Fussball | Regionalliga Tom Nattermann folgt Civa zum 1. FC Lok Leipzig

Almedin Civa darf einen früheren Wegbegleiter beim 1. FC Lok begrüßen – Angreifer Tom Nattermann kommt von Civas Ex-Klub SV Babelsberg zu den Blau-Gelben und unterschrieb bis 2021. Auch in Leipzig ist der 27-Jährige kein Unbekannter.

Tom Nattermann und Benjamin Bellot
Tom Nattermann, hier im Duell mit Chemie-Keeper Benjamin Bellot, erzielte in 57 Pflichtspielen für den SV Babelsberg 21 Tore. Bildrechte: imago images / foto2press

Die großen Kaderlücken beim amtierenden Regionalliga-Meister 1. FC Lok Leipzig werden Stück für Stück geschlossen. Tom Nattermann ist der mittlerweile vierte Neuzugang für die Blau-Gelben und soll im Strafraum für Torgefahr sorgen.

Civa: "Sofort bereit für den Neuanfang"

Lok-Trainer Almedin Civa begrüßt Neuzugang Tom Nattermann
Wiedervereint in Leipzig-Probstheida: Trainer Almedin Civa begrüßt Tom Nattermann. Bildrechte: 1. FC Lok Leipzig

"Mit Tom Nattermann hatte ich bereits ein erfolgreiches Jahr gehabt. Nach meiner Anfrage war er sofort bereit, den Neuanfang beim 1. FC Lok mitzumachen. Darüber freue ich mich sehr", wurde Loks neuer Sportdirektor und Trainer Almedin Civa in der offiziellen Vereinsmitteilung am Samstagnachmittag (18. Juli) zitiert. Der 48-Jährige erinnerte an die gemeinsame Saison 2018/19 beim SV Babelsberg. Damals erzielte Nattermann in 34 Regionalliga-Partien 18 Tore und war hinter Daniel Frahn und Dejan Bozic drittbester Schütze der gesamten Konkurrenz. Im Sommer 2019 verabschiedete sich Civa aus Potsdam.

In der aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochenen letzten Spielzeit lief es für Strafraumstürmer Nattermann weniger gut - ihm gelangen in 20 Partien lediglich drei Tore. Die tief im Abstiegskampf steckenden Babelsberger mussten sich mit Rang 16 zufrieden geben.

Vergangenheit in Leutzsch und am Cottaweg

Testspiel,, FC Grün-Weiss Piesteritz vs. RB Leipzig (Regionalliga) 1:6 (1:2) , Im Bild, v.l.: Tom Nattermann, Tim Sebastian und Trainer Alexander Zorniger (beide RB Leipzig.
Sommer 2012: Der damalige RB-Trainer Alexander Zorniger im Gespräch mit Nattermann. Bildrechte: imago/Picture Point

"Ich bin überglücklich, wieder in meiner Heimatstadt zu sein und unter Profibedingungen spielen zu dürfen. Danke an den 1. FC Lok und Alme, dass mir das Vertrauen geschenkt wird. Ich werde alles dafür geben, um dieses Vertrauen mit Leistung zurückzuzahlen", versprach Nattermann. Der heute 27-Jährige war 2002 noch als Kleinfeldspieler in den Nachwuchs des Chemie-Vorgängers FC Sachsen Leipzig gekommen, 2009 folgte der Wechsel zum neugegründeten RB Leipzig.

Drei Jahre später wurde er zum ersten Nachwuchsakteur, der einen Profivertrag bei RB erhielt. Jedoch gelang ihm unter Trainer Alexander Zorniger kein Durchbruch in der ersten Mannschaft. 2015 verließ Nattermann den Cottaweg und landete nach weiteren Stationen bei Erzgebirge Aue, Carl Zeiss Jena, Energie Cottbus und Germania Halberstadt in Potsdam beim SV Babelsberg.

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mhe

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 18. Juli 2020 | 19:30 Uhr

12 Kommentare

Chili Palmer vor 2 Wochen

Glashaus? War zu seligen Kubaldzeiten vielleicht mal so. Eine reichliche Dekade später kann dem geneigten Kiebitz der Unterschied vom BPS zum AKS schon spürbar auffallen. Dazu braucht es allerdings auch etwas Wille...
Zum Derby gehört nicht nur die Akzeptanz des Ergebnisses sondern vor allem die Einordnung; wobei wir da wieder beim Thema wären: Niemand (so unterdurchschnittlich) wie wir!

Chili Palmer vor 2 Wochen

Na, die sind doch wie keiner sonst...;-) Dumm eigentlich, wenn der bei Licht betrachtete Content ausschließlich Attribute ausweist, die man braucht, wie ein Loch im Kopf. Nicht von ungefähr fußt die grüngraue Traditionsanleihe ja auch auf einer (Leutzscher) Legende.

Chili Palmer vor 2 Wochen

Mengenlehre als Inselbegabung, so kennen wir dich. Immerhin den Plural unfallfrei ergoogelt.
Zu Mvibudulu: Er galt vor der letzten Saison als der Königstransfer von Björn Joppe - Ergebnis bekannt. Das war über weite Strecken nichts. Aber wenn er gern in LE bleiben möchte, macht der Wechsel ins Unterholz schon Sinn.
Und das Schöne wird sein: Du wirst uns in euer Abstiegssaison auch wieder Spieltag für Spieltag verkünden, warum der so ein guter Wendschuch 2.0 ist.