Fußball | Regionalliga Halberstadt mit Big Points gegen Tasmania Berlin

36. Spieltag

Der VfB Germania Halberstadt hat sich gegen Tasmania Berlin drei Punkte gesichert und damit einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Am Ende wurde es gegen bereits abgestiegene Hauptstädter deutlich, das Petersen-Team gewann mit 3:0.

Spieler von Halberstadt am Ball. 7 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sport im Osten So 01.05.2022 13:50Uhr 07:25 min

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Video

Heike nimmt direkt und trifft

Die Mannschaften verzichteten auf die Kennenlernphase und versuchten gleich offensive Akzente zu setzen. Die Anfangsphase gehörte den Berlinern, die in der dritten Minute durch Kolja Oudenne einen Hochkaräter verzeichneten, doch der 20-jährige Schwede verzog um Zentimeter. So langsam kamen dann die Halberstädter in Spiel und gingen in der 16. Minute in Führung. Nach feiner Vorlage von Fabian Raithel nahm Tim Heike direkt und zirkelte die Kugel zum 1:0 ins kurze Eck.

Tim Heike (Germania Halberstadt, r.) bejubelt seinen Treffer zum 1 zu 1.
1:0-Schütze Tim Heike (re.) dreht jubelnd ab. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Steffen Beyer

Die Tasmania-Spieler ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken, allerdings fehlte ihnen im Abschluss das nötige Quäntchen Abgeklärtheit. Die Germania-Abwehr wirkte nicht immer sattelfest, einen Gegentreffer ließ sie aber nicht zu.

Lukas Cichos (Torwart Germania Halberstadt)
Germania-Keeper Lukas Cichos hielt seinen Kasten sauber. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / HärtelPRESS

Gastgeber legen zwei Tore nach

Nach dem Wechsel schalteten die Halberstädter einen Gang höher. In der 55. Minute passte David Vogt auf Stefan Korsch, der noch ein paar Meter lief und dann Berlins Schlussmann Elvin Kovac zum 2:0 tunnelte. Mit etwas Glück war die Pille drin.

Die Tasmanen ließen sich auch danach nicht hängen und versuchten ihr Bestes, die Germania konnten sie jedoch nicht mehr in Verlegenheit bringen. Zwei Minute vor Ultimo war der eingewechselte Altrim Pajaziti zur Stelle und markierte den 3:0-Endstand. Durch den Dreier hat die Mannschaft von Andreas Petersen nunmehr 38 Punkte auf dem Konto und kletterte auf Rang 14.

Stimmen zum Spiel:

Germania-Trainer Andreas Petersen: "Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die nichts zu verlieren hatte. Und das hat man bei der Tasmania gemerkt. Bei uns war die Nervosität groß, jetzt herrscht Erleichterung. Wir brauchen noch einen Punkt, um hundertprozentig sicher zu sein."

Halberstadts 2:0-Schütze Stefan Korsch: "Der Dreier war unglaublich wichtig und ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. Es sieht gut aus."

jmd

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Der Chemnitzer FC ließ sich bei Energie Cottbus schnell und böse überraschen. Erst später kamen die Sachsen zurück, um am Ende den Nackenschlag zu kassieren. Das Video zum Spiel.

Sa 17.09.2022 17:10Uhr 07:52 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-bericht-energie-cottbus-chemnitzerfc100.html

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 01. Mai 2022 | 14:00 Uhr

4 Kommentare

Gernot vor 21 Wochen

Achim, Aus der Sicht eines Fans durchaus richtig.,Nur , wir hier im Osten verschwinden immer mehr von der Fußballlandkarte. 2 Vereine in der 1. und vielleicht 3 Vereine in der 2. BL. Was Liga 3 betrifft, bekomme ich Angstzustände. Halle und Zwickau reiten " auf der Rasierklinge", was in Aue passiert ist total offen,und ob der Nordost-Sieger wirklich aufsteigt, halte ich zumindest für fraglich. Klar , die wirtschaftliche Lage ist nicht rosig. Aber in Sachen Struktur, Zusammenarbeit//Fusionen , Vereinsführung etc. hat man einiges in der eigenen Hand. Nachwuchs! Die wenigen gestandenen Vereine hatten keine bessere Idee, wie ihre U 23 dichtzumachen. Nun muss du aus der U19 sofort in Liga 3 oder gar 2 funktionieren, Anschluß schaffen Für den Großteil der Jungs ein Unding. Aus diesen und noch ein paar anderen Gründen brauchen wir eine starke RL und das zumindest unter profiähnlichen Bedingungen. Ansonsten wird der Osten in den nächsten Jahren komplett den Anschluß verlieren.

Fan Achim vor 21 Wochen

Die R.L. ist bisher für viele kleinere Vereine (Rathenow, Auerbach, Halberstadt, ZFC usw. die C.L. In den letzten Jahren kamen immer mehr ehemalige Oberligamannschaften und Berliner Teams dazu. Die sogenannten "kleineren Mannschaften" waren noch vor einigen Jahren immer mal wieder in der Lage gegen gestandene ehemalige Oberligaclubs zu bestehen, daß machte den Reiz und den Spaß dieser Begegnungen aus. Das ist aber in letzter Zeit nicht mehr so, weil diese "kleineren Clubs" finanziell nicht mehr mithalten können und nach und nach aus dieser Liga verschwinden werden. Sollte dann doch einmal mit 16 Mannschaften gespielt werden, so werden 6 ehemalige Oberligamannschaften gegen 10 Berliner Teams spielen. Das wird dann sicher das Niveau steigern, ist aber dann nicht mehr meins. Die RL. ist in den letzten Jahren immer mehr zu einer Profiliga verkommen, das war aber nicht der Sinn und Zweck bei der Einführung der 4Liga. Eventfußball gibt es bei RB Fußball mit Herz bei Lok. Chemie Auerbach, ZFC

Gernot vor 21 Wochen

# Achim/ Thoralf
Auch wenn ich hier keine Begeisterung auslöse, diese RL in ihrer Masse ist nicht gut für den Bereich Mitteldeutschland. 16 Mannschaften, maximal- normal 14 , welche sich Woche für Woche messen bringt einen wirklichen Qualitätsschub und die Wettbewerbsfähigkeit für höhere Maßstäbe. Meinetwegen auch mit vier Vergleichen pro Spielzeit. Und, es würde die Attraktivität der OL erhöhen. Hier würde ich dann auch nur noch eine 14er/ 16er Staffel lassen. Dort sind die Erscheinungen des Qualitätsverlust noch deutlicher sichtbar.

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