Fußball | Regionalliga Nordost Halberstadt erkämpft sich einen Punkt in Berlin

7. Spieltag

Der VfB Germania Halberstadt hat im Auswärtsspiel bei Tennis Borussia Berlin ein 1:1-Unentschieden erkämpft. In einem kräftezehrenden Spiel fiel der Ausgleich für die Berliner erst in der Schlussphase, war aber am Ende verdient. Die Halberstädter bleiben damit auf dem letzten Tabellenrang und können mit dem Punktgewinn nicht wirklich zufrieden sein.

Germania Halberstadt vs. Optik Rathenow
Spielerkreis bei Germania Halberstadt (Archivbild). Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Berlin macht das Spiel – Halberstadt trifft

Die Partie begann mit viel Schwung auf beiden Seiten. Die Berliner waren von Anfang an im Vorwärtsgang und brachten Germania-Defensive arg in Bedrängnis. Viel ging für die Gäste nicht nach vorne, und hinten wackelte man gerade in der Anfangsphase zu häufig. Genau in diese Phase hinein schaffte der VfB jedoch, einen Konter zu nutzen. Januario konnte nach Abpraller vom Berliner Keeper Fikisi zum 1:0 aus Germania-Sicht abstauben (27.). TeBe hielt trotz des Gegentreffers das Tempo bis zur Pause hoch und die Gäste konnten sich nur mit ein wenig Glück mit der Führung in die Pause retten.

Später Ausgleich

Auch nach dem Seitenwechsel ging es zunächst nur in Richtung Halberstädter Tor. Das Team von Danny König brauchte bis in die 69. Minute, um sich das erste Mal aus dem Klammergriff der Hauptstädter zu befreien und die Räume vorne zu nutzen. Der eingewechselte Lukas Ferchow tauchte nach einem Konter vor Fikisi auf, doch der TeBe hielt die Lilla-Weißen mit einer Glanztat im Spiel. Und das zeigte Wirkung. In der Schussphase wurde der Druck auf die Hintermannschaft der Gäste dann zu groß. Nach einem Missverständnis gelang es dem eingewechselten Marko Perkovic VfB-Keeper Sowade doch noch zu überwinden und zum späten 1:1-Ausgleich einzuschieben.

Stimmen zum Spiel:

Markus Zschiesche (Berlin): "Das Tor in der ersten Halbzeit war natürlich ein kleiner Nackenschlag. Wir haben über weite Strecken das Spiel gemacht und haben in der zweiten Hälfte dann umgestellt und mit zwei Stürmern gespielt. Heute war denke ich auch nicht mehr drin, als der eine Punkt und den nehmen wir auch mit."

Danny König (Halberstadt): "Insgesamt denke ich haben wir das ganz gut gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir leider, wie auch immer, kein Tor mehr gemacht. Am Ende muss ich als Trainer fast glücklich sein, dass wir nicht noch das zweite Tor kriegen.

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Dieses Thema im Programm: MDR S-ANHALT | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 24. September 2020 | 19:00 Uhr

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