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Fußball | RegionalligaBFC Dynamo im Stil eines Meisters in Chemnitz31. Spieltag

Stand: 02. April 2022, 16:18 Uhr

Scheinbar unbeeindruckt zieht der BFC Dynamo in der Regionalliga seine Kreise. Am Samstag gewann der BFC auch das Topspiel beim Chemnitzer FC nach einer starken Vorstellung. Die Schützenhilfe für Jena und Lok blieb aus.

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Der Chemnitzer FC hat die Top-Partie in der Fußball-Regionalliga gegen Spitzenreiter BFC Dynamo mit 1:3 (0:1) verloren. Am Samstag erwiesen sich die Gäste als das Team mit der reiferen Spielanlage, dessen Rädchen deutlich besser ineinander griffen. In der bisherigen Rückrunde waren beide kaum zu bewingen gewesen. In der Tabelle fiel Chemnitz von Rang fünf auf sechs zurück. Die Berliner haben zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger Altglienicke. Jena liegt bei einem Spiel weniger elf Zähler dahinter, Lok mit drei Partien weniger fehlen 14 Punkte.

Bolyki vollendet am langen Pfosten

Die Gäste waren an der Gellertstraße sofort hellwach und wollten den Himmelblauen zeigen, wo es langgeht. Alexander Siebeck vesuchte es nach einer abgewehrten Ecke - knapp rechts vorbei (2.). Chemnitz brauchte, um sich zu orientieren. Aber auch der Kopfball von Robert Zickert, der nach einem Freistoß von rechts über den Querbalken flog, brachte keine richtige Sicherheit (12.).

Gefährliche Angriffe konnten kaum initiiert werden, stattdessen versuchte es Chemnitz dann mit einzelnen Schussversuchen: Tobias Müllers Flatterball wirkte gefährlich, wäre aber wohl auch ohne das Eingreifen des Torwarts knapp rechts vorbei gegangen. Die Herangehensweise des BFC war klar: Flanken, Flanken, Flanken. Und eine davon führte dann auch zur Führung: Nach Vorarbeit von Joey Breitfeld lief Andor Bolyki und der Deutsch-Ungar vollendete am langen Pfosten (31.).

Andor Bolyki (3. v. li.) jubelt über das 1:0 für den BFC. Bildrechte: Picture Point

BFC kontert CFC aus

Nach dem Wechsel scheiterte Andreas Wiegel mit einem Knaller am gut reagieren Chemnitzer Schlussman Dogan Isa Dogan (50.). Dann zogen sich die Gäste zurück, aber den Hausherren fiel nicht viel ein. Spielerisch lief kaum etwas zusammen. Berlin konnte sich auf die eingespielte Defensive verlassen. Als die Benbennek-Elf dann auch noch zu kontern begann, war die Messe bald gelesen.

Erst nutzte Mittelstürmer Christian Beck eine Vorlage des rechts durchgebrochenen Matthias Steinborn (73.), dann legte der eingewechselte Steinborn selbst mit einem Traumtor in den rechten Winkel nach (76.). Mehr als ein Handelfmetertor durch Kilian Pagliuca in der Nachspielzeit (90.+3) konnte Chemnitz nicht mehr auf die Anzeigetafel bringen. Der BFC übersprang die hohe Hürde CFC sicher und scheint im Kampf um den Titel kaum noch zu stoppen zu sein.

Das sagten die Trainer:

Christian Tiffert (Chemnitzer FC): "Die Niederlage ist verdient, auch wegen der Effizienz der Berliner in der zweiten Halbzeit, das ist schon stark. Das dritte Tor war ja im Prinzip gar keine Torchance. Ich fand uns in Hälfte zwei nicht schlecht, verbessert im Vergleich zur ersten Halbzeit. Da hatten wir dann aber Angst vor der eigenen Courage, das war total unnötig, wir sind dann in Sachen reingefallen, die sich so von uns nicht kenne."

Christian Benbennek (BFC): "Es war das erwartet schwere Spiel, ein anspruchsvolles Spiel für uns. In Chemnitz zu gewinnen ist großartig für uns. Die Mannschaft hat es toll gemacht, super gefightet. Eine großartige Leistung von uns."

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cke

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 02. April 2022 | 16:00 Uhr