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Fußball | RegionalligaDedidis rettet Carl Zeiss Jena einen Punkt7. Spieltag

Stand: 28. September 2022, 21:31 Uhr

Ein Elfmeter hat den FC Carl Zeiss Jena vor der ersten Saisonniederlage bewahrt. Das vor allem im ersten Durchgang starke Spiel geriet durch Chaoten im Gästeblock in den Hintergrund, die Partie stand vor dem Abbruch.

Der FC Carl Zeiss Jena bleibt in der Regionalliga Nordost weiter ungeschlagen. In einem besonders in der ersten Halbzeit starken Spitzenspiel gegen Energie Cottbus hieß es am Ende 1:1. Überschattet wurde das Spiel durch eine 17-minütige Unterbrechung nach dem Wechsel, nachdem aus dem Gästeblock Raketen auf die Haupttribüne flogen.

Cottbus schlägt eiskalt zu

Diese Partie benötigte keine Anlaufzeit. Jena setzte in der fünften Minute die erste Duftmarke. Maximilian Krauß wurde sehenswert in Szene gesetzt, passte zurück auf Marcel Hoppe, dessen Schuss aus zwölf Metern noch abgefälscht hauchzart am rechten Pfosten vorbeistrich. Die Startviertelstunde insgesamt gehörte aber den Gästen, die früh störten und immer wieder über die starke rechte Seite mit Malcolm Badu und Arnel Kujovic für Unruhe sorgten. Als sich die Gastgeber immer besser reinbissen, schlug Energie in der 27. Minute zu. Nach einem Jenaer Ballverlust fand Badu auf halblinks Nicolas Wähling, der sehenswert ins rechte Eck vollendete. Jena hatte ordentlich zu knabbern an diesem Gegentreffer, Keeper Kevin Kunz hielt mit einer Glanztat in der 35. Minute aber die Gastgeber im Spiel. Kurz vor der Pause dann nahm die Partie Fahrt auf mit Chancen auf beiden Seiten, Jenas Lukas Lämmel hatte die größte, schoss den Ball aber freistehend über den Kasten.

Jubel nach der Führung für Energie Cottbus Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Später Elfmeter rettet Jena den Punkt

Die zweite Halbzeit begann mit einer irrsinnigen Aktion der Gästeanhänger. Aus dem Fanblock wurde massiv Pyrotechnik gezündet, es flogen auch Raketen auf die vollbesetzte Haupttribüne. Schiedsrichter Michael Näther schickte beide Teams in die Kabinen. Nach 17 Minuten ging es weiter, aber der Spielfaden war verloren. Erst in der zwölften Minute der Nachspielzeit wurde es wieder spannend auf dem Feld, als Pascal Verkamp von Tobias Eisenhuth im Strafraum am Fuß getroffen wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Vasileios Dedidis sicher. Die anschließende Drangphase der Gäste überstand Jena danach.

Lange Spielunterbrechung nach der Pause Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Energie Cottbus reagiert auf Ausschreitungen

Energie Cottbus hat die Randale einiger der Gästefans scharf verurteilt. Auf der Homepage des Vereins heißt es: "Der FC Energie distanziert sich entschieden von den verantwortungslosen Vorgängen im Gästeblock zu Beginn der zweiten Halbzeit. Wohlwissend, dass es nur Wenige waren, die bewusst schwere Verletzungen anderer Menschen in Kauf nahmen und dem Ansehen unseres Vereins großen Schaden zugeführt haben. So etwas hat nichts mit Fußball und Fankultur zu tun."

Stimmen zum Spiel

Andreas Patz (Trainer FC Carl Zeiss Jena): "Den Punkt nehmen wir gern mit. Ich denke nicht unverdient. Auch in der ersten Halbzeit haben die Jungs gut investiert, wir hatten vier gute Chancen. Nach einem sinnlosen Ballverlust gehen wir in Rückstand. Aber wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit habe ich von Cottbus nicht viel gesehen. Es war hart umkämpft. Darum geht das Unentschieden am Ende in Ordnung."

rei

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGENJOURNAL | 29. September 2022 | 19:00 Uhr

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