Fußball | Regionalliga NOFV beschließt Pause bis Ende Februar

Die Regionalliga Nordost hat ihre Pause verlängert. Frühestens im März geht es weiter. Das gab der NOFV am Mittwochabend nach einer virtuellen Sitzung bekannt. Das heiße Eisen "Modus" wurde noch nicht angefasst.

Alfred-Kunze-Sportpark
Der Alfred-Kunze-Sportpark von Chemie Leipzig Bildrechte: imago images/Picture Point LE

Die Regionalliga Nordost will den Spielbetrieb nicht vor Anfang März wieder aufzunehmen und wird die Pause damit erst einmal verlängern. Das gab der Nordostdeutsche Fußballverband am Mittwochabend bekannt. Diese Empfehlung erarbeitete die "AG Fortführung Spielbetrieb", die am Mittwoch virtuell zusammenkam, für den zuständigen Spielausschuss.

"Fortsetzung nicht zu verantworten"

Begründet wird die Verlängerung der Pause, durch die die Klubs zumindest "Planungssicherheit" hätten, mit den von Bund und Ländern angeordneten Verfügungslagen. Diese treffen die Vereine "sehr hart", so der NOFV. Eine Saisonfortsetzung bereits im Februar "ist aufgrund der momentanen gesellschaftlichen Gegebenheiten nicht zu verantworten!“, sagte Uwe Dietrich, der NOFV-Spielausschussvorsitzende, zur Entscheidung.

Modus wird am 27. Januar besprochen

Das Ziel sie dennoch, den Spielbetrieb so schnell wie möglich wieder aufnzunehmen. Zu gegebener Zeit werden man sich je nach Pandemiesituation an die Ministerien und die Verwaltungen wenden. In welcher Modus es weitergeht? Dazu wird es am 27. Januar ein weiteres Treffen der AG geben.

NOFV
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Finanzielle Unterstützung

Aufgrund der Rahmenbedingungen der Regionalligen, als vierthöchste länderübergreifende und semiprofessionelle Spielklasse des Deutschen Fußballs, erwarten Vereine und Verband, die "Corona-Hilfen Profisport" auch auf die Regionalligen auszuweiten. Mehr als 80 Prozent der Spieler in der RL Nordost bestreiten damit ihren Lebensunterhalt. In anderen Regionalligen wurde die jeweilige vierte Liga bereits als Profiliga anerkannt. So haben die Regionalligen West und Südwest den Spielbetrieb mit Geisterspielen wieder aufgenommen.

Lizenzantrag für die 3. Liga auch im März

Die Lizenzanträge für die 3. Liga müssen beim Deutschen Fußball-Bund bis zum 1. März eingereicht sein. Wenn bis dahin nicht wieder gespielt wird, wird es spannend sein zu sehen, wer sich dann überhaupt noch bewirbt. Einige Klubs wie Chemnitz, Cottbus oder Altglienicke hatten eine Entscheidung über einen solchen Antrag, der rund 10.000 Euro kosten soll, noch von den NOFV-Entscheidungen abhängig gemacht.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. Januar 2021 | 21:45 Uhr

3 Kommentare

Chili Palmer vor 7 Wochen

Die können sich das ja auch noch einigermaßen leisten.

Goffy vor 7 Wochen

Ich geb dir recht hab da auch kein Verständnis

oldie68 vor 7 Wochen

Hauptsache die Profis dürfen von Liga 1 bis 3 dürfen spielen ,der Rest ist aussen vor .