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Fußball | Regionalliga Pressemitteilung: Lok widerspricht MDR-Bericht

Der 1. FC Lok Leipzig hat den MDR-Bericht über eine angebliche Verschuldung des Vereins zurückgewiesen. Hier gibt es die komplette Pressemitteilung des Vereins.

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Die komplette Mitteilung des 1. FC Lok Leipzig:

"Der 1. FC Lokomotive Leipzig steckt nicht im Schuldensumpf

Heutige MDR-Berichterstattung über Lok Leipzig ist sachlich falsch und schadet dem Verein Mit knapp 2.700 Mitgliedern ist der FCL, der in wenigen Tagen seinen 125. Geburtstag feiert, der mitgliederstärkste Fußballverein der Messestadt. Wenn sportlich gerade nicht, hat der Verein in der zurückliegenden Zeit eine positive Entwicklung vorzuweisen. Über die positive wirtschaftliche Entwicklung wird umfassend und kritisch in der Mitgliederversammlung am 23. November berichtet. In seinem heutigen Bericht hat der MDR jedoch ein völlig anderes Bild gezeichnet. "Lok Leipzig steckt im Schuldensumpf“. Das ist einfach falsch. Möglicherweise sind die Recherchen unzureichend vorgenommen.

Der zwischen MDR und Vereinsführung vereinbarte Gesprächstermin am kommenden Mittwoch, den 07.11.2018 hat logischerweise noch gar nicht stattgefunden, so dass der 1. FC Lokomotive Leipzig weder mit dem "Rechercheergebnis" konfrontiert werden, noch dazu Stellung nehmen konnte. Tatsache ist, dass seit dem Frühjahr in einem strukturierten Prozess eine wirtschaftliche Stabilisierung erreicht und dabei eine Vielzahl von positiven Ergebnissen erzielt wurden. Das ist auch den Bilanzen 2017/18, die nach Ihrer Bestätigung fristgerecht veröffentlicht werden, zu entnehmen. Wir wissen alle innerhalb des Vereins und auch die, die sich für die Blau-Gelben interessieren, dass es in einigen Bereichen weitere Verbesserungen geben muss und wird. Der Weg der Professionalisierung und der Erfüllung der Vision 2020 gelingt auch dem 1. FC Lok nicht über Nacht.

Durch die Verwendung und Veröffentlichung von internen Papieren und Informationen prüft der 1. FC Lok derzeit rechtliche Schritte. Der 1. FC Lokomotive Leipzig."

Anmerkung des MDR:

Die Darstellung des 1. FC Lok Leipzig ist nicht wahrheitsgemäß. Der MDR hat dem 1. FC Lok Leipzig einen umfangreichen Fragenkatalog zum genannten Zahlenkomplex geschickt, der nicht beantwortet wurde.

Zuletzt aktualisiert: 03. November 2018, 19:26 Uhr

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27 Kommentare

07.11.2018 17:59 Steuerzahler 27

Das muss man halt noch anfügen: Ganz schwacher Stil von einigen Beteiligten die nicht lesen können oder absichtlich die Semantik falsch deuten. Die Pressemitteilung als ‚nicht wahrheitsgemäß’ darzustellen ist ganz dünnes Eis! Und den Fragenkatalog bis dato unbeantwortet zu lassen ist nicht verboten und stellt sich im Nachhinein als klug heraus. eine Stellungnahme zum vermeintlichen Rechercheergebis ist halt nicht das gleiche wie den Fragenkatalog zu beantworten... Alte JournalistenWeisheit: Halbwissen ist gefährlich.

06.11.2018 17:26 Hans-Jörg 26

Natürlich, der öffentlich-rechtliche MDR weiß alles besser und widerspricht der Darstellung des Vereins.
Mich würde mal interessieren, woher der MDR die angeblichen Unterlagen haben will, die die Verschuldung des Vereins dokumentieren. Man kann nur illegal an solche " Papiere" kommen.
Daß der 1.FC Lok finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, weiß jeder. Und ich weiß, daß dort alle Bemühungen auf Konsolidierung ausgerichtet sind, und da ist auch noch Luft nach oben. Der MDR könnte ja auch ordentlich Fernsehgeld zahlen, wenn sie schon in Bild und Ton berichten.....Also schön den Ball flach halten oder jubelt tatsächlich RB hoch und laßt Lok und Chemie in Ruhe.

