Fußball | Regionalliga Regionalliga Nordost: Wie viele Zuschauer dürfen zum Start rein?

Am Wochenende rollt endlich wieder der Ball in der Regionalliga Nordost. Und endlich können auch wieder Fans ins Stadion. Wir haben zusammengetragen, wieviele Anhänger die Vereine in die Arenen lassen dürfen.

Zuschauer im Stadion der Freundschaft - Fußball in der Pandemie
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Am kommenden Wochenende rollt in der Regionalliga Nordost wieder der Ball. Das ist großartig, immerhin mussten die 20 Vertreter fast neun Monate warten, um endlich wieder um Punkte kämpfen zu dürfen. Und was gerade aus wirtschaftlicher Sicht besonders wichtig ist: Es dürfen auch wieder Zuschauer ins Stadion. Die Anzahl ist dabei höchst unterschiedlich, immer in Abhängigkeit, wie sich das jeweilige Gesundheitsamt verhält. "Sport im Osten" hat zusammengetragen, wie viele Fans in den einzelnen Stadien der Regionalliga Nordost aktuell zugelassen sind. Diese Zahl kann sich je nach Infektionslage allerdings jederzeit wieder ändern.

Thüringen

FC Carl Zeiss Jena: Der Verein ist noch im Austausch mit den zuständigen Behörden. Eine Entscheidung, unter welchen Voraussetzung welche Auslastungen möglich sind, steht aktuell noch aus. Wegen der aktuellen Umbaumaßnahmen ist Platz für 7.000 Zuschauer. Der Verein rechnet mit einer Zulassung für 2.500 Fans. Eine Entscheidung ist für Donnerstag angekündigt.

ZFC Meuselwitz: Für das Auftaktspiel gegen Lichtenberg sind mindestens 1.408 Zuschauer zugelassen. Gegen Chemie Leipzig dürfen dann 2.000 Fans ins Stadion. Wie der Verein mitteilte, erhalten die Gäste zunächst 700 Tickets.

Die Tribüne der Bluechip-Arena in Meuselwitz
Die Tribüne der Bluechip-Arena in Meuselwitz Bildrechte: imago images/Picture Point

Sachsen

Der Chemnitzer FC darf das Stadion zu 50 Prozent füllen. Bedeutet: Für das Auftaktspiel gegen TeBe Berlin am Freitag dürfen maximal 7.500 Zuschauer in die Arena. Für Fans der Gästemannschaften stehen ausreichend Tickets zur Verfügung.

Die BSG Chemie Leipzig darf am 28. Juli gegen Germania Halberstadt 4.999 Fans in den Alfred-Kunze Sportpark lassen. Man rechnet mit mindestens 3.000 Zuschauern. Maximal 500 Gästefans sind zugelassen.

Der 1. FC Lok Leipzig darf laut Auflagenbescheid bei seinem ersten Heimspiel gegen den BFC Dynamo am Samstag bis zu 6.000 Zuschauer begrüßen. Gästefans sind zugelassen. Es gilt für alle Besucher die 3G-Regelung. Maske darf nur am Platz abgesetzt werden.

Regionalliga-Aufsteiger FC Eilenburg darf nach dem genehmigten Hygienekonzept des Landratsamtes Nordsachsen gegen die BSG Chemie Leipzig bis zu 2.500 Besucher ins Ilburg-Stadion lassen. Leipzig hat 1.000 Tickets angeboten bekommen.

Der VfB Auerbach hat beim Gesundheitsamt die Zulassung für 50 Prozent der Stadionkapazität beantragt. Aktuell sind 1.000 Fans erlaubt. Gästefans dürfen auch ins Stadion. Vor dem Spiel gegen Lok Leipzig (9. September ist angedacht) wird der Verein noch einmal mit dem Gesundheitsamt zwecks einer Erhöhung sprechen. Hier sollen um die 500 Tickets dem 1. FC Lok angeboten werden.

Flutlicht im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz
Stadion des Chemnitzer FC Bildrechte: imago/Kruczynski

Sachsen-Anhalt

Germania Halberstadt darf laut aktuell genehmigtem Hygienekonzept bis zu 1.000 Fans ins Friedensstadion lassen. Aktuell plant Germania, dass Gästefans zugelassen sind und bleiben. Hierzu ist man aktuell in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt.

