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Fußball | RegionalligaChemnitzer FC entführt drei Zähler aus Cottbus30. Spieltag

Stand: 20. März 2022, 18:19 Uhr

Im Verfolgerduell der Fußball-Regionalliga hat der Chemnitzer FC am Sonntag einen glücklichen 1:0-Erfolg im Ost-Duell beim FC Energie Cottbus gefeiert. Die Gastgeber vergaben sogar vom Punkt.

Im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Christian Tiffert ist Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC der zweite Sieg gelungen. Beim 1:0 im Ost-Derby beim FC Energie Cottbus hatten die Himmelblauen nach der Pause das Glück des Tüchtigen. Für Cottbus ist nach der Niederlage der Aufstiegszug wohl endgültig abgefahren.

Beide Teams machten zunächst nicht unbedingt die Schotten dicht, sondern luden in der Anfangsphase eher zum "Tag der offenen Tür" ein. CFC-Angreifer Max Roscher kam zu zwei Abschlüssen, zielte aber jeweils nicht genau genug und scheiterte an Schlussmann Toni Stahl (9./13.). Beim zweiten Mal hatte sich Tobias Eisenhuth einen Ballverlust geleistet. Da wollte sich auch ein Chemnitzer nicht lumpen lassen: Dem ins Team zurückgekehrten Kapitän Tobias Müller missriet ein Fehlpass auf den eigenen Keeper Isa Dogan gründlich. Niklas Geisler spritzte dazwischen, Dogan traf den Ball deshalb zwar nicht, aber zum Glück für den CFC auch nicht Geisler. Entsprechend gingen Proteste in Sachen Foulelfmeter zurecht ins Leere (14.).

Rutschpartie: Felix Brügmann (re.) markiert das 0:1 Bildrechte: IMAGO/Fotostand

Führung durch Rückkehrer Brügmann

Mehr offensive Power entwickelte aber ohnehin Chemnitz. Und belohnte sich nach einer halben Stunde. Nach Rechtsflanke von Lukas Aigner, Torschütze im Hinspiel, nutzte Felix Brügmann einen Fehler von Jonas Hildebrandt und drückte die Kugel am langen Pfosten über die Linie (32.). In der Vorrunde hatte Brügmann mit Altglienicke bereits im Stadion der Freundschaft 3:0 gewonnen. Danach wuchs der Unmut der Heimfans und von Coach Pele Wollitz doch langsam an. Zu Ausgleichschancen kamen die Gastgeber bis zur Pause nicht.

Zweikampf zwischen Jonas Böhmert (li.) und dem Chemnitzer Max Roscher Bildrechte: IMAGO/Fotostand

Handelfmeter und Pfostentreffer

Das änderte sich nach dem Wechsel gründlich. Chemnitz konnte sich kaum noch befreien, Kapitän Tobias Müller sprach zurecht von einer "Abwehrschlacht". Energie probierte es immer wieder. Häufig kamen die Lausitzer zwar nicht durch, aber die Gelegenheiten waren hochkarätig. So scheiterte Jonas Hildebrandt mit einem schwach geschossenen Handelfmeter an Dogan (51.). Tim Campulka war der Ball bei einem Volleyschuss an den Arm gedonnert worden. In der Schlussminute nahm Energie-Kapitän Axel Borgmann Maß, traf aus 18 Metern aber nur den rechten Pfosten. Den Nachschuss setzte der überraschte Erik Engelhardt drüber. So konnte Chemnitz durchpusten und sich über den Dreier zum Abschluss der englischen Woche freuen.

Das sagten die Trainer

Christian Tiffert (Chemnitzer FC): "Ich hab zu ein paar Junge gerade gesagt: 'Was machen die mit mir?' In der zweiten Hälfte, da haben wir in vielen Phasen Glück gehabt. Wobei wir in der ersten Halbzeit richtig, wirklich richtig gut waren. Beim Elfmeter können wir uns beim Torhüter bedanken. Das waren zwei unterschiedliche Gesichter."

Pele Wollitz (Energie Cottbus): "In der zweiten Hälfte hat eine Mannschaft alles getan, dieses Spiel zu drehen. Da haben wir eine sehr gute Körpersprache gehabt. In der ersten Halbzeit war es ein abwartendes Spiel, da bekommen wir ein dummes Gegentor."

cke

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 20. März 2022 | 16:00 Uhr

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