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Fußball | Regionalliga Mitteldeutsches Quartett steigt ins Training ein

17. Juni 2024, 21:05 Uhr

Nach nicht einmal einem Monat Pause sind die ersten Teams aus dem Sendegebiet in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit gestartet. So floss der Schweiß bereits in Chemnitz, Jena, Zwickau und Leipzig.

CFC-Auftakt mit 19 Spielern

Am Montagnachmittag ist der Chemnitzer FC ins Training für die Saison 2024/25 gestartet. Cheftrainer Christian Tiffert begrüßte 19 Spieler inklusive aller sieben Neuzugänge vor rund 30 Zuschauern im Sportforum. "Man sieht optisch, dass alle vom Gewicht her in einem guten Zustand angekommen sind", freute sich der Chemnitzer Übungsleiter.

Cheftrainer Christian Tiffert begrüsst die Spieler zum ersten Training nach der Sommerpause. 1 min
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Beim Chemnitzer FC ist die Pause nach der vergangenen Saison Geschichte. Am Montag begrüßte Chefcoach Tiffert sein Team zur ersten Übungseinheit. Auch der FSV Zwickau ist bereits ins Training eingestiegen.

Mo 17.06.2024 21:52Uhr 01:20 min

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Während Niclas Erlbeck (Reha), Leon Damer (krank) und Dejan Bozic (angeschlagen) fehlten, waren neben den sechs Neuzugängen Tom Baumgart (Hallescher FC), Artur Mergel (Rot-Weiß Erfurt), Daniel Adamczyk (VfL Osnabrück), Luis Fischer (ZFC Meuselwitz), Anton Rücker (FC Eilenburg) und Ephraim Eshele (VfR Aalen) auch Ole Schiebold dabei, der den Sprung aus der U19 zu den Profis schaffte.

Die Neuen vl: Luis Fischer, Artur Mergel, Daniel Adamczyk, Anton Rücker, Ephraim Eshele, Tom Baumgart und  Ole Schiebold.
Die Chemnitzer Neuzugänge (v.l.n.r): Luis Fischer, Artur Mergel, Daniel Adamczyk, Anton Rücker, Ephraim Eshele, Tom Baumgart und Ole Schiebold. Bildrechte: Härtelpress\Harry Härtel

In den kommenden sechs Wochen will das Trainerteam die Intensität allmählich steigern. Bereits am Mittwochabend (19. Juni) steht das erste Testspiel bei der SG Neukirchen/Erzgebirge an, ehe am Donnerstagmorgen kardiologische Untersuchungen folgen.

Zwickau hat Pokalsieg im Visier

Beim FSV Zwickau kamen zum Auftakt 20 unter Vertrag stehende Kicker und drei Keeper zum Einsatz. Darunter auch die Neuzugänge Felix Pilger (BAK), Jonas Dittrich (VfB Auerbach), Andrej Startsev (Rot-Wei Erfurt) und Lukas Eixler (SV Meppen). Zudem waren auch drei Probespieler dabei.

Nach der nicht nur sportlichen Achterbahnfahrt der Westsachsen hofft Chefcoach Rico Schmitt auf eine ruhigere und erfolgreiche Saison: "Der Patient war letztes Jahr wirtschaftlich gesehen dem Nah-Tod geweiht - Intensivstation - jetzt ist der Patient aus der Intensivstation wieder rausgerollt. Die Wiederbelebungsmaßnahmen sind eingestellt. Es geht schon besser. Und so müssen wir das auch sportlich sehen. Auch da einen Ball flach halten. Wir haben gesehen, wie schwierig es ist, Spiele zu gewinnen."

Neben einem guten Auftritt in der Liga streben die Zwickauer vor allem den ersten Sieg im Sachsenpokal an. "Das ist schon existenziell. Wir haben noch kein einziges Mal den Pokal geholt. Und das andere ist - von den 41 Punkten wegzukommen. Das ist ein Level, das wir uns gesetzt haben", erklärte Schmitt.

