Fußball | Regionalliga RW Erfurt: Ex-Sportdirektor Bornemann droht Reinhardt rechtliche Schritte an

Der ehemalige Sportdirektor von Rot-Weiß Erfurt, Oliver Bornemann, hat die Aussagen von Insolvenzverwalter Volker Reinhardt über ihn in einem MDR-Interview scharf kritisiert. Der 44-Jährige prüft nun rechtliche Schritte.

Der ehemalige Sportdirektor von Rot-Weiß Erfurt, Oliver Bornemann, hat die Vorwürfe von Insolvenzverwalter Volker Reinhardt im MDR zurückgewiesen und erwägt rechtliche Schritte.

RW Erfurt:  v.l.Sportdirektor Oliver Bornemann und Insolvenzverwalter Volker Reinhardt
Das Tischtuch zwischen Erfurts ehemaligem Sportdirektor Oliver Bornemann (li.) und Insolvenzverwalter Volker Reinhardt ist zerschnitten Bildrechte: imago images / Gerhard König

Bornemann: "Haarsträubende Fehler" von Reinhardt

Der "Thüringer Allgemeinen" sagte der 44-Jährige: "Ich habe das Interview zur Kenntnis genommen und dabei festgestellt, dass darin haarsträubende Fehler und Unrichtigkeiten, was meine Person betrifft, enthalten sind." Er erwägt nun den Gang vor ein Gericht: "Meine Rechtsberater und ich prüfen intensiv die Einleitung rechtlicher Schritte." So hätte nur der Insolvenzverwalter Verträge unterschreiben können.

Reinhardt: Bornemann war "keine kluge Entscheidung"

Reinhardt hatte in einem MDR-Interview am Freitag davon gesprochen, dass die Einstellung von Bornemann "sicher keine kluge Entscheidung" gewesen sei. Der Ex-Sportdirektor der TSG Neustrelitz habe ein Budget bekommen, "allerdings mussten wir feststellen, dass das Budget weit überzogen worden ist. Als wir das festgestellt haben, war es leider zu spät." Bornemann war Ende April 2019 trotz laufenden Vertrags gekündigt worden. Das Arbeitsgericht bestätigte diese, worauf hin er in Berufing ging. Darüber ist noch nicht abschließend entschieden. Im Zuge der Kündigung erhielt Bornemann dann die betriebsbedingten Kündigung.

Insolvenzverwalter Volker Reinhardt 16 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Fr 31.01.2020 16:55Uhr 16:04 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-378398.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Insolvenzverwalter Volker Reinhardt 16 min
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cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 01. Februar 2020 | 16:00 Uhr

23 Kommentare

wicky 67 uncut vor 25 Wochen

Das verstehe ich auch nicht, daß dieser IV bei so vielen Problemen trotzdem nichts anderes kann, als über alles nur noch Grinsen zu können! Makaberer geht's ja kaum! Manchmal habe ich mich schon gefragt, ob sein ständig gleicher Gesichtsausdruck vielleicht sogar durch das Tragen einer grinsenden Karnevalsmaske zu erklären ist?!?.. ;-)) Könnte aber auch genetisch bedingt schon seit seiner Geburt der Fall gewesen sein?! Ich tippe aber dann doch eher darauf, daß dieses Grinsen durch seine große Freude und Zufriedenheit über seine beruflichen "Erfolge" am wahrscheinlichsten ist.. Dann wäre es natürlich um so trauriger!! Aber in puncto Fehleinschätzungen scheint sich dieser Mann ja ganz besonders gut auszukennen.. So, und nun halte ich es für das Beste, wenn wir nichts weiter mehr zu der Causa Reinhardt mehr schreiben, weil ich glaube, daß wir unsere Meinungen hier klar und deutlich zum Ausdruck bringen durften. Wünschen wir dem RWE, daß hoffentlich bald fähigere Personen am Ruder sitzen!!

Kimme1966 vor 26 Wochen

Gelle, @Wicky:-)))
Mir schwillt der Kamm, wenn ich nur an den Reinhardt und sein ewig dämliches Gegrinse denke. Der Mann hat keinen Bezug und Null Herz für RWE - die Fans, die Angestellten dort, die Kinder und Jugendlichen im Verein, denen er alles genommen hat. Ob unser geliebter Verein den Bach runter geht, interessiert den nicht, weil er so oder so als Anwalt seine Kohle und nach RWE demnächst seinen nächsten Job als IV bekommt. Dass nächste Unternehmen, dass der betreuen muss, tut mir jetzt schon leid!

Kimme1966 vor 26 Wochen

@MikeS
Was interessiert mich ein Gläubigerausschuss und ob der Reinhardt auf irgendwas Rücksicht nehmen muss. Dafür ist er IV, um die Dinge rechtlich einordnen zu können. Er ist aber kein IV, um Fehler immer auf andere zu schieben (siehe Bornemann), sich mit Sponsoren anzulegen, 1,4 Millionen neue Schulden zu machen...und, und, und. Der Reinhardt ist als IV unfähig und hat RWE zugrunde gerichtet. Punkt! Und was das Gericht angeht, es wird im nachhinein wohl kaum zugeben, dass es mit Reinhardt eine Fehlbesetzung angeordnet hat. Reinhardt hätte sich mal am "rot-weißen" IV von 1997, Günter Wagner und dem damaligen Präsi Klaus Neumann, Tipps holen sollen, wie man RWE ohne Nebengeräusche und mit Transparenz nach außen aus einer Insolvenz führt und dabei gleich neue Vereinsstrukturen schafft. @MikeS, ziemlich naiv, was DU da von Dir gibst!