Fußball | NOFV Regionalliga Nordost mit einem Absteiger und zwei Oberliga-Aufsteigern?

Die Regionalliga Nordost soll in dieser Saison einen Absteiger haben und zwei Oberliga-Aufsteiger aufnehmen. Diese Empfehlung gab der NOFV-Spielausschuss nach einer Sitzung am Mittwochabend.

Tribüne im Ilburg-Stadion Eilenburg
Das Ilburg-Stadion des FC Eilenburg Bildrechte: imago images / Picture Point LE

Die Regionalliga Nordost für die kommende Saison nimmt Gestalt an. Es soll in dieser Saison einen Absteiger und zwei Aufsteiger aus der Oberliga geben. Diese Empfehlung gab der am Mittwochabend tagende Spielausschuss. Das bestätigte der Vorsitzende des Spielausschusses, Uwe Dietrich, "Sport im Osten".

Endgültig entscheidet das Präsidium des Nordostdeutschen Fußballverbands NOFV am 16. April. Als Aufsteiger in die 3. Liga soll Regionalliga-Tabellenführer Viktoria Berlin gemeldet werden. Da dort die Stadionproblematik noch nicht gelöst ist, dürfen sich auch die VSG Altglienicke und der FC Carl Zeiss Jena Hoffnungen machen. Beide wurdem vom NOFV ebenfalls gemeldet.

Uwe Dietrich, NOFV-Spielausschuss
Uwe Dietrich, der Vorsitzende des NOFV-Spielausschusses und Spielleiter der Regionalliga Nordost Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Absteiger wäre dann Schlusslicht Bischofswerdaer FV. Für den Aufstieg in die Regionalliga kämen die beiden aktuellen Oberliga-Spitzenreiter FC Eilenburg (Süd) und Tasmania Berlin (Nord) in Frage. Ein vom FC Rot-Weiß Erfurt ins Spiel gebrachte Playoff-Turnier um den Aufstieg wäre damit vom Tisch. Dieser Vorschlag bekam nicht die Unterstützung des Spielausschusses.

Wer ist Staffelsieger bei "höherer Gewalt"?

Die Spielordnung gibt das her. In Paragraph neun der Spielstatuten heißt es: "Muss das Spieljahr aufgrund höherer Gewalt oder nicht vorhersehbarer und nicht beeinflussbarer Ereignisse vorzeitig beendet werden, so ist Staffelsieger, wer zum Zeitpunkt der Beendigung (…) die meisten Punkte (…) bzw. den höchsten Punktequotienten erreicht hat."

20 Teams plus Drittliga-Absteiger

Damit hätte die kommende Regionalliga-Saison 20 Teams. Steigen Magdeburg, Halle und/oder Zwickau aus der 3. Liga ab, erhöht sich die Zahl entsprechend. Eine Saison mit 23 Mannschaften und dann 44 Spieltagen wäre wegen der vielen Englischen Wochen nicht einfach zu steimmen.

Zweiter Abbruch

Die Regionalliga-Saison wird bereits zum zweiten Mal in Folge wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden. "Planungssicherheit und wirtschaftliche Vernunft" gaben laut NOFV-Präsident Hermann Winkler den Ausschlag.

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cke/ak

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 07. April 2021 | 21:45 Uhr

15 Kommentare

Marc vor 10 Wochen

Der Aufstieg sollte wenn überhaupt zwischen den Punkt- und Spielgleichen ausgespielt werden. Aus meiner Sicht sollte die Mannschaft aufsteigen, welche oben steht oder nach Quotientenregelung führt. Man wird nie die Perfekte Lösung finden, aber sicherlich keine Playoffs mit Mannschaften die ein Spiel weniger haben und noch ein deutlich schlechteres Torverhältnis.

Chemieschwein vor 10 Wochen

Du hast den Landespokal vergessen.. Und ein Team noch den DFB Pokal, das ist für Vereine wie Auerbach, Lichtenberg, Halberstadt oder Chemie sogut wie nicht zu realisieren..

Lok vor 10 Wochen

@megaboss
Im ersten Satz alles richtig gesagt, nicht ernst nehmen. Nutzer Hannchen steht zu Lok wie Du zu Erfurt. Einem alten Hasen hier im Forum, wie Du einer bist, sollte das doch mittlerweile bekannt sein. Gilt auch für seine Kumpels L0K, Chilli Palmer, Chili Pallmer und Schellusche. Wenn Du original Lok willst, dann gern bei Chili Palmer, dem Echten. BGG.