05.11.2018 11:53 Sr.Raul 25

@13 (Jola74), war auf der anderen Seite genau so. Nur in bunt! Das Bunte hält sich bis heute, trotz hierfür kein Geld, dafür kein Geld. Viele potemkinsche Dörfer im Lande, wie gehabt.

05.11.2018 10:47 Voice 24

@23 Lokist.
Die Anmerkung des mdr "nicht wahrheitsgemäß" ist absolut zutreffend.
Lok behauptet in seiner PM, sie hätten keine Kenntnis vom Rechercheergebnis und keine Möglichkeit gehabt, Stellung zu nehmen.
Das ist eben "nicht wahrheitsgemäß", denn laut mdr gab es sehr wohl die Möglichkeit zum Fragenkatalog Stellung zu nehmen.

Natürlich gibt es den Gesprächstermin am 7.11.
Keine der beiden Seiten hat jedoch bis zu diesem Termin Stillschweigen vereinbart. Deshalb jetzt gegen den mdr zu motzen, halte ich für falsch.

Beste Grüße aus der Messestadt!!

04.11.2018 23:05 Lokist 23

Diese MDR-Anmerkung "nicht wahrheitsgemäß" suggeriert, als ob der Verein falsch informiert hat. Fakt ist: Für den 07.11. war offensichtlich ein Gesprächstermin vereinbart. Wieso soll der Verein dann schon vorab einen "Fragenkatalog" beantworten? Und wieso generiert der MDR einen solch einseitigen "Bericht" - ohne die Informationen seitens des Vereins? Objektiver Journalismus sieht anders aus.

04.11.2018 21:10 Voice 22

@20 Schultz
Sie sehen es richtig!!!

"....Wenn bei RB nicht Red Bull
dahinter stehen würde, dann könnten sie das Licht ausmachen."
Haken an der Sache - Red Bull steht dahinter!!

Ist bei Lok und deren Sponsor offenbar nicht ganz so.

Erklären Sie mir bitte noch, was das Thema RB in einer Diskussion zu suchen hat, die sich ausschließlich um die Loksche dreht???

Beste Grüße aus der Messestadt!!

04.11.2018 17:50 heRBert 21

@Lisa
Ach du warst das, der den Verein RB Leipzig herbei gezaubert hat. Danke nochmal.

Warum will man mit Macht in die 3. Liga, die nach Meinung vieler, eine Pleiteliga ist? Wenn Victoria Köln den Aufstieg schafft, ist doch Lok nur noch ein Klotz am Bein des reichen Onkels. Dann kann man ja wieder den VfB zum Leben erwecken und in der 11. Liga starten. Es geht immer weiter.

04.11.2018 17:45 Schultz 20

es ist tatsächlich unglaublich wieviel Arroganz in ihrem Berichten steht. Sport ist nun mal auch ein wirtschaftlicher Aspekt. Wenn bei RB nicht Red Bull
dahinter stehen würde,dann könnten sie das Licht ausmachen. Da ist nun mal so und wird auch immer so bleiben. Mit einem Millionen schweren Sponsor lässt es sich auch gut leben. Aber es kommen auch wieder besser Zeiten....

04.11.2018 16:48 Voice 19

@14 und 8
Haben Sie durchgezählt, wie viele RB-Zuschauer aus Leipzig kommen und wieviele nicht?

Ich selber gehe regelmäßig zu Chemie und auch zu RB. Ich kann beide nebeneinander haben. Und ich bin so tolerant, dass auch Lok seinen Platz in LE hat. Und auch Inter und die vielen kleinen Klitschen rundherum.

Leipzig ist mehr als nur grün-weiss oder blau-gelb. Das kann so Jemand wie Sie natürlich nicht verstehen.

In dieser Diskussion hier geht es ausschließlich um die Loksche. Wieso Sie dann schon wieder die Anti-RB-Keule auspacken und rummotzen müssen, ist mir schleierhaft. Warum tun Sie das?

Toleranz ist das beste Mittel gegen Hater.

Beste Grüße aus der Messestadt! !

04.11.2018 16:25 HFCer 18

@8. Lisa.. ich geb dir in allen Aussagen Recht. Sogar aus halle fahren die konsumenten die ja nur Fussball gucken wollen zu rb Österreich. Ich find die Ausrede nur ekelhaft, das Mann da in Ruhe super Fussball gucken kann.,das sind keine Fans,sondern erfolgs Touristen.
Ich wünsche den 1 FC LOK alles gute und wenn ihr Hilfe braucht, wir sind für euch da. LOK UND DER HFC