Lok mit neuem Sextett - Ziane fehlt

Bei Lok Leipzig wurde unter der Leitung von Neu-Coach Jochen Seitz ebenfalls angeschwitzt. Bei den Probstheidaern waren bei der ersten Einheit die sechs Neuzugänge Adrian Kireski (Aubstadt), Stefan Maderer (Türkgücü München), Alexander Siebeck (BFC Dynamo), Laurin von PIechowski (FC Homburg), Keeper Andreas Naumann (FC Eilenburg) und Pasqual Verkamp (Carl Zeiss Jena) am Start. Kapitän Djamal Ziane blieb jedoch nur die Zuschauerrolle. Der Stürmer ist noch immer wegen einer Verletzung im linken Fuß außer Gefecht gesetzt.

Im Bild v.l.: Adrian Kireski (Lok), Stefan Maderer (Lok), Alexander Siebeck (Lok), Trainer Jochen Seitz (Lok Leipzig), Laurin von Piechowski (Lok), Andreas Naumann (Lok), Pasqual Verkamp (Lok)
Die Neuen von Lok (v.l.n.r.): Adrian Kireski, Stefan Maderer, Alexander Siebeck, Trainer Jochen Seitz, Laurin von Piechowski, Andreas Naumann und Pasqual Verkamp Bildrechte: PICTURE POINT/Roger Petzsche

Jena startet mit neuem Trio

Auch der Thüringen-Pokal-Sieger FC Carl Zeiss Jena ist ins Training eingestiegen. Chefcoach Henning Bürger begrüßte dabei auch die drei Neuzugänge Marius Liesegang (Teutonia Ottensen), Philipp Wendt (BSG Chemie) und Erik Weinhauer (Rot-Weiß Erfurt) sowie Rückkehrer Oleksii Ohurtsov (Leihe VfL Halle). Für den FCC geht es vom Mittwoch bis Freitag ins Kurz-Trainingslager nach Zeulenroda. Der erste Test ist für den Samstag gegen den SV Rothenstein angesetzt.

Vorschaubild Jena
Der Auftakt beim FCC mit Philipp Wendt, Trainer Henning Bürger, Marius Liesegang und Erik Weinhauer (v.l.n.r.) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Erfurt lässt sich am meisten Zeit

In dieser Woche geht es zudem noch beim FC Eilenburg (Dienstag) und dem Halleschen FC (Mittwoch) mit den ersten Trainingseinheiten los. Der HFC wird in den Tagen zuvor bereits eine Leistungsdiagnostik durchführen. Nächste Woche werden dann auch bei der BSG Chemie Leipzig (Montag, 24. Juni) und dem ZFC Meuselwitz (Dienstag, 25. Juni) die Trainingsleibchen übergezogen.

Nicht ganz so eilig hat man es verständlicherweise beim VFC Plauen. Nach dem Aufstieg über Umwege haben die Spieler und Trainer erst einmal drei Wochen Pause, bevor es am 29. Juni wieder auf den Platz geht. Noch mehr Zeit lässt sich Rot-Weiß Erfurt. Dort ist der Trainingsstart für den 1. Juli geplant, die Spieler müssen zuvor aber bereits einen individuellen Laufplan absolvieren, um nicht völlig außer Form zu geraten.

spio

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 18. Juni 2024 | 17:45 Uhr

12 Kommentare

ClausBlatt vor 3 Wochen

Hallo @MDR-könnt Ihr das mit dem Flutlicht mal recherchieren bitte ? Wird es tatsächlich keine Abendspiele mehr geben können ? Es sind wohl sehr viele Lampen kaputt und die notwendige Luxzahl wird nicht mehr erreicht. Das würde ja Lizenzentzug bedeuten....

C P vor 3 Wochen

Bei Lok sehe ich da keine Probleme. Millionen von Fans in Westdeutschland werden die blaugelbe Ikone nicht untergehen lassen.Man spricht heute noch vom Spiel in Schwerin.Da hatten der Marco und der Zeitzer das letzte Mal einen Ständer.

Miranda Schnee vor 3 Wochen

Eigentlich waren die Flutlichtspiele immer schön. Da sah man die riesigen schwarzen Abdeckplanen im Glanze der Funzel über dem sprießenden Unkraut im Bruno leuchten. Nun spielen wir nie mehr abends. Könnte heulen.

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