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Fußball | RegionalligaChemnitzer FC nur remis in Meuselwitz36. Spieltag

Stand: 29. April 2022, 20:39 Uhr

Der Chemnitzer FC konnte auch das Rückspiel gegen den ZFC Meuselwitz nicht gewinnen. Die Himmelblauen ließen beste Chancen aus, trafen Pfosten und Latte. Am Ende verdienten sich die Gastgeber mit viel Kampf den Punkt.

Der ZFC Meuselwitz hat sich im Kampf gegen den Abstieg ein 1:1 gegen den Chemnitzer FC erkämpft. Die Gäste hatten dabei über die gesamte Spielzeit gesehen die besseren Chancen, es fehlten ihnen aber an Konsequenz. Und bei einem Pfosten- und Lattenschuss auch das nötige Glück.

CFC trifft Pfosten und Latte - Meuselwitz das Tor

Auf beiden Seiten standen die Stammkeeper wieder im Tor. Beim ZFC kehrte Matthias Hamrol nach Beschwerden an der Achillessehne zurück. Beim CFC feierte Jakub Jakubov nach fast vier Monaten Zwangspause sein Comeback. Die Chemnitzer übernahmen sofort das Zepter, bestimmten die Partie in den ersten 25 Minuten deutlich. Meuselwitz war da nur bemüht, keinen Gegentreffer zu kassieren. Das war möglich, aber Tobias Müller brachte in der achten Minute den Ball nicht unter. Und in der 24. Minuten schafften es Okan Kurt und Kevin Freiberger, nach einem Freistoß den Ball erst an den rechten Pfosten, dann an die Querlatte zu bugsieren. Das sollte sich rächen, denn mit der allerersten Chance ging Meuselwitz in der 36. Minute in Führung. Florian Hansch wurde von rechts bedient, schlug einen Haken und schlenzte den Ball sehenswert aus 14 Metern ins rechte Eck.

Dominik Pelivan und Florian Hansch im Laufduell (v.l.) Bildrechte: Picture Point

CFC gelingt nur noch der Ausgleich

Nach dem Wechsel erhöhten die Gäste wieder die Schlagzahl und kamen nach mehreren Eckbällen in der 55. Minute zum verdienten Ausgleich. Tim Campulka köpfte aus vier Metern ein. Danach wurden auch die Meuselwitzer in der Offensive aktiver. Angeführt vom eingewechselten Amer Kadric erspielte sich der ZFC gute Chancen, bei der besten köpfte Johan Martynets in der 67. Minute knapp drüber. Insgesamt blieben die Gäste aber das gefährlichere Team. In der 77. Minute rettete ZFC-Keeper Hamrol gegen einen Kopfball stark, nachdem er zuvor eine Flanke unterlaufen hatte. In den Schlussminuten flogen dann noch einige gefährliche Eingaben in den Strafraum der Gastgeber, es fand sich aber kein Abnehmer mehr.

Das meinten beide Trainer

Christian Tiffert (Chemnitzer FC): "Die Überschrift ist, dass wir über den Punkt enttäuscht sind. In der ersten Halbzeit hatten wir 30 Minuten viel Ballbesitz und Tormöglichkeiten. Dann läufst du Gefahr, in einen Konter zu laufen. Es war ein schön herausgespieltes Tor. Nach dem Wechsel haben wir das gut gemacht. Wir hatten Möglichkeiten, Bälle in die Box. Ich kann den Jungs nichts vorwerfen. Aber über das Ergebnis sind wir enttäuscht."

David Bergner (ZFC Meuselwitz): "Wir wussten, dass wir nach der Niederlage gegen Halberstadt in Zugzwang waren. Wir haben gebraucht, um in die Partie zu kommen. Wir wollten die tiefen Bälle früher verhindern. Man hatte immer das Gefühl, da rutscht einer durch. Der Konter war dann gut ausgespielt. Das Tor mit der ersten Chance für uns. Nach dem Wechsel fiel der Ausgleich zu früh. Es ärgert mich, dass wir das Tor nach einem Standard bekommen. Danach haben wir es mit Glück und Geschick gemacht, keine große Chemnitzer Chance zugelassen haben. Wir nehmen den glücklichen Punkt mit, der zählt aber im Abstiegskampf. Wir haben bei Tasmania alles selbst in der Hand."

rei

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. April 2022 | 16:00 Uhr

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