der kleine Peter groß, in Schönebeck. Hier begann auch die Fußballerkarriere, die ihn dann ab 1959 auch nach Jena führen sollte. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Olympische Spiele 1972: Spiel um Platz 3 zw. UdSSR - DDR, Peter Ducke, dahinter Torwart Jürgen Croy macht Shakehands mit einem sowjetischen Spieler.
Der größte Erfolg im Nationalmannschaftstrikot für Peter Ducke: Bronze bei den Olympischen Spielen in München 1972. Im Spiel um Platz 3 gab es gegen die Sowjetunion ein 2:2 nach Verlängerung. Ein Elfmeterschießen war nicht vorgesehen, also erhielten beide Mannschaften die Bronzemedaille. Bildrechte: IMAGO / Sven Simon
Schuß von Peter Ducke
Gebremst durch eine Verletzung, verpasste Peter Ducke den legendären 1:0-Sieg der DDR gegen die BRD bei der WM 1974. Hier zieht er beim 1:1 gegen Argentinien ab. Bildrechte: imago/Werner Schulze
Peter Ducke und Hans Bert Matoul
Die WM wurde zu einer großen Enttäuschung. Nach Verletzungsproblemen drückte er meist die Bank. "Es war kein schöner Abgang." Bildrechte: imago/Werner Schulze
Peter Ducke im Kinder-Fußball-Camp
Peter Ducke ist auch weiter am Ball, arbeitet jedes Jahr mit jungen Talenten bei Fußballcamps zusammen. Hier in Schönebeck. Bildrechte: imago sportfotodienst
Peter Ducke jongliert mit dem Ball im Ernst Abbe Sportfeld.
Zur Lage bei Carl Zeiss Jena sagt er vor ein paar Jahren: "Ob sie 1. 2., 3., oder 4. Liga spielen, darum geht's mir nicht. Wieso und warum sie dort spielen, das ist für mich ein Grund, ernsthaft nachzudenken. Es gibt viele andere Leute, die sagen, wir denken schon ernsthaft nach. Aber nach vier, fünf, sechs, zehn Jahren hat sich immer noch nichts verändert. Das ist ja das Schlimme." Bildrechte: IMAGO / Bild13
Alle (11) Bilder anzeigen