Fußball | Regionalliga Nordost Lottner gelingt mit Energie Cottbus erfolgreiches Heimdebüt

7. Spieltag

In der Regionalliga Nordost hat der FC Energie Cottbus am Mittwoch (23.09.2020) gegen den FSV Union Fürstenwalde seinen ersten Heimsieg eingefahren. Im Brandenburg-Duell feierte Trainer Dirk Lottner vor 2.062 Zuschauern mit 3:1 (2:0) ein erfolgreiches Heimdebüt.

Cottbus' Nils Stettin trifft zum 1:0
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Energie Cottbus mit Gier und Fleiß

Die Lausitzer starteten temporeich und konzentriert. Mit Steilpässen suchte der FCE vor allem Stürmer Nils Stettin. Der Ex-Fürstenwalder war auch nach einem Angriff über die rechte Seite zur Stelle und erzielte die frühe 1:0-Führung (4.). Die Cottbuser zeigten die zuletzt von Lottner geforderte Gier und viel Fleiß. Somit war es nur eine Frage der Zeit, ehe Dominik Pelivan auf 2:0 erhöhte (18.) – mit einem Kopfball, der noch vor dem Kasten von FSV-Schlussmann Richter aufsetzte. Danach war das Spiel zerfahren, auch weil die Aggressivität bei den Zweikämpfen zunahm. Fürstenwalde kam vor allem durch Eckbälle zu Chancen. Beim besten Versuch der Gäste köpfte Arlind Shoshi knapp links am FCE-Tor vorbei. Einige sahen den Ball wohl schon im Netz.

Cottbuser Torjubel von Dominik Pelivan und Nils Stettin
Dominik Pelivan und Nils Stettin jubeln Bildrechte: imago images/Steffen Beyer

FSV belohnt sich einmal für Offensivbemühungen

Fürstenwalde setzte nach der Pause auf einen Dreifachwechsel, doch Energie legte nach. Felix Brügmann erhöhte nach einem Handspiel von Malik McLemore per Strafstoß (59.). Fürstenwalde ließ in seinen Offensivbemühungen aber nicht nach, was der lange Louis Böcker per Kopfball belohnte (67.). In der Schlussphase ließ der FCE nichts anbrennen. Die Fans der Cottbuser feierten mit Wechselgesängen zwischen Nordwand und Südtribüne.

Cottbuser Torjubel
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Stimmen zum Spiel:

Matthias Maucksch (Fürstenwalde): "Glückwunsch. Wir konnten gewisse taktische Vorgaben nicht umsetzen, oder sie wurden falsch verstanden. Wir wussten, dass bei Energie die Außenspieler aufrücken. Ich frage mich, wer da nicht zugehört hat. Da muss ich mich als Spieler hinterfragen. Wir sind trotzdem als Mannschaft aufgetreten. Die erste Halbzeit stört mich. Dort müssen wir ansetzen, wenn wir erfolgreich sein wollen. Wir sind bereit, um aus Rückschlägen zu lernen. Energie wünschen wir alles Gute. Wir müssen gucken, dass wir genug Punkte holen."

Dirk Lottner (Cottbus): "Beide Mannschaften haben viel Raum hergegeben. Wir wussten, dass Fürstenwalde extrem offensiv agiert. Wir sind in die Räume gegangen, wir haben sie gut genutzt. Wir hätten eins, zwei Törchen mehr machen können. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner den Druck erhöht. Das 3:0 kam für uns zum richtigen Zeitpunkt. Ich hätte mir nach dem 3:0 ein bisschen mehr Ruhe und Spielkontrolle gewünscht. Die Mannschaft hat alles herausgeholt, was in ihr steckt."

Videos aus der Regionalliga

Pressekonferenz des Chemnitzer FC
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Sehen Sie hier die Pressekonferenz von Fußball-Drittligist Chemnitzer FC zum Insolvenzplan. Mit dabei waren Vorstandschefin Romy Polster und der Insolvenzanwalt Oliver Junghaenel.

Mo 26.10.2020 18:03Uhr 30:19 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-insolvenzplan-chemnitzer-fc-pressekonferenz-romy-polster-oliver-junghaenel-100.html

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 23. September 2020 | 21:45 Uhr

1 Kommentar

Thoralf vor 4 Wochen

Das Ergebnis einer sehr guten Trainerverpflichtung. Saarbrücken war kein Zufall. Cottbus wird bis zum Saisonende eine gewichtige Rolle im Aufstiegskampf spielen. Ich sehe großes Steigerungspotential. Ein Sieg gegen Lok Leipzig wäre keine Überraschung.