Brandenburg:

Bei Energie Cottbus dürfen gegen den FSV Luckenwalde bis zu 8.000 Zuschauer ins Stadion der Freundschaft. Tickets dürfen nur online erworben werden. Das gilt auch für Gästeanhänger. Die sind in Cottbus ausdrücklich erlaubt.

Der FSV Luckenwalde darf laut Verordnung des Landes am zweiten Spieltag insgesamt 1.000 Zuschauer im Stadion begrüßen. Wie die Situation nach dem 31. Juli sein wird, ist noch unklar.

Ähnlich ist die Situation bei Optik Rathenow, wo laut Bestimmungen maximal 1.000 Personen im Stadion zugelassen sind. Auch Gästefans sind willkommen. Aktuell geht der Verein davon aus, dass beim ersten Heimspiel gegen Lok Leipzig bis zu 500 Anhänger der "Locksche" ins Stadion dürfen.

Auch der SV Babelsberg darf aktuell nur 1.000 Zuschauer in das Karl-Liebknecht-Stadion lassen. Aktuell steht noch eine Antwort aus, ob es mögliche Erweiterungen der zugelassenen Zuschauerzahlen geben kann. Gästefans sind nicht zugelassen, das betrifft auch die Anhänger des Chemnitzer FC am kommenden Dienstag (27.07.2021).

Union Fürstenwalde kann aktuell ebenfalls bis zu 1.000 Zuschauer zulassen. Bei Spielen, wo das Fanpotential der Auswärtsmannschaft potentiell höher ist, soll mit dem Gesundheitsamt über eine eventuelle Erhöhung der Zahl gesprochen werden.

Stadion Luckenwalde
Werner-Seelenbinder-Stadion Luckenwalde  Bildrechte: IMAGO / Matthias Koch

Berlin:

Die Berliner Vereine dürfen sich auf ordentlich gefüllte Stadien freuen. Der Berliner AK kann am Samstag gegen den FC Carl Zeiss Jena bis zu 5.000 Anhänger ins Poststadion lassen. Auch Gästefans sind willkommen.

Beim SV Lichtenberg sind nach den aktuell gültigen behördlichen Vorschriften insgesamt 2.000 Personen zugelassen. Gästefans sind zugelassen, zunächst in unbegrenzter Zahl.

Aufsteiger Tasmania Berlin darf beim ersten Heimspiel gegen den SV Babelsberg maximal 2.000 Zuschauer ins Stadion lassen. Allerdings wurden wegen der kurzfristigen Sperrung des Stadions Lichterfelde mittlerweile die ersten beiden Heimpartien ins Mommsenstadion verlegt.

TeBe Berlin darf anhand der gültigen Covid-Schutzverordnung des Berliner Senats mit maximal 2.000 Anwesenden planen.
Nach Abzug der Arbeits- und Ehrenkarten entspricht das 1.800 Zuschauerinnen und Zuschauern pro Spiel. Gäste sind zugelassen.

Noch keine Informationen gibt es vom BFC Dynamo (man rechnet mit genauen Zahlen am Wochenende), der VSG Altglienicke und Hertha BSC II.

Flutlichtanlage im Poststadion
Flutlichtanlage im Poststadion Bildrechte: imago images/Matthias Koch

rei

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 24. Juli 2021 | 16:00 Uhr

7 Kommentare

Nappel vor 1 Wochen

Danke für die Antwort @MDR. Aber es verwundert mich schon, wie Stadt Cottbus sich über die Entscheidung der Landesregierung hinwegsetzen kann. Diese besagt, dass bis zum 31. Juli Großveranstaltungen im Land auf 1.000 Besucher begrenzt sind. Gibt es dafür eine Erklärung?

Matze91 vor 1 Wochen

@Hannchen du bist ja lustig...
13.500 Zuschauer...euer Stadion hat meines Wissens nur eine Kapazität von 12.321 Plätzen also wie sollen da 13.500 Zuschauer reinpassen ??

MDR-Team vor 1 Wochen

Hallo Nappel! Die Stadt Cottbus hat dem FC Energie eine Zuschauerkapazität von bis zu 8.000 Zuschauern zugelassen. Das Stadion in Cottbus verfügt über viele Zugänge und ist z. B. doppelt so groß wie das Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg. Stand jetzt wird es in Cottbus ausschließlich einen Vorverkauf über ein Onlineportal geben. "Das hat auch etwas mit einer möglichen Nachverfolgung und Zuordnung zu den jeweiligen Blöcken zu tun", so der FC Energie. Viele Grüße aus der MDR.de-Redaktion